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Eines der beherrschenden Themen der Verpackungsindustrie ist die Lebensmittelsicherheit. Das wird auch auf der Fachpack so sein. Der Pferdefleischskandal zu Jahresbeginn brachte die Diskussion um Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und Logistik auf Trab. Rückrufaktionen wegen Fremdkörpern in den Produkten sind ein weiterer GAU, den die Verarbeiter unbedingt vermeiden wollen, geht es doch um ihr Image. Qualitätssicherung steht daher ebenfalls auf der Agenda. Die Packmittelhersteller beschäftigt zudem das Thema Migration, das die Qualität von Produkten beeinträchtigen kann. Bei den Verpackungsmaterialien steht der Produktschutz im Vordergrund, sind doch in Lebensmitteln mehr Ressourcen gebunden als in der Verpackung. Produktverluste verursachen höhere CO2-Emissionen als durch weniger Verpackungsmaterial eingespart werden können. Daher geht Materialreduktion oder -substitution immer einher mit optimierten Eigenschaften. Das Ziel ist es, biobasierte, intelligente, nachhaltige Verpackungssysteme zu entwickeln. MAP (modified atmosphere packaging) schützt Lebensmittel gut, ist verbraucherfreundlich und meist wieder verschließbar, obwohl hier noch ein Problem zwischen Aufreißkraft und Wiederandruck besteht. Sie bieten gute Barrieren gegen Gase, Dampf, Licht und Aromen und aktive Eigenschaften wie Sauerstoff-Scavenger, Feuchtigkeitsregulierung oder UV-Schutz. Aktive Substanzen für eine antimikrobielle Ausstattung der Verpackungen wie Silber oder Nanosilber sind umstritten. Sie könnten in das Produkt migrieren, wirken nur bei feuchten Produkten keimtötend. Bei Kühlhaus-temperaturen ist die Wirkung eingeschränkt. Ein Konsortium von Forschungseinrichtungen, einem Chemiekonzern, Fleisch verarbeitenden Betrieben und Herstellern von Verpackungssystemen arbeitet an dem Projekt „Safe-Pack" - einem Kunststoffmaterial, das Bakterien nach einem rein physikalischen Prinzip abtötet. Dadurch wird kein zusätzlicher Wirkstoff eingebracht, der auf das Füllgut übergehen könnte.

In einer Vielzahl von Lebensmittelverpackungen stecken Klebstoffe. Scharfe Soßen, essig- oder andere säurehaltige Lebensmittel stellen hohe Anforderungen an flexible Verpackungen. Die aggressiven Inhaltstoffe greifen die Verpackungen an, einschließlich der Klebstoffe, mit denen die Verpackungsfolien kaschiert sind. Neue Kaschierklebstoffe mit einem hohen Festkörperanteil kommen mit weniger Lösemittel aus und unterdrücken diesen unerwünschten Effekt. Das spart Materialkosten und reduziert den Energieverbrauch, da auch weniger Trocknerleistung benötigt wird.

Informationen zur Messe

Veranstaltungsort & Termin
Messezentrum Nürnberg, 24.-26. September 2013

Öffnungszeiten
9 bis 18 Uhr (24.-25.09.), 9 bis 17 Uhr (26.09.)

Ticketpreise
Tages-Eintrittsausweis: 35,- €
Dauer-Eintrittsausweis: 40,- €
Dauer-Eintrittsausweis im VVK: 35,- €

Angebotsspektrum
Die Fachmesse für Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik präsentiert die Prozesskette kompakt unter einem Dach.

Eingänge & Hallenbelegung
über Eingang Mitte zu den Hallen 1, 2, 3, 4, 8, 9 und den Hallenrundgang,
über Eingang Ost zu den Hallen 4A, 5, 6, 7, 7A und den Hallenrundgang

Parkmöglichkeiten finden Sie rund um die Eingänge Mitte, Süd und Ost
Tagesparkausweis: 8,- €
Dauerparkausweis (3 Tage): 24,- €

Die Besucher werden durch ein Parkleitsystem auf freie Stellplätze geleitet. Behindertenparkplätze stehen in der Nähe der Eingänge zur Verfügung.

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90471 Nürnberg
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