Siemens-Aktionäre bei der Hauptversammlung 2016 in München: Mit im Rampenlicht steht eine Optima Moduline.

Siemens-Aktionäre bei der Hauptversammlung 2016 in München: Mit im Rampenlicht steht eine Optima Moduline. (Bild: Optima)

Schon auf der Hannover Messe im vergangenen Jahr erzielten beide Unternehmen große Aufmerksamkeit. Damals erhielt Kanzlerin Angela Merkel bei ihrem traditionellen Messerundgang ein namentlich personalisiertes Parfum „frisch“ aus einer Optima Moduline. Einige Monate später, im September, traf Siemens die Entscheidung zur neuen Kampagne. Optima sollte wieder Teil davon sein.

Die Kampagne zeigt die neue Ausrichtung des Konzerns informativ und auch emotional. Steffen Weber, Leiter Marketing Maschinenbau bei Siemens, erklärt: „Die Marke Siemens wollen wir durch Referenzen stärken.“ Für den Bereich „Zukunft der Industrie“ ist dies eine Optima Maschine, die seit Oktober bei einem Kosmetik-Hersteller in Bielefeld arbeitet. Ihre Besonderheit ist die Kombination aus hoher Leistung und hoher Flexibilität. Dafür kommt unter anderem das neue „Multi-Carrier-System“ zum Einsatz, das Verarbeitungsstationen in Maschinen nach Bedarf anfährt und dort notwendige Informationen abruft – ein wichtiger Schritt, um Einzelwünsche in der Massenproduktion realisieren zu können.

Zur Maschine und ihrer Entstehung wurden mehrere Filme gedreht sowie Rainer Feuchter, Geschäftsführer bei Optima Consumer, interviewt. Die Dreharbeiten und Fototermine fanden hauptsächlich während fünf Tagen in Bielefeld statt. Die Optima Moduline ist dort beim Unternehmen Dr. Kurt Wolff im Einsatz. Insbesondere sind dessen Shampoos Plantur und Alpecin bekannt.

Seit der Hauptversammlung Ende Januar sind die Bilder und Videos nun im Rahmen der internationalen Kampagne „Ingenuity for Life“ zu sehen: Dazu zählen Anzeigen in großen Tageszeitungen und digitalen Nachrichten-Portalen, Großplakate an den Flughäfen München, Frankfurt und Nürnberg sowie TV-Werbung auf ntv und N24. Die ergänzte Siemens Website ging online, sie zeigt auch die Optima Moduline.

Als i-Tüpfelchen wurde schließlich eine Optima Moduline in München bei der Hauptversammlung ausgestellt. Die Siemens Aktionäre hatten so Gelegenheit, das Multi-Carrier-System aus nächster Nähe zu erleben.

Die Moduline von Optima

Bis hin zum Individualprodukt, aber ebenso gut für große Chargen geeignet: Die Moduline bietet dafür vollautomatisierte Prozesse. Formatumstellungen werden von einem am Transportpuck angebrachten RFID-Tag ausgelöst. Dieser signalisiert der Maschine über einen „Code“, welche Funktionen mit welchen Parametern für die individuelle Behältnisverarbeitung zur Verfügung stehen müssen. Der Formatwechsel findet statt – die Ausbringung bleibt unverändert hoch.

In der neuesten Generation der Moduline bewegen sich die zu befüllenden Behältnisse einzeln auf multi-formatfähigen, individuell ansteuerbaren selbstfahrenden Carriern, die über Linearmotoren angetrieben werden. Um Staus zu vermeiden und minimale Puffer zu erreichen, orientieren sich diese nach den Regeln des Schwarmverhaltens – entweder einzeln oder in Pulks, aber immer völlig synchron zum Prozess. Die nahtlose Anbindung an die bestehende Intralogistik ermöglicht, dass die Carrier leicht in die Anlage ein- und ausgeschleust werden können. Somit lässt sich die Maschine schnell auf unterschiedliche Formate, andere Produktarten oder saisonale Anforderungen umstellen.

Auch in ihrem Aufbau ist die Moduline extrem flexibel. Mit dem Wechseln oder Ergänzen von Modulen sind Leistung und Ausstattung jederzeit anpassbar. Mit wenig Aufwand kann so beispielsweise die Ausbringung von 60 Stück/min auf 120 Stück/min gesteigert oder die Verarbeitung von flüssig auf viskos oder Pulver umgestellt werden.

Die Moduline beherrscht unterschiedlichste Behältnis- und Verschlusstypen: Flaschen, Tiegel, Stifte und Tuben beziehungsweise Stopfen, Tropfer, Sprühpumpen, Siegelfolien und viele mehr. Allein sechs unterschiedliche Dosiermodule gewährleisten die optimale Auslegung auf die Produkteigenschaften. Funktionen wie das Ausblasen, Stanzen, Abstapeln, Heißsiegeln, Kontrollieren, Etikettieren, Vor- und Nachverschrauben, Wiegen (mit Tendenzsteuerung), Lasergravieren und andere mehr stehen zur Verfügung. Eine ideale Ergänzung können Clean-in-Place- und Robotik-Funktionen sein, die ebenso einfach zu integrieren sind.

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