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Diese Firmen mussten Insolvenz anmelden

Bildergalerie: Diese Firmen mussten Insolvenz anmelden

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Juli 2026. Monta Klebebandwerk GmbH: Das Unternehmen aus Immenstadt hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Der international tätige Hersteller liefert Klebebänder für Verpackungs- und Industrieanwendungen in mehr als 50 Länder. Produktion und Belieferung der Kunden sollen während der Sanierung uneingeschränkt weiterlaufen.
Monta
Juni 2026. Baiersbronn Frischfaser Karton: Das Unternehmen (Folbb) aus Baiersbronn hat beim Amtsgericht Rottweil Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Der Geschäftsbetrieb des Kartonherstellers läuft uneingeschränkt weiter. Produziert werden Frischfaserkarton, insbesondere Faltschachtelkarton für Verpackungslösungen in der Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie. Nach Unternehmensangaben beschäftigt die Gesellschaft rund 220 Mitarbeitende und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 80 Mio. Euro.
Baiersbronn Frischfaser Karton
Februar 2026: Papierfabirk Hainsberg (Freital). Nach einer erfolgreichen Sanierung in Eigenverwaltung im Jahr 2024 geriet das Unternehmen Anfang 2026 erneut in Zahlungsschwierigkeiten. Am 5. Februar 2026 wurde zum dritten Mal innerhalb von neun Jahren Insolvenz angemeldet. Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren rund 85 Beschäftigte betroffen, und es war zunächst völlig offen, ob und wie der Betrieb fortgeführt werden kann. Die vorläufige Insolvenzverwaltung führt Gespräche mit Kunden, Lieferanten und möglichen Investoren, um eine Lösung für die Weiterführung zu finden. Eine bestätigte Übernahme, ein Investor oder ein Sanierungsplan wurde bislang jedoch nicht öffentlich bekannt gegeben. Der operative Betrieb war zuletzt nicht durch fehlende Aufträge ausgelastet, sondern die Probleme lagen vor allem in der Finanzierung.
Papierfabrik Hainsberg
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Dezembrer 2025: Perfecta Schneidemaschinenwerk (Bautzen). Das Perfecta Schneidemaschinenwerk hat Ende Dezember 2025 einen Insolvenzantrag gestellt und befindet sich seitdem in einem Verfahren in Eigenverwaltung. Ziel ist es, das Unternehmen operativ zu stabilisieren, strukturell neu aufzustellen und einen Investor zu finden. Der Geschäftsbetrieb läuft seit Antragstellung ohne Unterbrechung weiter. Produktion, Service und Auslieferungen werden fortgeführt, und die Belegschaft von rund 86 Beschäftigten wurde über das Insolvenzgeld zunächst abgesichert. Ersatzteilversorgung und technischer Support sind weiterhin verfügbar. ende April 2026 wurde bekannt, dass die Solvesta Beteiligungs GmbH das Unternehmen übernimmt und fortführt. rund 60 Arbeitsplätze sind gesichert.
Perfecta
September 2025: Casimir Kast Verpackung und Display (Gernsbach). Das Unternehmen hat nach 475 Jahren Anfang September 2025 Insolvenz angemeldet. Der Betrieb lief zunächst uneingeschränkt weiter. Die rund 160 Mitarbeitenden erhielten Insolvenzgeld bis Ende November. Ende Dezember 2025 die gute Nachricht: Die Casimir Kast Verpackung und Display GmbH startet einen Neuanfang. Zum 1. Januar 2026 hat Christian Oetker-Kast das Unternehmen und den Geschäftsbetrieb übernommen, 119 Arbeitsplätze bleiben erhalten.
