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Der italienische Verpackungsmaschinenhersteller IMA Group hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Nettoumsatz von 854,6 Millionen Euro abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Plus von 12,3 Prozent (2013: 760,9 Millionen Euro). Wie das Unternehmen mitteilte, liefen besonders die Exporte gut.

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Die Exporte betrugen 91 Prozent. Gute Ergebniss seien vor allem in Euroa, Asien und im Nahen Osten erzielt worden.

Das EBITDA vor einmaligen Aufwendungen stieg auf 131,6 Millionen Euro, was einem Plus von 16,2 Prozent zum Vorjahr entspricht. (2013: 113,3 Millionen Euro). Das EBITDA stieg um 16,3 Prozent auf 130,3 Millionen Euro (2013: 112 Millionen Euro), das EBIT belief sich auf 107,9 Millionen Euro und stieg damit um 24,6 Prozent (2013: 86,6 Millionen Euro).

Die IMA-Gruppe steigerte den Nettogewinn um 3,5 Prozent auf 56,7 Millionen Euro (2013: 54,8 Millionen Euro). Der Gruppen-Nettogewinn betrugt Ende 2014 51,6 Millionen Euro. Damit stieg er im Vergleich zu 2013 von 51,5 Millionen Euro um 0,2 Prozent.

Auch die Aufträge stiegen: Der Wert belief sich Ende 2014 auf 525,9 Millionen Euro – ein Plus von 15,3 Prozent gegenüber 2013, wo der Wert bei 456,3 Millionen Euro lag.

2014 stiegen die Ergebnisse der IMA-Gruppe in allen Geschäftsbereichen. Das Unternehmen führt dies auf einen positiven Verkaufstrend von automatischen Maschinen in den Bereichen Pharma und Lebensmittel zurück sowie den Beitrag der Ilapak-Gruppe.

IMA: Ausblick 2015

Der gute Auftragsbestand Ende 2014 sowie ein positiver Trend bei Neubestellungen in den ersten drei Monaten 2015 lässt die IMA-Gruppe positiv auf das Geschäftsjahr 2015 blicken. Man erwarte ein „Jahr des Wachstums“, so das Unternehmen. Von der kürzlichen Übernahme des Milchgeschäfts der Oystar-Gruppe erwartet die IMA-Gruppe einen Beitrag zum Umsatz von 165 Millionen Euro sowie 15 Millionen Euro zum EBITDA. Dies werde IMAs Präsenz im Lebensmittel-Sektor stärken. Für den Bereich Pharma erwartet das Unternehmen ein ähnliches Wachstum wie 2014.

Für 2015 rechnet die IMA-Gruppe mit einem Umsatz bis zu 1,085 Milliarden Euro, einem EBITDA von 157 Millionen Euro sowie einem Anstieg des Nettogewinns.

(mns)