Benjamin Müller

Volontär

Benjamin Müller mag Texte. Gesprochene und geschriebene, deutsche und fremdsprachliche, dialektische und dialektale. Pälzer halt. Sein Interesse für Lyrik und Prosa, Rhetorik und Semantik führten ihn an den Germersheimer FTSK. Dort (und an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau) lernte er u.a. das Simultan- und Konsekutivdolmetschen, dass Amerikanistik von Hollywood bis Hawthorne reicht, dass man mit Sprechakttheorien auch Kunden targetieren kann und dass es ohne Newton und Leibniz keine technischen Fachmagazine gäbe. Seit 2023 lebt er sein technisches Interesse nun bei Hüthig aus, wo er im Cluster Chemie-Kunststoff-Verpackung schreibt.

Benjamin Müller
22. Dez. 2023 | 10:42 Uhr
Nach der Einigung der EU-Mitgliedstaaten auf eine gemeinsame Verhandlungsposition zur EU-Verpackungsverordnung (PPWR) übt die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) deutliche Kritik an den getroffenen Vereinbarungen. Die IK kritisiert Sonderregeln für Kunststoffverpackungen, Ausnahmen für Papier-, Papp- und Kartonverpackungen bei Mehrwegquoten und Verpackungsverboten sowie nationale Ausnahmemöglichkeiten.  „Unter hohem Zeitdruck haben die Mitgliedstaaten einem Vorschlag zugestimmt, der – wenn er so umgesetzt würde – zu mehr Verpackungsabfällen, weniger recycelbaren Verpackungen und höheren Hürden für den Austausch von verpackten Waren im EU-Binnenmarkt führt“, so IK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Engelmann.  Zwar habe sich Bundesumweltministerin Lemke in der EU-Ratssitzung für materialneutrale Verpackungsregelungen und gegen nationale Sonderwege ausgesprochen, konnte sich aber nicht durchsetzen. Die Hersteller von Kunststoffverpackungen und -folien kritisieren zudem die vom Rat vorgeschlagene Definition der großmaßstäblichen Recyclingfähigkeit, die ab dem Jahr 2035 zu einer Marktanforderung an Verpackungen werden soll.   Dieser zufolge muss eine Verpackung nicht nur recyclingfähig gestaltet sein, sondern auch EU-weit zu mindestens 55 % output-bezogen recycelt werden. Darin sieht die IK ein Problem, da die getrennte Abfallsammlung und die Erfüllung der Recyclingvorgaben den Mitgliedsstaaten obliegen.
Kritik an PPWR: „Reine Symbolpolitik“

IK kritisiert Einigung zur EU-Verpackungsverordnung

Nach der Einigung der EU-Mitgliedstaaten auf eine gemeinsame Verhandlungsposition zur EU-Verpackungsverordnung (PPWR) übt die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) deutliche Kritik an den getroffenen Vereinbarungen.Weiterlesen...

20. Dez. 2023 | 14:04 Uhr
Karl Knauer wurde für eine Kraftkarton-Verpackung für die Biermarke Stella Artois in der Kategorie Packaging mit dem German Design Award 2024 ausgezeichnet. Sie beinhaltet zwölf 0,33-l-Reliefflaschen und ist vollständig recycelbar. Die Jury begründete die Auszeichnung mit dem Tragekomfort der Umverpackung, die über einen teleskopierbaren Handgriff ohne Kunststoff-Verstärkungsbänder verfügt, den abgerundeten Ecken der Flaschenform und der 360-Grad-Perforation, durch die sich die Verpackung in zwei Hälften teilen lässt. Das untere Fach hält die Flaschen zusammen und kann als Tablett genutzt werden, wenn die integrierten Seitenlaschen nach innen geschoben werden. „Trotz der besonderen Details und gewünschten Features ist dieses Projekt außergewöhnlich schnell, unkompliziert und rund gelaufen“, resümiert Hubert Wernet, Leitung Innovation bei Karl Knauer, die Entwicklungsphase der aus nachhaltigen europäischen Ressourcen gefertigten Verpackung.
Recycelbare Bierverpackung aus Kraftkarton

Karl Knauer gewinnt German Design Award 2024

Karl Knauer wurde für eine Kraftkarton-Verpackung für die Biermarke Stella Artois in der Kategorie Packaging mit dem German Design Award 2024 ausgezeichnet. Sie beinhaltet zwölf 0,33-l-Reliefflaschen und ist vollständig recycelbar.Weiterlesen...

