Jens und Volker Groninger

Die Geschäftsführer Jens und Volker Groninger (Bild: Groninger)

Die Groninger-Unternehmensgruppe hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem neuen Rekordergebnis abgeschlossen. Die Gesamtleistung lag bei über 215 Mio. Euro und damit bei rund acht % mehr als im Vorjahr.

Starke Zuwächse gab es erneut bei den Auftragseingängen: Am Stammsitz in Crailsheim, wo Groninger Füll- und Verschließanlagen für die pharmazeutische Industrie baut, erwirtschaftete das Unternehmen einen Auftragseingang von rund 255 Mio. Euro. Im Schnelldorfer Werk, in dem Maschinen für die Verarbeitung von Consumer-Healthcare- und Kosmetik-Produkten produziert werden, lag dieser bei über 50 Mio. Euro. In der US-amerikanischen Niederlassung in Charlotte, die in allen Sparten Service anbietet, bei knapp unter 20 Mio. Euro.

„Diese tolle unternehmerische Leistung haben wir dem unermüdlichen Einsatz unserer 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken. Trotz der anhaltenden Belastungen, die die Corona-Pandemie auch im Jahr 2021 mit sich gebracht hat, haben wir zusammengehalten. Wir haben mit viel Kreativität und Einsatz den Corona-bedingten Herausforderungen erneut trotzen können“, findet Geschäftsführer Jens Groninger anerkennende Worte für seine Mannschaft.

Die Pandemie sei ein Booster, der die Dynamik innerhalb der Branche – vor allem in der pharmazeutischen – noch zusätzlich erhöht habe, erläutert der CEO. „Diesem Druck haben wir als Team standhalten müssen, ohne Abstriche bei der Qualität unsere Produkte und Services zu machen. Das verlangt viel Durchhaltevermögen und Ausdauer. Und das haben wir geschafft.“

Die Gesamtleistung für das Jahr 2021 wurde erneut in den wichtigsten Absatzmärkten weltweit erwirtschaftet: 30 % in Nord- und Südamerika, 50 % in Europa, inklusive Deutschland, sowie 20 % in Asien. „Wir haben unsere globale Präsenz weiter ausgebaut und unseren internationalen Kunden einmal mehr gezeigt, dass sie auf uns zählen können. Dass sie mit Groninger einen verlässlichen Partner an ihrer Seite haben“, sagt Geschäftsführer Volker Groninger.

Aufgrund der angespannten Lage am Beschaffungsmarkt sei dies keinesfalls selbstverständlich gewesen. Denn auch die Groninger-Gruppe habe die zum Teil dramatischen Material-Engpässe an allen Standorten zu spüren bekommen, erklärt Jens Groninger: „Obwohl wir bis etwa zur Jahresmitte die Situation aufgrund einer strategischen und gut durchdachten Planung in der Beschaffung und in den Lagern noch weitgehend haben abfedern können, war dies etwa ab der zweiten Jahreshälfte 2021 nur noch mit sehr viel Einfallsreichtum möglich.“

 

Lager- und Logistikzentrum Groninger
Im Februar 2021 wurde der Grundstein für ein neues Lager- und Logistikzentrum samt vollautomatisiertem Kleinteile- und Hochregallager gelegt. Inzwischen ist das Gebäude kurz vor der Fertigstellung. (Bild: Groninger)

Die Zeichen bei Groninger stehen dennoch weiterhin auf Wachstum. Um auch in Zukunft den hohen Auftragsbestand bearbeiten zu können, wurde im Februar 2021 der Grundstein für ein neues Lager- und Logistikzentrum samt vollautomatisiertem Kleinteile- und Hochregallager gelegt. Inzwischen ist das Gebäude kurz vor der Fertigstellung. Im Sommer soll der Komplex eingeweiht und der Betrieb aufgenommen werden. Das automatisierte Hochregallager für Paletten wurde in der ersten Ausbaustufe mit drei Gassen und einer Kapazität von 3.100 Stellplätzen gebaut. Bei Bedarf kann es um zwei weitere Gassen auf eine maximale Kapazität von 5.200 Stellplätzen erweitert werden.

Das automatisierte Kleinteilelager wurde auf knapp 13.000 Behälter ausgelegt. Auch dieses lässt sich bei Bedarf um weitere 5.000 Stellplätze ausbauen.

Das Investitionsvolumen liegt bei über 20 Mio. Euro und ist die bisher größte Einzelinvestition in der über 40-jährigen Geschichte der Groninger-Gruppe.

Auch im laufenden Geschäftsjahr 2022 soll der Ausbau am Standort Crailsheim fortgesetzt werden. Die bauvorbereitenden Arbeiten für eine neue, derzeit noch in der Planungsphase befindliche Montagehalle haben kürzlich gestartet. Im Sommer wird darüber hinaus der Eingangsbereich in Form einer neuen Pforte gestaltet.

„Ein klares Bekenntnis zu unserem Standort in Crailsheim“, sind sich die Brüder Jens und Volker Groninger einig. „Wir legen damit das Fundament für unser weiteres Wachstum und bleiben damit dem von uns eingeschlagenem Weg weiter treu“, bekräftigen die Geschäftsführer.

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