Casimir Kast
Mai 2025: Pod (Braunschweig). Die Pod GmbH ist ein Spezialist für Displays und Verpackungen und hat im Mai 2ß25 Insolvenz angemeldet. Seit August 2025 hat die Firma ti ihren rund 30 Mitarbeitenden einen neuen Eigentümer. Die Knappe + Lehbrink Promotion GmbH aus Bünde hat Pod übernommen. Es folgte eine Umfirmierung in Pod Display GmbH & Co. KG. Die bisherige Geschäftsführerin Maike Bethmann-Dreyer blieb an Bord.
Pod GmbH
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März 2025: Papierfabrik Feldmühle (Uetersen). Das Traditionsunternehmen hat zum dritten Mal innerhalb von sieben Jahren Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Seit Ende Mai 2025 läuft das Verfahren. Rund 200 Mitarbeitende sind betroffen. Feldmühle ist seit über 100 Jahren vor allem für Etiketten- und Verpackungspapiere bekannt. Im September 2025 hat sich das Unternehmen mit Helmut Teuschler als neuer Director Sales personell verstärkt. 2025 folgte die Stilllegung des Betriebs. Die Papierfabrik wird abgewickelt.
Papierfabrik Feldmühle
März 2025: Köhlerpappen (Gengenbach). Köhlerpappen GmbH hat im März 2025 Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen, das seit mehr als150 Jahren hochwertige Pappen für die Verpackungs- und Spieleindustrie herstellt, beschäftigte rund 80 Mitarbeitende. Das Verfahren wurde am 1. Juni 2025 eröffnet. Während der Insolvenz lief die Produktion weiter und es wurde gezielt nach einer Fortführungslösung gesucht. Diese konnte schließlich im Rahmen einer übertragenden Sanierung umgesetzt werden. Zum 1. Januar 2026 übernahmen der langjährige Vertriebsleiter Christian Geiger und der kaufmännische Leiter Yannic Geiger den Betrieb in Form eines Management-Buy-outs und führten ihn in eine neue Gesellschaft über. Der Standort Gengenbach blieb vollständig erhalten und auch die rund 80 Arbeitsplätze wurden übernommen. Zur finanziellen Stabilisierung wurde das Werksgelände von der Stadt Gengenbach gekauft und an das Unternehmen zurückvermietet,
Köhlerpappen
März 2025: Papierfabrik Kabel (Hagen). Am 6. März 2025 meldete die Kabel Premium Pulp & Paper GmbH, ein Hersteller von Verpackungspapieren, Insolvenz an. Das Traditionsunternehmen, gegründet 1896, beschäftigte zuletzt 420 Mitarbeitende. Bereits vor der Insolvenzanmeldung war der Betrieb weitgehend zum Stillstand gekommen, es herrschte Kurzarbeit. Ein geplanter Grundstücksverkauf, der finanzielle Entlastung bringen sollte, kam nicht mehr zustande. Zum 1. Juli 2025 wurde der Betrieb geschlossen. VGP mit Sitz in Antwerpen hat das Werksgelände erworben und plant das rund 280.000 qm große Areal in einen modernen Gewerbe- und Industriepark umzuwandeln.
Klaus Bärwinkel
Februar 2025: SMP Special Multi Packaging (Essen). Die SMP Special Multi Packaging GmbH, ein Hersteller von Faltschachteln für die Pharmaindustrie mit rund 40 Mitarbeitenden ist Ende 2024 in wirtschaftliche Schieflage geraten. Am 1. Februar 2025 hat das Amtsgericht Essen das Insolvenzverfahren eröffnet. Der Geschäftsbetrieb und die Produktion liefen ohne Einschränkungen weiter. Es wurden keine Kündigungen ausgesprochen. Allerdings taucht seit Mitte/Ende 2025 keine aktive Marktkommunikation, Website, Messepräsenz oder neue Firmierung mehr auf – was stark auf eine Nicht-Fortführung als operatives Unternehmen hindeutet.
