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Konferenz

23. Verpackungsdialog des Deutschen Verpackungsmuseum

Marken sind lebendig, sie kommunizieren ihre Eigenschaften, ihre Attribute, über Werbung und ihr identitätsstarkes, unverwechselbares Verpackungsdesign. Die Figur des „Marlboro Man“ wurde 1954 von Werbern der Agentur Leo Burnett, Chicago, geschaffen. Männlicher wollte die Zigarettenfirma Philip Morris die Marke positionieren, empfanden doch viele Kunden Zigaretten mit Filter damals als zu weiblich. Einer Historie der Werbefigur in der „Denver Post“ zufolge posierten besonders in den frühen Zeiten der Werbekampagne mehrere hundert Männer als „Marlboro Man“. Abenteuer, Freiheit, Genuss und die Unabhängigkeit des Mannes standen im Mittelpunkt der erfolgreichen Markenikone. Jetzt ist der Abschied des Konzerns Philip Morris von seinem langjährigen Kernprodukt zum Greifen nah. Ein spannender Transformations-Prozess steht an, der von Philip Morris Marketing Direktor (D), Thorsten Scheib, begleitet und erläutert wird.

„Ei, ei, ei Verpoorten“ – mit dem gesungenen Markenslogan, heute würde man das als „Soundlogo“ bezeichnen, wurde ab 1961 dem traditionsreichen Eierlikör aus Bonn der Zugang zu neuen Zielgruppen geschaffen. Die Marke reicht in ihren Anfängen bis 1876 zurück und wird in fünfter Generation von der Familie geführt. William Verpoorten wird von einer Marke berichten, die unter anderem auch Tiefkühltorten, Gebäck, Pralinen, Schokolade, Eiscreme und Desserts im Portfolio hat.

Auch wenn aus den einstigen „Salzletten“, die für die salzige Snack-Kultur seit ihrer Einführung 1935 stehen, mittlerweile „Saltletts Sticks“ (2003) geworden sind: Die erfolgreiche Marke führt zu Hermann Bahlsen(1859-1919) einen der bedeutendsten deutschen Unternehmer und Kunst-Mäzene. Über die Zukunft der salzigen Marken des einstigen „Bahlsen-Imperiums“ wird Moritz Bahlsen (Lorenz Snack-World-World) berichten.

„SURIG“ ist der Name einer Essigessenz, die in der markenprägenden Flasche mit dem gelben Verschluss bereits 1922 das Licht des Marktes erblickte. In Zeiten der Covid 19 Pandemie ist aus dem Lebensmittel auch ein essigsaurer Hygiene-Spender in Spray-Form geworden. Welches Potenzial in der geschichtsreichen Marke steckt, davon berichtet Oliver Sladek.

 

Dienstag, 12. November 2020 (Opening 09:15 Uhr)
Anmeldung: 0611 8410766 (Fax)
                      boecher@verpackungsmuseum.de

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Veranstalter
Über die Firma
Deutsches Verpackungs-Museum e.V.
Heidelberg