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Schreiner Medipharm hat in Zusammenarbeit mit dem Tubenhersteller Neopac und dem Maschinenproduzenten Harro Höfliger ein innovatives Label für eine pharmazeutische Tube entwickelt. Das spezielle Kennzeichnungsetikett umschließt die Tube wie eine Tasche, bietet ausreichend Platz für Informationen und kann maschinell auf Verpackungsanlagen verspendet werden.

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(Foto: Schreiner Medipharm)

(Foto: Schreiner Medipharm)

Der Spezialetiketten-Hersteller konzipierte das Label für die Fleximed Easymix Tube des Schweizer Unternehmens Neopac, Spezialist für die Entwicklung und Herstellung pharmazeutischer Tuben. Die transparente Tube ist eine bruchsichere Alternative zu herkömmlichen Vials oder Ampullen aus Glas und besteht aus zwei getrennten Kammern, in die entweder zwei unterschiedliche Flüssigkeiten oder eine Flüssigkeit und ein Pulver abgefüllt sind. Erst kurz vor der Verabreichung werden sie durch Drücken der Tubenkammern, die durch eine flexible Naht voneinander getrennt sind, miteinander vermischt.

Die vom Spezialetiketten-Hersteller entwickelte Kennzeichnungslösung besteht aus einem Vorder- und Rückteil und umschließt die Tube wie eine Tasche. Die besondere Konstruktion bietet ausreichend Platz für Textinformationen. Eine Aussparung im Label ermöglicht eine ungestörte Sicht auf die einzelnen Komponenten der beiden Tubenkammern – eine wichtige Funktion für den Anwender, um zu kontrollieren, ob sich die beiden Komponenten optimal vor der Verabreichung vermischen. Ein weiterer Pluspunkt: Das innovative Etikettendesign ermöglicht eine reibungslose maschinelle Verspendung auf Verpackungsanlagen. Hier arbeitete der Spezialetiketten-Hersteller eng mit Harro Höfliger zusammen; einem Hersteller von Produktions- und Verpackungsanlagen mit hoher Expertise im Sondermaschinenbau für die medizinische und pharmazeutische Industrie und Neopacs Projektpartner bei der Prozessentwicklung zum Befüllen und Versiegeln der Tuben.

Die Herausforderungen an die Labelentwicklung für die Zwei-Kammer-Tube: Die Form und vor allem die Verformung der Tube beim Drücken eignen sich nicht für eine Kennzeichnung mit einem klassischen Selbstklebeetikett. Es müssen viele Informationen auf dem Etikett bereitgestellt werden und diese fest mit der Tube verbunden und jederzeit gut lesbar sein, gleichzeitig darf die Sicht auf den Tubeninhalt nicht beeinträchtigt werden. Darüber hinaus muss eine eventuelle Migration von Etikettenklebstoffen in den Tubeninhalt ausgeschlossen sein.

 

Technische Details

  • Label umschließt Tube wie eine Tasche
  • maschinelle Verspendung
  • Aussparung im Label