SMP
Ende 2024: Höner Druck und Etiketten (Gütersloh). Das Unternehmen hat Ende 2024 einen Insolvenzantrag gestellt. Ende Februar 2025 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Im März desselben Jahres wurde die Betriebsschließung angekündigt. Offenbar gab es keinen erfolgversprechenden Sanierungsplan und auch keinen Investor, der eine Fortführung des Geschäftsbetriebs ermöglicht hätte.
OpenAI-Symbolbild
Dezember 2023: Coburger Kartonagenfabrik (Dörfles-Esbach). Die Coburger Kartonagenfabrik GmbH & Co. KG hatte am 23. Dezember 2024 Insolvenz angemeldet. Das traditionsreiche Unternehmen it rund 230 mitarbeitenden nannte als Hauptgründe einen starken Verdrängungswettbewerb, eine konjunkturell bedingt schwache Nachfrage sowie massiv gestiegene Produktionskosten. Das Verfahren wurde im März 2025 eröffnet Im Juli 2025 hat die Nordpack-Gruppe mit Sitz in Isernhagen das Unternehmen übernommen. Der Name wurde in Coburger Kartonagen GmbH geändert. Das Portfolio soll erweitert werden, so durch die Herstellung von lebensmittelzertifiziertem Graukarton und weißer Welle.
Coburger Kartonagenfabrik
September 2024: Papierfabrik Meldorf (Tornesch). Die Papierfabrik Meldorf hat zum Jahresende 2024 ihren Betrieb endgültig eingestellt. Im Oktober 2024 wurde das Insolvenzverfahren eingeleitet und intensiv nach Investoren gesucht. Ohne Erfolg. Hauptgründe für die Schließung waren hohe Energiekosten sowie ein starker Preisverfall bei Papierprodukten. Alle 133 Mitarbeitende verloren ihren Arbeitsplatz. Die Produktion wurde im Dezember 2024 eingestellt. Die Papierfabrik Meldorf hatte sich in den letzten Jahren auf innovative Produkte wie Graspapier spezialisiert und war einer der kleinen Anbieter für Wellpappenrohpapiere. Ein niederländischer Investor kauft die Papiermaschinen der insolventen Firma. Die Verwertung der Insolvenzmasse des früheren Herstellers von Wellpappenrohpapier nahezu abgeschlossen
Papierfabrik Meldorf
September 2024: Spezialpapierfabrik Ober-Schmitten (Nidda). Die Papierfabrik, gegründet 1828, war über viele Jahrzehnte ein bedeutender Hersteller von Spezialpapieren wie Pergamyn-Papier und so genannten elektronischen Papieren für technische Anwendungen. Trotz einer Übernahme durch die türkische iS-Holding im Jahr 2023 und der Hoffnung auf einen Neuanfang, musste das Unternehmen im September 2024 Insolvenz anmelden. Die Suche nach einem Investor blieb erfolglos. Ende November 2024 wurden die rund 180 Beschäftigten über die bevorstehende Betriebsschließung informiert. Im Januar 2025 wurde die letzte Papiermaschine abgeschaltet und alle Mitarbeitenden erhielte die Kündigung.
Spezialpapierfabrik Ober-Schmitten
Mai 2024: APK AG (Merseburg). Die AKP AG in Merseburg, ein auf innovative Kunststoffrecycling-Technologien spezialisiertes Unternehmen, musste Ende Mai 2024 Insolvenz anmelden. Der Geschäftsbetrieb wurde ohne Einschränkungen fortgeführt. Ziel des Eigenverwaltungsverfahrens war es, das Unternehmen zu erhalten und die Weiterentwicklung der Newcycling-Technologie, eine Kombination aus mechanischem und lösungsmittelbasiertem Kunststoffrecycling, sicherzustellen. Im Rahmen der Sanierung hat der internationale Chemiekonzern Lyondell Basell die APK AG übernommen.
