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Produktion von PET-Flaschen für Desinfektionsmittel läuft auf Hochtouren bei E-Pro Plast

Die Nachfrage nach PET-Flaschen für Desinfektionsmittel und flüssige Seifen – im Bild drei Varianten der Firma E-Pro Plast -  ist in der Corona-Krise sprunghaft gestiegen
Die Nachfrage nach PET-Flaschen für Desinfektionsmittel und flüssige Seifen – im Bild drei Varianten der Firma E-Pro Plast - ist in der Corona-Krise sprunghaft gestiegen
(Bild: E-Pro Plast)

Dementsprechend läuft die Produktion trotz des in Einzelfällen stockenden Nachschubs durch Vorlieferanten von Verschlüssen sowie Sprühaufsätzen und -pistolen auf Hochtouren. Zumindest für die nahe Zukunft wurde die Fertigungskapazität von einem Drei- auf ein Vier-Schicht-System umgestellt, sodass die Herstellung rund um die Uhr an sieben Wochentagen erfolgt. Der vermehrte Personalbedarf wird kurzfristig mit Zeitarbeitern und studentischen Hilfskäften gedeckt. 

Die gute Auftragslage resultiert ebenfalls aus Sondereffekten. So hat zum Beispiel ein bekannter Markenartikler für Autopflege-Produkte aktuell einen Teil der Produktion auf die Herstellung von Desinfektionsmitteln umgestellt. Auch die Tatsache, dass diese derzeit von vielen Apotheken selbst gemischt werden, vergrößert den Kundenkreis. Aus Solidaritätsgründen hat E-Pro Plast entschieden, im Rahmen der Möglichkeiten zumindest Apotheken im Umkreis von Schmalkalden kostenlos mit Flaschen und Verschlüssen zu versorgen.

Selbstverständlich trägt die Unternehmensleitung der E-Pro Plast GmbH in Zeiten der Pandemie ihrer besonderen Verantwortung als fürsorglicher Arbeitgeber Rechnung. Ein Mitte März aus den Geschäftsführern Modesto M. Pesavento und Rüdiger Löhl sowie weiteren Mitgliedern des Führungsteams gebildeter Krisenstab hat seitdem eine ganze Reihe wichtiger Maßnahmen initiiert. So wurden beispielsweise die technischen Möglichkeiten für Videokonferenzen ausgeweitet und ein Teil der Mitarbeiter ins Home Office entsandt. Neben den ohnehin schon strengen Regeln des bestehenden HACCP-Konzepts wurden weitere Anweisungen zur Desinfektion erlassen, Gruppenbildungen von mehr als zwei Personen untersagt und deren Mindestabstände festgelegt.

Im Übrigen nimmt das thüringische Unternehmen, das bereits seit Längerem den Einsatz von recycltem PET in der Produktion seiner Behältnisse forciert, die aktuelle Situation zum Anlass, eine Versachlichung der Kunststoff- und Umweltdiskussion anzuregen. Die Krise beweise eindrucksvoll, wie wichtig die in der letzten Zeit immer wieder gescholtenen Kunststoffverpackungen sind.

Über die Firma
E-proPLAST GmbH
Schmalkalden
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