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Durch den Einsatz eines neuen Wellenprofils bei Verpackungen aus Wellpappe spart die Zwiesel Kristallglas AG 20 Prozent Logistikvolumen ein. Die STI Group produziert die Verpackungen für den Glashersteller im neuen D-Welle-Profil.

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Mithilfe der neuen D-Welle konnte Zwiesel Kristallglas das Logistikvolumen um 20 Prozent reduzieren. (Foto: STI Group)

Mithilfe der neuen D-Welle konnte Zwiesel Kristallglas das Logistikvolumen um 20 Prozent reduzieren. (Foto: STI Group)

Das geringere Logistikvolumen macht sich bemerkbar: „Wo bisher 500 Zuschnitte auf eine Palette passten, können wir jetzt 600 Stück lagern. Der Unterschied von 20 Prozent ist in unserer Logistik deutlich spürbar“, erklärt Uli Wagner, technischer Einkäufer bei Zwiesel Kristallglas. Auch bei der Laufleistung der Aufrichtemaschinen falle das geringe Volumen der D-Welle positiv auf: Da mehr Zuschnitte in das Vorratsmagazin eingelegt werden können, muss das Maschinenpersonal weniger oft nachfüllen.

Ein positiver Nebeneffekt: Die D-Welle hat einen geringeren Waschbretteffekt, dadurch verbessert sich auch das Druckbild auf den Verpackungen. „Natürlich spielt die Optik für uns eine ganz wichtige Rolle. Die entscheidende Verbesserung sehen wir aber in der Volumenreduzierung“, so Wagner.

„Die D-Welle schließt die große Lücke zwischen B- und E-Welle“, erklärt Tom Giessler, Geschäftsführer der STI Group. Viele STI-Kunden würden derzeit auf das neue Wellenprofil umsteigen.

D-Welle verringert Materialeinsatz

D-Welle schließt die Lücke zwischen B- und E-Welle. (Foto: STI Group)

D-Welle schließt die Lücke zwischen B- und E-Welle. (Foto: STI Group)

Der größte Vorteil laut Giessler ist, dass mit niedrigeren Grammaturen vergleichbare Stabilitätswerte wie bei der B-Welle erreicht werden. Flachstauchwiderstand und ECT-Wert – beides Messgrößen für die Stabilität – bleiben annähernd gleich. „Mit der D-Welle können wir den Materialeinsatz bei vielen Produkt- und Regalverpackungen verringern. Darüber hinaus verarbeiten wir dünnere Papiere, verbessern dadurch die Maschinengängigkeit und senken die Logistikkosten für unsere Kunden“, sagt Giessler.

Aktuell prüft die STI Group, für welche Verpackungen und Displays die D-Welle eine sinnvolle Materialalternative darstellt.

(mns)

Unternehmen

STI Group STI - Gustav Stabernack GmbH

Richard-Stabernack-Straße
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Deutschland

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