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„Teamwork funktioniert am besten, wenn jeder sein spezielles Know-how in die Zusammenarbeit einbringen kann“, kommentiert Christian Oetker-Kast, geschäftsführender Gesellschafter von Casimir Kast die Partnerschaft. „Casimir Kast ist spezialisiert auf Großserien. Wir haben zwar bewiesen, dass wir auch Display können, Rack & Schuck ist in diesem Bereich aber eindeutig besser aufgestellt.“

Der tiefere Produktionsprozess von Casimir Kast ist auf die Herstellung von Verpackungen in hohen Auflagen ausgerichtet. Die Partnerschaft biete einerseits die Möglichkeit, gezielt Aktionswaren zu entwickeln. Andererseits könnten diese gleichzeitig in den weiteren Zusammenhang mit regulären Großserien gebracht werden, so Oetker-Kast.

Durch die Kooperation kann laut Jürgen Bichelmeier, geschäftsführender Gesellschafter Rack & Schuck, auch der Radius der jeweiligen Branchenspezialisierungen erweitert werden. So wird Rack & Schuck seine Kompetenz in den Bereichen Pharmazie, Kosmetik, Büropapier, Schreibwaren und Verlage, Casimir Kast das Know-how aus der Nahrungs- und Genussmittel und Getränke-Branche einbringen.

Schließung der Tochter CK Display Tec

Casimir Kast wird im Zuge der Partnerschaft sein Tochterunternehmen CK Display Tec als eigenständige Organisationsstruktur bis Ende 2014 schließen und die Maschinen verkaufen. Den zehn festangestellten Mitarbeitern aus der Produktion der CK Display Tec wurde das Angebot unterbreitet, sich auf freie Stellen in der Produktion der Verpackung zu bewerben. Dort gibt es laut Casimir Kast Bedarf. Dieses Angebot hätten alle Festangestellten angenommen.

Gleichzeitig wird Casimir Kast seinen Verpackungsbereich weiter rationalisieren. "In unserem Marktumfeld können wir nur als schlankes Unternehmen überleben, deshalb haben wir alles auf den Kopf gestellt mit dem Ziel, dass wir als Unternehmen permanent fit bleiben", so Oetker-Kast. Von der Rationalisierung seien umgerechnet 5,5 festangestellte Mitarbeiter aus verschiedenen Verwaltungsbereichen betroffen. "Wir bedauern diesen Schritt sehr", so Oetker-Kast.

Die Fokussierung in der Produktion auf die Verpackung soll neues Potenzial freisetzen. "Die Rationalisierungen werden sich in den nächsten Jahren auszahlen und ein gutes Wachstum zur Folge haben", so Oetker-Kast. Dazu sollen Innovationen beitragen, an denen das Unternehmen momentan arbeitet. Dementsprechend werde das Unternehmen mittelfristig wieder in Neuentwicklungen investieren.

(mns)

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Casimir Kast Verpackung und Display GmbH

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