19. Dez. 2023 | 13:08 Uhr
Kraft Heinz hat eine vollständig recycelbare Squeeze-Plastikflasche für Ketchup entwickelt. Ihr silikonfreier Verschluss besteht aus einem einzigen Kunststofftyp, wodurch Flasche und Verschluss sich zu einer neuen Flasche verarbeiten lassen. Das Unternehmen will bis 2025 sämtliche Verpackungen recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar machen. Die vorherige Version der Squeeze-Plastikflasche für Ketchup ließ sich lediglich recyceln.  „Die neuen Flaschen mit dem vollständig recyclebaren Verschluss sind ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung unseres Ziels unsere Verpackungen nachhaltiger zu gestalten. Wir freuen uns sehr, dass sie schon jetzt in österreichischen und deutschen Supermarktregalen stehen“, so Matt Poulton, Managing Director Deutschland, Österreich und Schweiz bei Kraft Heinz.
Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff

Kraft Heinz lanciert recycelbare Squeeze-Plastikflasche

Kraft Heinz hat eine vollständig recycelbare Squeeze-Plastikflasche für Ketchup lanciert. Ihr silikonfreier Verschluss besteht aus einem einzigen Kunststofftyp, wodurch sich Flasche und Verschluss wiederverarbeiten lassen.Weiterlesen...

18. Dez. 2023 | 12:53 Uhr
Vor der Abstimmung über die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) hat die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) vor Sonderregeln für Kunststoff- sowie Ausnahmen für Papier- und Kartonverpackungen gewarnt. Sie drängt auf materialneutrale Verpackungsregelungen.   Vor der Abstimmung der EU-Mitgliedstaaten über die PPWR und einer diesbezüglichen Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages fordern die Hersteller von Kunststoffverpackungen und -folien die Bundesregierung dazu auf, noch stärker bei anderen Mitgliedstaaten für materialneutrale Mehrwegquoten zu werben.   „Die Mehrwegvorgaben und Verbote im aktuellen Vorschlag der spanischen Ratspräsidentschaft enthalten viele Schlupflöcher, die dem Ziel einer Verpackungsreduktion durch mehr Mehrweg und weniger unnötige Verpackungen eindeutig widersprechen“, so IK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Engelmann.  Die IK befürchtet, dass die EU-Ratspräsidentschaft weitere Ausnahmen für Kartonverpackungen von den Mehrwegquoten als Anreiz setzt, sich die Unterstützung kritischer Mitgliedstaaten zu sichern.  „Sonderregeln für Kunststoffverpackungen und Ausnahmen für andere Verpackungsmaterialien sind ein umweltpolitischer Irrweg“, befindet Dr. Isabell Schmidt, Geschäftsführerin Kreislaufwirtschaft in der IK. Ihr zufolge führen sie zu einem Ausweichverhalten der Anwender weg von regulierten Kunststoffverpackungen hin zu nicht regulierten Einweg-Verpackungen aus anderen Materialien. „Kein Material ist per se nachhaltig. Materialbezogene Sonderregelungen und Schlupflöcher führen die Umweltziele der EU-Verpackungsverordnung ad absurdum“, so Schmidt.  Sie verweist in ihrer Argumentation auf Studien von Umweltorganisationen, wonach der Ersatz von Kunststoff durch andere Materialien nicht der richtige Weg sei, um den Verpackungsmarkt nachhaltiger zu gestalten. So würde der Ersatz von 10 % der Kunststoffverpackungen durch andere Materialien zu 10 bis 20 % mehr Verpackungsabfällen und 10 bis 14 % mehr Treibhausgasemission führen. Diese Zahlen haben die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) und das Ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg ermittelt.  Die IK kritisiert zudem den Vorschlag der Ratspräsidentschaft, bei der Definition des großmaßstäblichen Recyclings nicht auf die Recyclingkapazität abzustellen, sondern auf die im EU-Markt erzeugte Rezyklatmenge. Ab 2035 soll das großmaßstäbliche Recycling eines Verpackungstyps zu einer Marktvoraussetzung werden.
Erneuter Streit um PPWR: „Umweltpolitischer Irrweg!“

IK warnt vor Sonderregeln für Kunststoffverpackungen

Vor der Abstimmung über die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) hat die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) vor Sonderregeln für Kunststoff- sowie Ausnahmen für Papier- und Kartonverpackungen gewarnt. Sie drängt auf materialneutrale Verpackungsregelungen.Weiterlesen...

