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Henkel setzt mit Beteilung an Saperatec auf Lösungen für das Recycling von flexiblen Verpackungen

Flexible Verpackungen sind aufgrund Ihres Aufbaus schwer zu recyceln, da sie sehr oft zwei oder mehr verschiedene Materialien enthalten, welche so nicht in getrennte Kreisläufe für reine Rohstoffe zurückgeführt werden können. Henkel hat vor kurzer Zeit in den deutschen Recyclingspezialisten Saperatec investiert. Die patentierte Technologie des Unternehmens bietet eine Lösung genau dort wo die Industrie sie am Meisten braucht: in der Trennung von für den Recyclingprozess inkompatiblen Materialien von flexiblen Verpackungen.
(Bild: Henkel)

„Egal ob es darum geht, Lebensmittel frisch zu halten und Lebensmittelabfälle zu reduzieren oder darum, die Sicherheit von Lebensmitteln und die Fälschungssicherheit von Arzneimittel- und Medizinprodukten zu gewährleisten – flexible Verpackungen spielen eine wichtige Rolle für Verbraucher auf der ganzen Welt“, so Tilo Quink, Leiter des globalen Geschäfts für  Verpackungsklebstoffe bei Henkel. „Flexible Verpackungen sind echte Lebensretter, doch der Ausschuss bei ihrer Produktion führt gleichzeitig zum Verlust wertvoller Rohstoffe in Form von Produktionsabfällen. Als Zulieferer dieser Branche sehen wir es als selbstverständlich an, uns für die Entwicklung neuer Lösungen zu engagieren, um unseren Kunden zu mehr Nachhaltigkeit zu verhelfen und den Wert der von ihnen produzierten Abfälle zurückzugewinnen.“

Henkel nahm 2016 die Zusammenarbeit mit Saperatec auf, mit dem Ziel, anwendungsspezifische und recycelbare Klebstoffe zu entwickeln und zu verbessern. Aus dieser Kollaboration gingen maßgeschneiderte Klebstoffe hervor, die in Verbindung mit der Technologie von Saperatec die Output-Qualität sekundärer Rohstoffe deutlich verbessert. Infolge dieser Investition wird Henkel dieses Produktsortiment weiter ausbauen und optimieren. Gemeinsam mit Henkel bietet Saperatec Herstellern eine innovative und kostengünstige Recycling-Technologie, mit der Produktionsabfälle aus Polyethylen (PE), Aluminium und Polyethylenterephthalat (PET), auch dank des richtigen Klebstoffdesigns, wieder in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden können.


„Auf der Basis unserer langjährigen Erfahrung in der flexiblen Verpackungsindustrie entwickeln wir Laminierklebstoffe mit den höchsten Standards in Bezug auf Lebensmittelsicherheit, Leistung und Effizienz“, so Helga Garmann, Leiterin der Produktentwicklung für Loctite Liofol Klebstoffe und Coatings in Europa bei Henkel. „Unsere Klebstoffe für den Saperatec-Prozess verbinden alle diese Eigenschaften mit einem optimierten Trennverhalten.“

Wie funktioniert der Trennungsprozess?

In einem flüssigkeitsbasierten Prozess werden die verschiedenen Materialien der flexiblen Verpackungen voneinander getrennt, ohne sie dabei zu zersetzen. Die einzelnen Schichten (PE, Aluminium und PET) werden nach dem Trennungsprozess sortiert und als hochwertige, in einer Vielzahl von industriellen Anwendungen einsetzbare Materialien in die Wertschöpfungskette zurückgeführt. Eine wichtige Voraussetzung für dieses hochwertige und hocheffektive Recycling von flexiblen Verpackungen ist die Verwendung geeigneter Klebstoffe.

Wie geht es weiter?

Henkel entwickelt weitere neue Klebstoffsysteme, um das Recycling anderer gängiger, flexibler Verpackungsstrukturen zu verbessern. Dazu zählen Klebstoffe für optimierte Rezyklateigenschaften und Beschichtungen, die bei Lebensmittelverpackungen inkompatible Kunststoffschichten ersetzen.

„Bei der Recycelbarkeit vieler Verpackungsarten machen unsere Klebstoffe und Beschichtungen den entscheidenden Unterschied aus“, so Quink. „Wir ermöglichen es unseren Kunden, ihre Nachhaltigkeitsverpflichtungen einzuhalten und als verantwortungsvolle Marken anerkannt zu werden. Auf dem Weg hin zu einer Kreislaufwirtschaft können Produzenten und Verbraucher auf unser breites Know-how und unsere umfassenden Lösungen zählen.“

Über die Firma
Henkel AG & Co. KGaA
Düsseldorf
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