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Pro Carton Young Designers Award 2026 mit Rekordbeteiligung

Winner 2026

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Fluoria Teilnehmer: Piotr Szewczyk. Hochschule: Politechnika Bydgoska im. Jana i Jędrzeja Śniadeckich. Dozentin: Anita Szymankiewicz. Fluoria ist ein neuartiges Verpackungskonzept für Zahnpasta, das Nachhaltigkeit und Effizienz miteinander verbindet. Die intelligente, lineare Konstruktion minimiert Materialverluste, indem sie Leerraum und Kartonverbrauch deutlich reduziert. Dank einseitigem Druck und der Verwendung von gebleichtem Kraftkarton senkt die Verpackung sowohl Produktionskosten als auch Umweltbelastungen. Die angewinkelte Form maximiert die Platzausnutzung während Transport und Lagerung, vereinfacht die Logistik und reduziert unnötiges Volumen. Ein integrierter Euroloch-Aufhänger ermöglicht zudem eine einfache Präsentation am Point of Sale und eröffnet dem Handel zusätzliche Möglichkeiten bei der Warenpräsentation. Fluoria steht damit für eine Verpackungslösung, die Funktionalität, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit verbindet.
Pro Carton
Net’s Play Teilnehmerinnen: Wiebke Wendorff, Sophia Reinecke, Pina Schmitz und Lara Thole. Hochschule: FH Münster, Münster School of Design. Dozent: Prof. Steffen Schulz. Immer mehr Menschen leiden unter Bewegungsmangel und Einsamkeit. Laut der Weltgesundheitsorganisation erhält nahezu ein Drittel der Weltbevölkerung nicht ausreichend Bewegung. Net’s Play setzt genau hier an und verwandelt alltägliche Orte in eine Tischtennis-Spielfläche. Dafür wird einfach das integrierte Netz aufgeklappt und schon kann gespielt werden. Das Konzept richtet sich an Menschen jeden Alters und unabhängig vom spielerischen Können. Es soll zu mehr Bewegung und sozialer Interaktion motivieren. Darüber hinaus verfolgt Net’s Play einen nachhaltigen Ansatz. Die Lösung besteht aus Karton und lässt sich nach der Nutzung kompakt zu einer Tragetasche zusammenfalten. So wird die Verpackung selbst Teil des Produkts und lädt dazu ein, gemeinsam aktiv zu werden.
Pro Carton
Panic Paul Teilnehmerinnen: Lara Sommer, Lilli Maas, Lucia Kremkus und Johanna Ostrejz. Hochschule: FH Münster, Münster School of Design. Dozent: Prof. Steffen Schulz. Panic Paul ist ein kompaktes Unterstützungssystem für Menschen, die akute Angst- oder Panikzustände erleben. In solchen Situationen können Atmung, Konzentration und Orientierung erheblich beeinträchtigt sein. Das Konzept reagiert auf den Mangel an schnell verfügbaren und leicht zugänglichen Hilfsmitteln für den Alltag. Das Set enthält eine Atemhilfe zur Unterstützung bei Hyperventilation, verschiedene Grounding- und Sinnesreizelemente sowie Platz für persönliche Gegenstände, die Sicherheit und Wohlbefinden vermitteln. Über eine spezielle seitliche Öffnung kann unmittelbar auf die Atemhilfe zugegriffen werden, ohne das gesamte System öffnen zu müssen. Die Gestaltung nutzt eine ruhige, zugleich gut erkennbare Farbgebung, die Überreizung vermeiden und dennoch eine schnelle Orientierung ermöglichen soll. Nach dem Öffnen führen kurze, leicht verständliche Anweisungen Schritt für Schritt durch die Anwendung. Über einen integrierten QR-Code können zusätzlich Audioanleitungen und Atemübungen abgerufen werden. Panic Paul verwandelt die Verpackung damit in ein diskretes und unmittelbar verfügbares Unterstützungsinstrument zur Förderung von Selbstregulation und emotionaler Stabilität.
Pro Carton
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Struky Struky – Share with Everyone Teilnehmer: Giada Gasparet und Luca Adami. Hochschule: ISIA Roma Design – Standort Pordenone. Dozent: Marco Pietrosante. Struky Struky interpretiert die Verpackung von Strucchi, einem traditionellen Gebäck aus der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien, neu. Die mit Walnüssen und Haselnüssen gefüllte Spezialität besitzt eine lange regionale Tradition und steht für gemeinsames Genießen. Während das Gebäck bisher überwiegend in Großpackungen verkauft wurde, setzt das Projekt auf ein modernes Format mit Einzelportionen. Dadurch eignet sich das Produkt besser für den unkomplizierten Verzehr unterwegs oder in kurzen Pausen. Unter dem Motto „Struky Struky – share with everyone“ verfolgt das Konzept einen inklusiven Ansatz. Die Verpackung besteht aus zwei getrennten, luftdicht versiegelten Schalen. Eine enthält die klassische Variante, die andere eine glutenfreie Ausführung. So können Menschen mit Zöliakie und Personen ohne Unverträglichkeiten das Produkt gemeinsam genießen. Das Konzept macht aus einer Ernährungseinschränkung eine Möglichkeit für mehr Teilhabe und gemeinschaftliches Erleben.
Grain Teilnehmerin: Alanur Türkoğlu. Hochschule: Istanbul Medipol University. Dozentin: Aslıhan Yılmaz. Grain ist ein nachhaltiges Gewürzverpackungssystem auf Kartonbasis, das minimalistisches Design mit präziser Dosierung und einfacher Handhabung verbindet. Es löst typische Probleme herkömmlicher Gewürzverpackungen wie unübersichtliche Regale, schwer lesbare Kennzeichnungen oder das unbeabsichtigte Ausgießen zu großer Mengen. Die sechseckige Form ermöglicht eine platzsparende, modulare Anordnung auf Regalen und Arbeitsflächen. Ein von Getreidekörnern inspirierter Farbverlauf auf der Außenseite greift die natürlichen Farben und Strukturen der jeweiligen Gewürze auf und erleichtert deren schnelle Identifizierung. Im Gegensatz zu konventionellen Behältern verfügt Grain über einen innovativen, rotierbaren Dosiermechanismus im Inneren. Durch Drehen des Innenkartons lässt sich die Größe der Dosieröffnung anpassen, während ein dreieckiger Indikator auf der Oberseite die gewählte Dosierstufe sichtbar macht. Der herausnehmbare Innenbehälter ermöglicht ein einfaches Nachfüllen und reduziert so Einwegverpackungsabfälle.
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