13. Dez. 2023 | 13:45 Uhr
Im Rahmen einer firmenübergreifenden Recyclat-Initiative erhöht Werner & Mertz bei den PET-Flaschen aus Altplastik seiner Marke Frosch den r-PET-Anteil aus dem Gelben Sack auf 75 %. Software und Rechentechnik von Alpla sollen die Sortierung verbessern.  Die 2012 von Werner & Mertz, Alpla und weiteren Kooperationspartnern entlang der Wertschöpfungskette gegründete Recyclat-Initiative setzt sich dafür ein, dass PCR im Kreislauf gehalten wird. „Mehr als vier Millionen PET-Flaschen mit dem gesteigerten Anteil von 75 % Gelber Sack Material sind bereits im Handel. Damit beweisen wir einmal mehr die reelle Machbarkeit unseres Ansatzes, Plastik aus Endverbrauchersammlungen als Wertstoff nach der Verwendung erneut hochwertig mechanisch aufzubereiten“, so Alexander Schau, Verpackungsentwickler bei Werner & Mertz.  Die restlichen 25 % Material stammen – ebenfalls mechanisch recycelt – aus der europäischen Getränkeflaschensammlung (Bottle to Bottle). Werner & Mertz nimmt im Recyclingwerk Ballenanalysen der angelieferten Altkunststoffe vor. Vor Ort wird in regelmäßigen Abständen ausgewertet, welche Materialien in welcher Qualität in den PET-Ballen für das Recycling zur Verfügung stehen. Das Wissen über diesen Abfallstrom fließt in die Prozessentwicklung ein. Für die Endverbraucher ist dem Unternehmen zufolge kein qualitativer oder optischer Unterschied feststellbar.  Alpla-Software und -Rechentechnik sollen eine genauere Sortierung bei hoher Geschwindigkeit erlauben. „Die langjährige Zusammenarbeit mit Werner & Mertz zur Erhöhung des Recyclinganteils aus dem Gelben Sack ist ein ideales Beispiel für die gemeinsame Umsetzung fortschrittlicher Recyclingprojekte“, kommentiert Dietmar Marin, Managing Director Recycling Division bei Alpla. Bereits 2014 gelang es der Kooperation, die PET-Flaschen der Marke Frosch vollständig aus PCR herzustellen, 20 % stammten aus dem Gelben Sack. Im Februar 2021 folgte die Erhöhung auf 50 %.
PCR-Aufbereitung und -Wiederverwendung

Werner & Mertz und Alpla führen Recyclat-Initiative fort

Im Rahmen einer firmenübergreifenden Recyclat-Initiative erhöht Werner & Mertz bei den PET-Flaschen aus Altplastik seiner Marke Frosch den r-PET-Anteil aus dem Gelben Sack auf 75 %. Software und Rechentechnik von Alpla sollen die Sortierung verbessern.Weiterlesen...

12. Dez. 2023 | 11:30 Uhr
DS Smith wurde mit dem Marken-Magnet-Award in Gold in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Das Unternehmen erhielt den vom Magazin Lebensmittel Praxis vergebenen Preis für eine vollständig recycelbare und kreislauffähige Spielzeugverpackung für Playmobil, die gleichermaßen als Versandkarton und Produktverpackung dient  Das für Geobra Brandstätter, den Markeninhaber von Playmobil, entwickelte Verpackungskonzept stellt eine 2-in-1 Lösung für den E-Commerce dar. Es wird in einem Versandkarton aus recyclebarer Wellpappe geliefert.   „Da das Thema Nachhaltigkeit im E-Commerce eine immer größere Rolle spielt und vermehrt auf verantwortungsvolle und ressourcensparende Verpackungen Wert gelegt wird, freut es uns, dass unsere Verpackungslösung mit der Goldmedaille in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde“, so Michael Kullmann, Sales Manager Display & Retail bei DS Smith.  Die Verpackung bildet auf der Außenseite die enthaltene Spielewelt einfarbig aufgedruckt ab und dient gleichzeitig als Versandpaket. Dadurch wird keine zusätzliche Umverpackung für den Versand benötigt. Die Innenseite ist mehrfarbig bedruckt.  Dem Hersteller zufolge ist die Verpackung für Lieferketten optimiert, da sie keinen unnötigen Leerraum beinhaltet und auf Materialien setzt, die die zentralen Transportanforderungen vollumfänglich erfüllen.  „Wer das Spielzeugset verschenken möchte, kann den Karton ganz einfach mit wenigen Handgriffen wenden“, so Daniel Vogt, Account Manager bei DS Smith. So soll dieser trotz äußeren Einflüssen während des Transports und aufgebrachten Versandetiketten als intakte Produktverpackung zum Sammeln oder Aufbewahren dienen.
Nachhaltige Spielzeugverpackung im E-Commerce

DS Smith erhält Marken-Magnet-Award für Playmobilverpackung

DS Smith wurde mit dem Marken-Magnet-Award in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Das Unternehmen erhielt den vom Magazin Lebensmittel Praxis vergebenen Preis für eine recycelbare Verpackung für Playmobil, die gleichermaßen als Versandkarton und Produktverpackung dient.Weiterlesen...

