Zu Zeiten der Mangelwirtschaft in Kriegszeiten und danach entstand in vielen Ländern der Welt ein kreativer Kampf gegen das Fehlen einfacher Produkte des täglichen Lebens. 

In armen Entwicklungsländern – wie in Teilen Afrikas – bastelten Menschen aus Mangel an echtem Spielzeug aus dem Blech alter Dosen und Behälter Spielzeug für ihre Kinder oder Enkelinder. Daraus entwickelte sich mit der Zeit ein Geschäftsmodell und die beliebten Autos wurden auf Flohmärkten angeboten, auch als Souvenir für Touristen.

Von der Motoröldose zum Sparschwein

Eine unrunde „Castrol“ Motorenöldose wird so mit vier Rädern, einem Einwurfschlitz und verschließbarer Klappe zu einem Spielzeugauto mit Spardosenfunktion.

Aus einer leeren „Glasurit“ Farbdose wird eine bunte einstellbare Petroleumlampe, die während und nach dem Zweiten Weltkrieg zu Hause für das notwendige Licht sorgte. 

Der Klempnermeister Fritz Mock aus Heidelberg baute aus Blechdosen, die er aus dem Abfall der amerikanischen Besatzer zusammensuchte, praktische Milchkannen und andere Blechbehältnisse. 

Aus südafrikanischen Bierdosen der Marke „Ohlson´s Lager“ wurde ein kleiner, praktischer und abschließbarer Blechkoffer mit attraktiver Werbewirkung und angenietetem Tragegriff.

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