Arplank

Arplank eignet sich auch für den Transport von stoßempfindlichen Geräten.
(Bild: Wetropa)

Intelligente Verpackungsmöglichkeiten für sensible Industriegüter oder die Chemiedistribution eröffnen Unternehmen interessante Möglichkeiten, die eigene Klimabilanz zu optimieren. So bietet die Wetropa Group mit dem Refoam-Programm ein Produktsortiment, das Nachhaltigkeit und Klimaneutralität mit Funktionalität verbindet. Eine breite Palette an verschiedenen Werkstoffen ermöglicht in Verbindung mit Strategien zur Materialeinsparung die Anwendung im Bereich hochwertiger Verpackungen.

Die unvernetzten Schaumstoffe mit den Produktbezeichnungen Arplank, Ethafoam, Synergy/Synergy Prime und Stratocell, Retop 200 und Whisper basieren auf PE-LD und PE-LLD und zeigen im Unterschied zu vernetzten Schaumstoffen keine Reaktion mit Oberflächen und keine Ausgasungen. Das macht die Materialien für viele Verpackungsmöglichkeiten interessant, selbst da, wo es Kontakt mit aggressiven Medien oder Chemikalien gibt.

Konsequent durchdachter Lifecycle

Die Refoam-Produktpalette basiert auf einem Closed-Loop-Recycling-System und ist von der Produktion der Verpackung bis hin zur Auslieferung vollständig klimabilanziert. Außerdem bietet das Produktprogramm große Potenziale für die Wiederverwendung. Die Verpackungen sind nicht nur multifunktional einsetzbar, sondern auch zu 100 % recycelbar. Zertifiziert durch ein akkreditiertes Unternehmen werden sie klimaneutral produziert und geliefert.

Konkret schlägt sich das in der Philosophie „Reduce, Reuse, Recycle“ nieder:

  • Reduce: Einsparungen im Produktionsprozess werden durch die Reduzierung des eingesetzten Materials, durch einen modernen Maschinenpark sowie digitalisierte und damit optimierte Prozesse erzielt.
  • Reuse: Durch den Einsatz von Material mit einem hohen Regranulatanteil, durch Mehrwegverpackungen und Multiusing-Packaging erhält das Thema Wiederverwertung einen hohen Stellenwert.
  • und schließlich Recycle: Die eingesetzten Monomaterialien sind zu 100 % mechanisch und schonend recyclingfähig.
Ausformung Verpackung
Verpackungen lassen sich je nach Anwendung ausformen. (Bild: Wetropa)

Keine Schwermetalle oder flüchtige organische Verbindungen

So sind alle Arplank-Produkte frei von FCKW, HFCKW oder anderen ozonschädigenden Verbindungen. Sie enthalten keinerlei Schwermetalle: weder Blei (Pb) oder Bleiverbindungen, noch Quecksilber (Hg) oder Quecksilberverbindungen, Chromium VI (Cr-VI) oder Chromverbindungen und auch keine Halogenverbindungen oder bromierte (Br) Verbindungen.

Bei der Herstellung von Arplank-Produkten werden zudem keine flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) verwendet. JSP Arplank ist das einzige EPE-Produkt der Branche, das ohne VOC-Treibmittel hergestellt wird. Arpak EPE ist gemäß dem Recyclingstandard der SPI (Society of the Plastics Industry) als Recycling-Code/Kunststoff der Kategorie 4 gekennzeichnet. Arpak-Produkte aus expandiertem Polyethylen (EPE) sind in Rohdichten von 20, 30 oder 45 g/l erhältlich.

Einsatz in vielen Industriebranchen

So ist Arplank beispielsweise für den Transportschutz von Produkten mit sehr empfindlichen Oberflächen geeignet. Das isotrope Material absorbiert einwirkende Energie und reduziert das Raumgewicht um bis zu 40 % bei gleichen Polstereigenschaften. Das Material kann als Geräte- oder Transportverpackung fungieren. Es lassen sich damit konstruktive Verpackungen wie Ladungsträger, Schaumstoffeinlagen oder Gefache herstellen.

Industrielle Einsatzbereiche sind die Medizintechnik, die Elektronik und Elektrotechnik, die Automobilindustrie und ihre Zulieferbetriebe, Luft- und Raumfahrt, Mess-, Prüf- und Regeltechnik, Lasertechnik, Sensortechnik, die Optische Industrie, der Automotivebereich aber auch die Kosmetikindustrie. Auch spezielle Einlagen für Koffer und Behälter stehen auf der Wunschliste der Kunden.

Geeignet ist das Refoam-Sortiment damit generell für fast alle Branchen, in denen besonders hohe Ansprüche an Transportschutz, Qualitäts- und Sicherheitsstandards gestellt werden. Das prädestiniert die Materialien für bruchempfindliche optische, elektronische und medizinische Teile, aber auch für oberflächenempfindliche Produkte wie Interieur- und Exterieur- sowie Gehäuseteile in der Automobilindustrie.

Refoam-Material kommt beispielsweise auch bei Offshore-Anlagen zum Einsatz. Dort dient es während der Bohrarbeiten zur Geräuschreduzierung, um den Geräuschpegel für Fische und die Tierwelt zu minimieren. Hier wurden früher vernetzte Schäume eingesetzt, die anschließend weggeworfen oder thermisch verarbeitet wurden. Refoam lässt sich danach zurückgeben und wieder in den Wertstoffkreislauf einführen.

Klimaneutrale Option – auch für die Chemieindustrie

Da Refoam-Materialien resistent gegen die meisten Säuren und gegen aggressive Hydrauliköle sind, wie sie beispielsweise bei Luftfahrtteilen zum Einsatz kommen, sind auch Einsatzmöglichkeiten in der Chemieindustrie denkbar. Arplank beispielsweise reagiert als inertes Material mit den meisten chemischen Substanzen nicht. So können Metallteile, die mit Öl oder Fett gegen Korrosion behandelt wurden, problemlos in einer Arplank-Verpackung transportiert werden, aber auch generell lässt es sich als Verpackung in direktem Kontakt mit öligen und chemischen Produkten einsetzen.

Die eigene Klimabilanz optimieren

Mit Verpackungen aus Refoam-Material optimieren Wetropa-Kunden ihre eigene CO2-Bilanz und leisten damit einen Beitrag für die Umwelt. Schon seit Längerem setzt der Schaumstoff-Spezialist bei Entwicklung und Konstruktion neuer Verpackungslösungen auf einen möglichst geringen Materialeinsatz, Abfallvermeidung und eine umfassende Abfallverwertung. Bereits seit 2013 verfügt das Unternehmen über ein Umweltmanagementsystem nach DIN ISO 14001. Und seit 2019 ist man komplett klimaneutral bilanziert. Das bedeutet, dass die CO2-Emissionen aller Refoam-Produkte und Prozesse mithilfe von Climatepartner, einem führenden Lösungsanbieter im Klimaschutz, berechnet und durch Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. In die Berechnung der Emissionen ist dabei auch die Lieferkette einbezogen. Auch Materialien, Herkunft und Transportwege fließen in die Datenauswertung mit ein.

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