„Wir sind damit Weltmarktführer im Qualitätssegment“, betonte Martin Kühl, der Leiter des Herma Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen.

„Wir sind damit Weltmarktführer im Qualitätssegment“, betonte Martin Kühl, der Leiter des Herma Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen. (Bild: Herma)

„Etikettiertechnologie von Herma wird in Nordamerika bei unseren bestehenden Vertriebspartnern gut nachgefragt“, sagt Martin Kühl, Leiter des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen. „Ein starker Wachstumsschub kommt jedoch aktuell insbesondere aus dem Healthcare-Bereich. Dort geht es oftmals um sehr komplexe Herausforderungen und individuelle Lösungen. Diese Kunden suchen deshalb gezielt den direkten Kontakt mit uns.“ Sitz von Herma USA ist in Fairfield im Bundestaat New Jersey, mit einer optimalen Anbindung an Kunden und lokale Vertriebspartner. Seine operative Geschäftstätigkeit wird das Unternehmen im Juli 2016 aufnehmen.

Wachstum in allen Produktbereichen

Gerade im Bereich Sondermaschinen, wie sie häufig im Healthcare-Bereich zum Einsatz kommen, verzeichnete Herma im vergangenen Jahr weltweit zweistellige Zuwachsraten. Aber auch die Produktbereiche Standardmaschinen und Etikettierer konnten 2015 deutlich zulegen. Die Intensivierung des Healthcare-Geschäfts sei dafür nur eine Ursache, erläuterte Kühl. Ebenso entscheidend sei die enge Zusammenarbeit mit Maschinenbauern, die für komplette Verpackungslinien individuelle Etikettiermodule aus dem Herma Baukastensystem ordern. Zudem zahle sich die weitere Internationalisierung aus. Die bestehenden Auslandstochtergesellschaften haben neben der Bearbeitung ihres Marktes jeweils auch die Funktion eines Kompetenzzentrums innerhalb der Herma Gruppe übernommen. „So können wir auf definierten Feldern effizienter Entwicklungen vorantreiben und schneller auf neue Kundenwünsche reagieren“, so Kühl.

Große Investitionen

Mit dem Wachstum einher geht eine weiter gesteigerte Profitabilität des Geschäftsbereichs. „Wir haben in den letzten beiden Jahren sehr viel investiert, um Fertigungsprozesse weiter zu optimieren, unter anderem mit einer getakteten Fertigung für Standardmaschinen und jüngst mit der völlig neu gestalteten Linie für Etikettierer. In den nächsten drei Jahren wird Herma weitere rund 100 Mio. Euro investieren, unter anderem in ein komplett neues Werk für Etikettiermaschinen in Filderstadt. Zur Leitmesse Interpack 2017 steht zudem die Einführung weiterer Premium-Produkte auf dem Programm. „Wir werden wieder einige wegweisende Etikettierlösungen präsentieren und damit unseren Anspruch der Technologieführerschaft festigen.“

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