11. Dez. 2023 | 13:11 Uhr
Leichtverpackungen. 2022 verwerteten die dualen Systeme 5,7 Mio. t Verpackungsabfälle. Das sind fast 90 % aller bei den Systemen beteiligten Verpackungen, wodurch diese die Verwertungsquoten für Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Eisenmetallen, Papier, Pappe und Karton erfüllen. Seit 2022 gelten laut Verpackungsgesetz für alle bei den dualen Systemen beteiligten Verpackungen höhere Verwertungs- und Recyclingquoten, einige belaufen sich auf 90 %.  „Dass die dualen Systeme die seit 2018 steigenden Quoten weitestgehend erfüllen, zeigt nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch das Potenzial, das in unserem Abfallsystem steckt“, kommentiert Axel Subklew, Sprecher der Initiative „Mülltrennung wirkt“ der dualen Systeme, die von der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) veröffentlichten Ergebnisse. Von den an den dualen Systemen beteiligten Kunststoffverpackungen wurden 67,5 % werkstofflich verwertet, die gesetzliche Quote beträgt 63 %.   Bei Verpackungen aus Aluminium wurde eine Recyclingquote von 114,2 % erreicht, bei solchen aus Eisenmetallen 95 %. Die gesetzlichen Quoten belaufen sich jeweils auf 90 %.   Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton wurden zu 93,9 % recycelt, die gesetzliche Quote beträgt in diesem Bereich ebenfalls 90 %.   Auch die Gesamtrecyclingquote für Leichtverpackungen übertraf mit 52,3 % die gesetzliche Vorgabe von 50 %. Diese Quote bezieht sich auf die Gesamtsammelmenge aus den Gelben Tonnen und Gelben Säcken, einschließlich der darin enthaltenen sogenannten Fehlwürfe mit einem ungefähren Anteil von 30 %. Diese Berechnungen stammen von den dualen Systemen, deren Verpackungsrecycling laut Subklew jährlich rund 4 Mio. t Sekundärrohstoffe erzeugt.  Bei den Getränkekartonverpackungen konnte mit 64,8 % die gesetzliche Quote von 80 % nicht erreicht werden.   Gleiches gilt für sonstige Verbundverpackungen. Hier betrug die Recyclingquote 64,1 %, die gesetzliche Vorgabe beläuft sich auf 70 %.   Auch die für Glasverpackungen verordnete Quote von 90 % wurde mit 81,4 % verfehlt. „Wir haben daher bereits in diesem Jahr unsere Aufklärungsarbeit zum Thema Altglas verstärkt. Diese werden wir weiter intensivieren und gleichzeitig gemeinsam mit allen Beteiligten, Kommunen wie Entsorgern, eine flächendeckende und möglichst einfache Altglasentsorgung anbieten“, erklärt Subklew.  Mit ihrer Initiative „Mülltrennung wirkt“, einer bundesweiten Aufklärungskampagne, informieren die dualen Systeme Verbraucher darüber, wie sie Verpackungen und Restmüll richtig trennen und damit den Wertstoffkreislauf schließen. Dadurch sollen sowohl die Sammelmengen als auch die Qualität der Verpackungsabfälle für die Sortierung und Verwertung verbessert werden.
Recycling-Bilanz

Duale Systeme verwerteten 5,7 Mio. t Verpackungsabfälle 2022

2022 verwerteten die dualen Systeme 5,7 Mio. t Verpackungsabfälle. Dies entspricht fast 90 % aller bei den Systemen beteiligten Verpackungen, wodurch sie die Verwertungsquoten für Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Eisenmetallen, Papier, Pappe und Karton erfüllen konnten.Weiterlesen...

08. Dez. 2023 | 10:30 Uhr
Im Rahmen einer Studie der Initiative Holygrail 2.0 testet Aldi Eigenmarken-Produktverpackungen mit digitalen Wasserzeichen. Dadurch soll die Sortierung von Kunststoffverpackungen gefördert und deren Wiederverwertbarkeit verbessert werden. Die auf den Produkten aufgebrachten digitalen Wasserzeichen enthalten unter anderem Informationen zum Verpackungsmaterial. In Recyclinganlagen sorgen Spezialkameras dafür, dass die relevanten Daten ausgelesen und die Verpackungen präziser in die einzelnen Abfallströme sortiert werden können. Insgesamt werden 18 verschiedene Kefir- und Joghurtverpackungen der Aldi-Eigenmarke Milsani mit digitalen Wasserzeichen versehen. Erste mit den unsichtbaren Codes gekennzeichnete Produkte sind in den Filialen bereits erhältlich.
Sortierung von Kunststoffverpackungen im Einzelhandel

Aldi testet Produktverpackungen mit digitalen Wasserzeichen

Im Rahmen einer Studie der Initiative Holygrail 2.0 testet Aldi Eigenmarken-Produktverpackungen mit digitalen Wasserzeichen. Dadurch soll die Sortierung von Kunststoffverpackungen gefördert und deren Wiederverwertbarkeit verbessert werden.Weiterlesen...

05. Dez. 2023 | 15:58 Uhr
Automatisierung: Allvacs Packstraße in Waltenhofen. Die automatische Packstraße verpackt 120 Folien-Kleinrollen pro Stunde. „Im Vergleich zur reinen Manpower geht das Verpacken jetzt doppelt so schnell“, erklärt Dr. Andreas S. Gasse, Geschäftsführer der Allvac Folien GmbH. Ihm zufolge stellt die Packstraße eine enorme Entlastung für die Mitarbeiter dar, da das Handling mit den schweren Rollen nahezu komplett entfällt. Zudem reduziert sie die Fahrwege mit Gabelstaplern um rund 90 %.  Das ERP-System verknüpft fortan die Produktion und die einzelnen Abteilungen, wodurch interne Abläufe vereinfacht und Lagerbestände schneller abgefragt werden sollen.  Am Firmensitz im bayerischen Waltenhofen hat Allvac über zehn Mio. Euro in eine Photovoltaikanlage, zwei Elf-Schicht-Cast-Coex-Extrusionsanlagen, eine automatische Packstraße und ein ERP-System investiert.
Folienherstellung

Allvac investiert in Produktion und regenerative Energieerzeugung

Am Firmensitz im bayerischen Waltenhofen hat Allvac über zehn Mio. Euro in eine Photovoltaikanlage, zwei Elf-Schicht-Cast-Coex-Extrusionsanlagen, eine automatische Packstraße und ein ERP-System investiert.Weiterlesen...

01. Dez. 2023 | 14:45 Uhr
Am 30.11.2023 wurde „Recypac – Kreislauf Plastik und Getränkekarton“ gegründet. Der von Swiss Recycle, der Dachorganisation der Schweizer Recyclingsysteme, initiierte Verein will eine Kreislaufwirtschaft für Verpackungen bis 2023 etablieren. Im Rahmen des Projekts „Sammlung 2025“ haben Organisationen entlang der Wertschöpfungskette zusammen an einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen und Getränkekartons gearbeitet. Recypac soll die Erfahrungen nun in die Praxis überführen und künftig die Sammlung und Verwertung ebenjener Verpackungen in der Schweiz koordinieren. PET-Getränkeflaschen sind davon ausgenommen. Der Verein startet mit einer hybriden Finanzierung, danach soll ein Mengenreporting aufgebaut werden. Als Vereinspräsident agiert der Projektmanager und Kommunikationsberater Wolfgang Wörnhard. Neben Einzelhandelsketten wie Migros, Aldi, Lidl und Spar zählen auch die Lebensmittel- und Getränkehersteller Danone, Nestlé, Unilever und Coca-Cola oder Verpackungsunternehmen wie Stäger und Wipf zu den Gründungsmitgliedern. Auch Beiersdorf, Bachmann und Henkel sind Mitglieder der ersten Stunde.
Vereinsgründung in der Schweiz

Recypac will Kreislaufwirtschaft für Verpackungen bis 2030

Am 30.11.2023 wurde „Recypac – Kreislauf Plastik und Getränkekarton“ gegründet. Der von Swiss Recycle, der Dachorganisation der Schweizer Recyclingsysteme, initiierte Verein will eine Kreislaufwirtschaft für Verpackungen bis 2023 etablieren.Weiterlesen...