Verpackungsmaschinen

Meurer setzt auf Mehrwert für die Endverpackung

Meurer versteht sich nicht als reines Maschinenbauunternehmen, sondern als Entwickler von Gesamtverpackungskonzepten. „Wir denken ‚bis ins Regal hinein’, denn unser Ziel ist es, die Endverpackung individuell auf das jeweilige Produkt unserer Kunden abzustimmen. Die Lösungen, die wir entwerfen, zeichnen sich durch eine ansprechende Produktpräsentation sowie durch einen reduzierten Ressourceneinsatz und eine effiziente Herstellung aus", erklärt Matthias Look, Leiter strategisches Marketing bei der Meurer Verpackungssysteme GmbH, die Produktstrategie des Unternehmens.

Meurer präsentiert auf der ausgestellten Anlage zwei verschiedene Wege der Verpackung von Faltschachteln für ein Produkt aus dem Back-Segment, eine Tortencreme. (Foto: Meurer)
Meurer präsentiert auf der ausgestellten Anlage zwei verschiedene Wege der Verpackung von Faltschachteln für ein Produkt aus dem Back-Segment, eine Tortencreme. (Foto: Meurer)

Logistics meets Supermarket

Einer der Kernbereiche, in dem der Spezialist für Sekundärverpackungen seine besondere Kompetenz beweist, ist das Shelf Ready Packaging – also die Herstellung handelsgerechter Verpackungen, die Transportschutz bieten und gleichzeitig auf den Abverkauf aus dem Regal ausgerichtet sind. „Ein Segment mit großem Potenzial: Denn bei den hart umkämpften Regalmetern im Lebensmitteleinzelhandel müssen Anbieter von Konsumgütern heute noch stärker durch zeit- und platzsparende Verpackungskonzepte überzeugen", so der Marketingstratege.

Um die Anforderungen von Shelf Ready Packaging zu erfüllen, müssen sich Verpackungen durch einen mehrfachen Nutzen auszeichnen. So muss die Transportverpackung in jeder Hinsicht optimal auf den direkten Verkauf aus dem Regal vorbereitet sein. Dies zeigt sich zum Beispiel in ihrer Kennzeichnung, ihren Maßen, ihrer Öffnungsqualität und vielen weiteren Aspekten. „Dabei muss sie den Bedürfnissen von Hersteller, Handel und Verbraucher gleichermaßen gerecht werden", erläutert Matthias Look.

Ressourceneffizienz als Verkaufs­argument

Lösungen aus dem Hause Meurer zeichnen sich außerdem durch deutliche Ressourceneinsparungen aus. „Mit einem einteiligen Wrap-around-Tray-Zuschnitt lässt sich die Menge an Verpackungsmaterial deutlich reduzieren. Die Zuverlässigkeit des Transportschutzes, die Standfestigkeit sowie die Stapelfähigkeit bleiben dabei erhalten. Das Verfahren geht mit weiteren Vorteilen – geringere Lagerkosten durch Platzeinsparungen – einher. Gelungene Verpackungskonzepte vereinfachen die gesamte Logistik, präsentieren die Produkte attraktiv und aufmerksamkeitsstark, zeichnen sich durch eine bessere Warenverfügbarkeit aus, erleichtern die Entsorgung und bieten damit allen an der Lieferkette Beteiligten echte Vorteile und mehr Effizienz – das rechnet sich auf ganzer Linie", beschreibt Look die Vorteile dieser Lösungen anhand eines Beispiels.

„Konzepte wie Shelf Ready Packaging setzen wir für jeden Kunden, abgestimmt auf dessen individuelle Bedürfnisse, um", so Look. Dafür ist eine besondere Flexibilität der Maschinen von Meurer erforderlich, die durch das „Function Module Principle" erzielt wird: Die Basisplattform der Anlagen lässt sich durch diverse Funktionsmodule ergänzen und so genau auf die jeweiligen Anforderungen der Anwender zuschneiden. Und sollten sich nachträglich neue Bedürfnisse ergeben, ist auch dies kein Problem: Das Function Module Principle macht es möglich, die Maschinen jederzeit problemlos nachzurüsten. Anwender können damit ihre Anfangs­investi­tionen niedrig halten und erst dann Erweiterungen vornehmen, wenn diese tatsächlich erforderlich sind. Das Ergebnis: Jede Anlage ist einzigartig, jedoch kommen langjährig erprobte Technologien zum Einsatz, auf die sich die Kunden verlassen können.

Matthias Look, Leiter strategisches Marketing bei der Meurer Verpackungssysteme GmbH (Foto: Meurer)
Matthias Look, Leiter strategisches Marketing bei der Meurer Verpackungssysteme GmbH (Foto: Meurer)

5-in-1-Lösung auf der interpack 2017

Die ideenreichen Konzepte, wie Shelf Ready Packaging, werden im Mittelpunkt des Messeauftritts von Meurer auf der interpack 2017 stehen. Unter dem Motto „Experience the Future of Scalability" demonstriert das Unternehmen seinen Messebesuchern im Live-Betrieb den vollen Nutzenumfang der Verpackungslösungen auf Basis des Function Module Principles.

Die Messegäste erleben eine Anlage, die fünf verschiedene Verpackungslösungen in besonders platzsparender Weise vereint: Die Kartonverpackungsmaschine CM/HTW, ein Hochleistungs-Tray- und Wrap-around-Packer, ist dort mit einer Folienverpackungsmaschine CM/FL 600 Film-Line kombiniert. „Damit demonstrieren wir live Verpackungslösungen jeweils im Karton- und im Folienbereich sowie Kombinationsmöglichkeiten, die sich alle mit ein und derselben Anlage realisieren lassen. Ein echter Beleg unseres Messe-Mottos, denn wir zeigen, dass man mit unserem Modulsystem maximale Flexibilität im Endverpackungsbereich bei vergleichsweise überschaubaren Investitionskosten erreichen kann", so Look.

 

Für Sie entscheidend

Meurer Verpackungssysteme GmbH

Die Meurer Verpackungssysteme GmbH, seit 2013 Teil des ITW-Konzerns, wurde 1969 gegründet und hat sich auf die Entwicklung und Herstellung hochwertiger Systeme für die Endverpackung spezialisiert. Das Unternehmen zählt, nach eigener Angabe, zu den international führenden Herstellern von Folien- und Kartonverpackungsmaschinen sowie Anlagen für die Palettier-, Speicher- und Fördertechnik. In den Werken in Fürstenau und Freren nahe Osnabrück arbeiten etwa 650 Mitarbeiter an der Entwicklung, Fertigung und Montage von Einzelmaschinen und kompletten Verpackungslinien. Damit bietet das Unternehmen den Anwendern optimierte Verpackungslösungen für unterschiedliche Einsatzbereiche – mit viel Know-how und Kundenorientierung.

 

Über die Firma
meurer Verpackungssysteme GmbH
Fürstenau
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