Einkaufswagen mit Lebensmitteln, im Hintergrund verschwommene Supermarktregale

Kaum jemand schafft es, seinen Einkaufswagen im Supermarkt mit ausschließlich unverpackten Lebensmitteln zu füllen. (Bild: p!xel 66 - Fotolia)

Die kürzlich veröffentlichte Studie unter 2000 Europäern in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Spanien bestätigt, dass trotz steigender Lebenshaltungskosten die Mehrheit der Verbraucher immer noch erwägt, mehr für nachhaltig verpackte Produkte zu bezahlen.

Die Umfrage zeigt auch, dass die Befragten in Deutschland Recyclingquoten für Verpackungsmaterialien wie Metall unterschätzen: So werden 80%-100% der Metallverpackungen recycelt, aber lediglich 18% schätzen diesen Wert korrekt ein. Gleichzeitig wären in Deutschland 77% der Befragten bereit, bevorzugt Produkte in 100%ig recyclebaren Verpackungen zu kaufen und beklagen sich darüber (72%), dass Unternehmen zu wenig gegen Plastikverschmutzung tun.

Aufgrund des Ausmaßes der Inflation ändern die Verbraucher bereits ihr Verhalten, obwohl sie bei der Nachhaltigkeit keine Kompromisse eingehen möchten und, wie die Studie belegt, mehrheitlich an Themen wie Umweltschutz (75%) oder der Art von Produktverpackungen (71%) interessiert sind. Knapp ein Drittel der Befragten hat vielmehr vor, kleinere Geschenke zu kaufen (33%) und ein bescheideneres Weihnachtsfest zu feiern (31%).

Wichtige Statistiken und Erkenntnisse

·           Angesichts der geopolitischen Lage betrachten 63% der Deutschen steigende Lebenshaltungskosten als ihre aktuell größte Sorge, gefolgt vom Krieg in der Ukraine und dem Klimawandel (beide 31%).

·           In ganz Europa betrachten Verbraucher 100%ig recyclebare Metallverpackungen positiv: In Deutschland wären 77% der Befragten bereit, solche Verpackungen zu kaufen.

·           Deutsche Verbraucher sich mehrheitlich an Themen wie Umweltschutz (75%) sowie die Art von Produktverpackungen (71%) interessiert.

·           Ein Viertel aller deutschen Verbraucher kauft einmal wöchentlich Produkte in Metallverpackungen und zwei Drittel der Deutschen betrachten Metallverpackungen als eine nachhaltige Alternative für Plastikverpackungen.

·           Die Menge an Plastikverpackungen in deutschen Supermärkten sorgt für großen Unmut bei den Verbrauchern: 74% der Befragten geben an, frustriert oder wütend über die Menge an Plastik in Supermärkten zu sein. Gleichzeitig ist etwas mehr als die Hälfte bereit (57%), für nachhaltig verpackte Produkte mehr zu bezahlen.

·           67% kritisieren jedoch die fehlende Transparenz der Unternehmen im Umgang mit nachhaltigen Verpackungen.

 

Die Nachfrage nach Recycling

Im europaweiten Vergleich betrachten weniger deutsche Unternehmen den Umstieg auf Metallverpackungen als eine Maßnahme zum Klimaschutz, obwohl Metallverpackungen zum 100% recyclebar sind. Nur 42% der Befragten denken, dass Metallverpackungen besser für die Umwelt sind, was die Notwendigkeit von Aufklärung und Transparenz in diesen Zeiten unterstreicht.

Metall ist ein Modell für die Kreislaufwirtschaft. Metall ist ein zu 100 % recycelbares Material, das unendlich oft wiederverwendet werden kann. Metallverpackungen lassen sich sehr einfach sortieren und alles Gesammelte wird wieder in den Metallkreislauf integriert. In Europa werden 80% der Metallverpackungen recycelt (Metal Packaging Europe).

„Nachhaltigkeit steht im Zentrum des Geschäfts von Eviosys, dessen Produktportfolio zu 100 Prodzent aus recycelbaren Metallwerkstoffen besteht.  Mit dem Fokus auf die Entwicklung nachhaltiger Verpackungen schaffen wir Lösungen für Kunden, die sie dabei unterstützen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und gleichzeitig den Planeten und seine Bewohner zu schützen”, so Francois Querrinoux, Chief Operation Officer (COO) von Eviosys. Francois verfügt über 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Metallverpackungen.

Eviosys geht mit gutem Beispiel voran und reagierte mit dem ESG-Programm Preserve Together, das die Dekarbonisierung beschleunigt, aktiv auf die Nachfrage nach Nachhaltigkeit bei Verpackungen. Ziel des ESG-Programm ist es, den CO2-Fußabdruck von Produkten in den Bereichen 1 und 2 bis 2027 um 20% zu reduziert (im Vergleich zu 2020) und ein Netto-Null-Ergebnis bis 2050 zu erreichen.

Sorgen um die Lebenshaltungskosten

Tatsächlich kauft ein Viertel aller deutschen Verbraucher einmal wöchentlich Produkte in Metallverpackungen und betrachtet Metallverpackungen als eine Alternative für Plastikverpackungen. Als Reaktion auf Verbrauchertrends und -bedürfnisse hat Eviosys konsequent Innovationen entwickelt, um die Umweltbelastung, aber auch die Verpackungskosten zu reduzieren, da Herstellen den Druck steigender Materialkosten bereits spüren.

Olivier Aubry, Vizepräsident für Vertrieb und Marketing bei Eviosys, sagte: "Diese Umfrage macht deutlich, wie wichtig es für Unternehmen ist, in Nachhaltigkeit zu investieren. Wir haben unser Unternehmen transformiert, um mit gutem Beispiel voranzugehen und partnerschaftlich mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten. Die Verbraucher sind eindeutig besorgt über steigende Preise, aber geben ihre Haltung zur Plastikverschmutzung, zum Klimawandel und zur Umwelt nicht auf. Konserven könnten eine Antwort auf viele dringende Fragen sein.

In unserem ersten Jahr unter dem Namen Eviosys haben wir uns auf die Weiterentwicklung von Metallverpackungen konzentriert – vom Leichtbau über das Design bis hin zur Zugänglichkeit. Die Transformation, die wir in unserem ersten Jahr durchlaufen haben, hat uns zu einem führenden Partner gemacht, um eine nachhaltige Verpackungsrevolution zu beschleunigen.

Der Weg zu Netto-Null ist ein Weg der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Verbrauchern und Regierungen weltweit, deshalb verpflichten wir uns, unsere Nachhaltigkeitsbemühungen mit dem Engagement jedes Mitarbeiters bei Eviosys, aber auch durch die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten weiter voranzutreiben.“

 

Nachhaltige Verpackungen: der große Überblick

Grafik von Lebensmitteln im Supermarktregal
(Bild: sabelskaya - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema nachhaltige Verpackungen wissen? Klar ist, dass der Bedarf an nachhaltigen Verpackungen in den kommenden Jahren stark steigen wird. Aber das Thema ist komplex: Wann gilt denn überhaupt eine Verpackung als nachhaltig und welche Kriterien müssen dabei künftig erfüllt sein? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

 

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