APK AG
Juli 2024: Ovol Papier Deutschland, ehemals Inapa Deutschland (Feldkirchen). Die frühere Inapa Deutschland, einer der größten Papiergroßhändler Deutschlands, ist nach einer Insovlenz im Herbst 2024 von der japanischen Pulp & Paper Co. Ltd (JPP) übernommen worden, Seit dem 1. Dezember 2024 firmiert das Unternehmen unter dem neuen Namen. Damit wurde die Integration in die globale Ovol-Gruppe vollzogen, um die Marktpräsenz zu stärken und eine einheitliche Markenidentität zu schaffen. Im März 2025 wurde der Standort von Markt Schwaben nach Feldkirchen bei München verlagert.
Ovol Papier Deutschland
April 2024: Stute Nahrungsmittelwerke (Paderborn). Der Lebensmittelhersteller Stute beantragte im April 2024 für mehrere Gesellschaften Sanierung in Eigenverwaltung. Ende 2024 waren Insolvenzverfahren und Sanierung abgeschlossen. Das Unternehmen konzentriert sich seitdem auf sein Kerngeschäft: die Produktion von Konfitüren, Brotaufstrichen und Getränken in Weichverpackungen am Standort Abtsbrede in Paderborn. Das Unternehmen tritt auch als Fullservice-Dienstleister auf und biete im Rahmen von Co-Packing individuelle Verpackungslösungen an. Der Standort Halberstädter Straße wurde zum 1. August 2024 geschlossen. Rund 200 Mitarbeitende verloren ihren Arbeitsplatz.
Stute Nahrungsmittel
Februar 2024: GPD Foodpacking (Rinteln). Die GPD Foodpacking GmbH („Pizzakartonfabrik“ hat am 22. Februar 2024 Insolvenz angemeldet. Der Geschäftsbetrieb wurde im Mail 2024 vorübergehend eingestellt. Im September 2024 übernahm der türkische Verpackungshersteller Dinamo Packaging die insolvente Firma. Am Standort Rinteln war geplant, die Produktion wieder aufzunehmen und auszubauen. Als „smarte Fabrik“ soll das Unternehmen die „Produktion von Primär- und Sekundärverpackungen aus Vollpappe, insbesondere für Lebensmittel- und Kosmetikindustrie“ aufgenommen werden. Aktuell firmiert das Unternehmen als GPD Eco Packaging GmbH. Genauere Angaben gibt es nicht.
OpenAI-Symbolbild
Januar 2024: Up Packaging (Hameln). Am 1. Januar 2024 hat das Amtsgericht Hameln das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Faltschachtelherstellers Up Packaging eröffnet. Zum 1. Februar 2024 hat Meinders & Elstermann im Rahmen eines Asset-Deals die Geschäftsbereiche der insolventen Gesellschaft Unger & Pauselius , Ihre Drucker GmbH und Up Packaging übernommen. Mit der Übernahme bleiben beide Standorte in Hameln erhalten und alle 35 Arbeitsplätze wurden gesichert. Die Up Packaging wird künftig als Produktionsbereich „Meo Packaging“ innerhalb des neuen Eigentümers weitergeführt, während Updruck in die „Meo Media“ integriert wird. Der Geschäftsbetrieb läuft damit unter neuer Führung und Marke fort.
Up Packaging
Ende 2023: Illig Packaging Solutions (Heilbronn). Illig Maschinenbau hatte Ende 2023 Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Im April 2024 folgte ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung. Im August des Jahres übernahm der Investor Orlando Capital das Unternehmen. Im Zuge der Sanierung wurde die zerspanende Fertigung geschlossen und rund 200 Stellen abgebaut. Die Geschäft werden seitdem unter dem Firmennamen Illig Packaging Solutions fortgeführt. Der Fokus liegt nun auf nachhaltigen, recyclingfähigen Verpackungslösungen aus Kunststoff, Karton und innovativen Naturfasern. Entwicklung, Konstruktion und Montage komplexer Fertigungslinien sowie Retrofit-Lösungen für bestehende Anlagen bleiben Kerngeschäft.
Illig
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