Als Build-to-Print-Partner macht HB-Maschinenbau Ihr Wachstum möglich – ohne eigene Fertigungsressourcen aufzubauen. Wie das funktioniert, erklärt Geschäftsführer Rainer Weber im Interview.
Herr Weber, die Industrie steht unter Druck: Fachkräftemangel, steigende Kosten und begrenzte Kapazitäten. Wie kann Outsourcing hier unterstützen?
Rainer Weber: Die Frage lautet heute oft nicht mehr, ob ausgelagert wird, sondern mit wem. Hersteller von Verpackungs-, Abfüll- und Verschließmaschinen benötigen flexible Produktionskapazitäten, ohne selbst zusätzliche Flächen, Maschinen oder Personal vorhalten zu müssen. Genau hier setzt unser Modell an.
Was bedeutet das konkret für Ihre Kunden?
Weber: Ganz einfach: Der Kunde liefert die Konstruktionsunterlagen, wir übernehmen den gesamten Fertigungsprozess. Das beginnt mit der Prüfung der Unterlagen und reicht über Beschaffung, Fertigung, Montage und Qualitätssicherung bis hin zur Abnahme. Auf Wunsch organisieren wir die Auslieferung – weltweit.
Welche Projekte können Sie abdecken?
Weber: Unser Leistungsspektrum reicht von Baugruppen bis zu kompletten Produktionslinien. Dabei integrieren wir Mechanik, Elektrik, Elektronik und Pneumatik aus einer Hand. Wir fertigen exakt nach den Vorgaben unserer Kunden und liefern termintreu.
Welche wirtschaftlichen Vorteile ergeben sich daraus?
Weber: Contract Manufacturing verwandelt Fixkosten in variable, planbare Herstellkosten. Unternehmen müssen weder in Produktionskapazitäten investieren noch Personal aufbauen. Gleichzeitig lässt sich die Kapazität flexibel an das Auftragsvolumen anpassen. Kunden berichten von Einsparungen von bis zu 33 %.
Wo produzieren Sie?
Weber: Wir verfügen über Fertigungsstandorte in Deutschland, der Slowakei sowie in Tschechien. Dadurch verbinden wir hohe Qualitätsstandards mit Kostenvorteilen und kurzen Lieferwegen innerhalb Europas.
Dem Schutz von Konstruktionsdaten kommt eine besondere Bedeutung zu. Wie gehen Sie damit um?
Weber: Vertraulichkeit hat für uns höchste Priorität. Alle Konstruktions- und Projektdaten werden streng geschützt. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass ihr Know-how bei uns in sicheren Händen ist.
HB-Maschinenbau realisiert als Build
to-Print-Spezialist Baugruppen und Komplettanlagen für die Verpackungsindustrie.warut – stock.adobe.
Was unterscheidet HB-Maschinenbau von einem klassischen Lohnfertiger?
Weber: Wir verstehen uns als strategischer Wertschöpfungspartner. Langfristige Kooperationen, Qualitätssicherungsvereinbarungen und ein konsequent gelebter KVP Prozess schaffen Verlässlichkeit. Darüber hinaus sind Nachlieferungen und Serienfertigungen jederzeit möglich. Dank dokumentierter Prozesse können wir Projekte auch Jahre nach dem Erstauftrag reproduzieren.
Ihr Fazit für Maschinenbauer?
Weber: Wer seine Fertigungskapazitäten flexibel erweitern, Kosten planbarer gestalten und gleichzeitig höchste Qualitätsstandards sichern möchte, findet im Contract Manufacturing einen starken Hebel. Entscheidend ist dabei die Wahl eines Partners, der nicht nur produziert, sondern Verantwortung für die gesamte Wertschöpfung übernimmt. HB-Maschinenbau steht genau für diesen Ansatz.
Auf unserer Website finden Sie das Whitepaper „In 6 Schritten externe Montagekosten um 33 % reduzieren“ von HB-Maschinenbau zum kostenlosen Download: