Technik - Verpackungsmaschinen

Standbodenbeutel im Trend

Seit fünf Jahrzehnten entwickelt und realisiert Wild-Indag moderne Prozessanlagen, beispielsweise für das Dosieren und Ausmischen von Sirup, sowie Maschinen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie. Heute sind 200 Füllmaschinen in 30 Ländern und 650 Anlagen in 60 Ländern weltweit im Einsatz. Den Grundstein für den Erfolg legte Firmengründer Rudolf Wild mit dem für Capri-Sonne entwickelten Standbodenbeutel aus Aluminiumverbundfolie. „Mein Vater hat von Anfang an die Verpackung geglaubt und gegen alle Widerstände jahrelang an der Optimierung und effizienten Herstellung gearbeitet", schildert Dr. Hans-Peter Wild die Anfangsjahre des Unternehmens. „Dank Indag konnte der Standbodenbeutel bis heute immer wieder verbessert und zur weltweit effizientesten Verpackungstechnologie entwickelt werden." Heute wird rund ein Fünftel aller Standbodenbeutel, die weltweit im Einsatz sind, auf Beutelherstellungsmaschinen von Wild-Indag gefertigt und abgefüllt.

20 Prozent Umsatzplus in 2012
Im vergangenen Geschäftsjahr konnte Wild-Indag ein Umsatzplus von über 20 Prozent verzeichnen. Seit dem Jahr 2009 hat das Unternehmen seinen Umsatz verdoppelt. „Der Standbodenbeutel ist die flexible Verpackungslösung der Zukunft", erklärt Wild-Indag Geschäftsführer Carsten Kaisig. „Er bietet maximalen Schutz für Lebensmittel-, Getränke-, aber auch Non-Food-Produkte bei minimalem Materialeinsatz." Das aufgrund seiner ausgewogenen Ökobilanz als „ökologisch vorteilhaft" eingestufte Verpackungs-
system verzeichnet ein jährliches Wachstum von durchschnittlich elf Prozent. Gleichzeitig ist der Standbodenbeutel praktisch in der Handhabung und entspricht damit dem globalen Convenience- Trend.

Zum Geschäftserfolg tragen auch nachhaltige Innovationen bei. So hat Wild-Indag in den letzten Jahren eine Aseptik-Füllmaschine entwickelt, die Qualität und Geschmack von Lebensmitteln erheblich verbessert und nennenswerte Energieeinsparungen bewirkt. Diese wird zum ersten Mal bei der Westerweiterung der Capri-Sonne zum Einsatz kommen. Nachhaltige Verbesserungen erzielt Wild-Indag mit der Integration energie- und kosteneffizienter Elektroantriebe in allen Maschinen und Anlagen.

„Wir waren mit unserer Marketing- und Vertriebsoffensive im vergangenen Jahr sehr erfolgreich. Unsere Kapazitäten im Bereich Maschinenbau sind für 2013 bereits voll ausgelastet", betont Wild-Indag Geschäftsführer Mansur Güngör. „Wir sind dabei nicht nur für unsere Technik, sondern auch für das Know-how unserer Mitarbeiter gefragt. Sie sind weltweit im Einsatz, wenn es um die Inbetriebnahme oder Aufrüstung von Maschinen geht."

Kapazitäten im Maschinenbau voll ausgelastet
Sieben Beutelherstellungsmaschinen sowie vierzehn Füllmaschinen wurden bereits geordert und werden 2013 an Kunden in aller Welt ausgeliefert. Ein Großkunde ist dabei ein US-amerikanischer Lebensmittelkonzern, für den zudem Modernisierungen und Upgrades an bestehenden Maschinen vorgenommen werden. Für die Projekte werden fünf- bis sechsköpfige Teams aus Eppelheim im Einsatz sein. Dank der engen Zusammenarbeit mit den Produktentwicklern des Ingredienzherstellers Wild Flavors kennen Wild-Indag Mitarbeiter auch die bei der Getränkeherstellung benötigten Rohstoffe und Verfahrenstechniken. Als vielversprechenden Zukunftsmarkt hat Wild-Indag auch das Segment der Tiernahrung identifiziert und dort seine Akquisebemühungen verstärkt. Bereits 19 Prozent des europäischen Markts für Haustiernahrung werden laut Allied Development Studie 2012 mit Maschinen von Wild-Indag gefüllt. 2013 wird Wild-Indag sechs neue Füllmaschinen für Tier-
nahrungshersteller ausliefern.

Im Anlagenbau konnten 2012 Projekte in Asien, Afrika sowie Mittel- und Südamerika angestoßen werden. Im Laufe des Jahres erhalten Getränkehersteller in der Mongolei, Kenia, Tansania und Südafrika Anlagen wie Inline-Mixer, Zuckerlöser, Kompakt-Dosiermodule, Kurzzeiterhitzer und CIP-Reinigungssysteme. In Europa werden 2013 Anlagen in Norwegen, Schweden und Portugal installiert. Auch am Stammsitz sind Wild-Indag Systeme gefragt: Das Unternehmen liefert Prozesstechnologie sowie Füll- und Verpackungsmaschinen für die Kapazitätserweiterung der Capri-Sonne Produktion.

Für Sie entscheidend

Capri-Sonne entwickelt Trinkpack mit Super-Easy-Opening
Die nächste Generation von Capri-Sonne Trinkpacks erobert die Regale: Sie besitzt eine ausgeklügelte Öffnungsmechanik, die das Einstechen des Trinkhalms noch einfacher macht und ein Kleckern und Durchstechen verhindert. Seit seiner Einführung vor mehr als 40 Jahren wurde der Capri-Sonne Trinkpack bereits mehrfach optimiert. Für viele ist es der spannendste Moment beim Öffnen der Capri-Sonne - das Einstechen des Trinkhalms. Ab sofort gelingt das mit dem Super-Easy-Opening noch unkomplizierter. Die größere, halbrunde Einstichfläche erleichtert es besonders Kindern, den Trinkhalm einzuführen. Beim Durchstoßen der Folie bildet sich automatisch eine kleine Führung, die den Halm sicher in den Trinkpack lenkt.

„Besonders wichtig ist uns, dass Kinder Capri-Sonne leicht öffnen können. Daher arbeiten wir konsequent daran, den Capri-Sonne Trinkpack weiter zu verbessern", erklärt Dr. Erhard Schwartz, Leiter der Verpackungsentwicklung der Deutschen SiSi-Werke. „Die Super-Easy-Opening-Mechanik haben wir eineinhalb Jahre lang zusammen mit unserem Partnerunternehmen Wild-Indag entwickelt." Für die Herstellung des neuen Trinkpacks werden bestehende Indag-Produktionsmaschinen für Standbodenbeutel mit neuen Baugruppen ausgerüstet.

Über die Firma
INDAG GmbH & Co. Betriebs KG
Eppelheim
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