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Conti-Label und Herma stehen in Verbindung – und zwar via EDI-Anbindung. Diese ermöglicht einen direkten und automatisierten Datenaustausch. Dabei wird eine Haftmaterial-Bestellung komplett über EDI-verarbeitbare Nachrichten abgewickelt – einschließlich der Rechnungen.

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Der Haftmaterialspezialist Herma und der belgische Etikettendrucker Conti-Label haben bei der automatischen Disposition von Haftmaterial gemeinsam Neuland betreten: Zum ersten Mal wickeln Kunde und Anbieter mit der ERP-Software CERM Bestellvorgänge komplett über EDI-verarbeitbare Nachrichten ab. CERM ist ein in der Branche weit verbreitetes Warenwirtschaftssystem, entwickelt von dem gleichnamigen belgischen Softwareunternehmen. Über eine spezielle Schnittstelle kann Conti-Label damit direkt mit dem Herma Bestell- und Auftragssystem kommunizieren. Inge Pauwels, Geschäftsführerin bei Conti-Label, erklärt: „Unsere Mitarbeiter aus den Abteilungen Einkauf, Wareneingang, Produktion und Buchhaltung können alle Aufträge unter der für sie bislang gewohnten Software-Umgebung abwickeln.“

Die Weichen auf Effizienz stellen: Die EDI-Anbindung macht Bestellungen für Kunden bequemer und sicherer. (Bild: Herma)

Die Weichen auf Effizienz stellen: Die EDI-Anbindung macht Bestellungen für Kunden bequemer und sicherer. (Bild: Herma)

Von der Bestellung bis zur Rechnung automatisiert

Conti-Label nutzt CERM und die EDI-Anbindung bereits seit mehreren Jahren bei diversen Lieferanten – im Falle von Herma jedoch nun erstmals, um auch Rechnungen gleich im System zu übernehmen. „So können unsere Mitarbeiter nun noch einfacher Herma-Produkte auf Knopfdruck bestellen.“ Hierbei wird die Be-stellung automatisch versendet und bestätigt.

Versanddetails inklusive Rollen-IDs und exakten Mengenangaben sendet der Anbieter direkt an das Warenwirtschaftssystem von Conti-Label. Der Empfang der Rechnung erfolgt ebenso automatisch: Der Herma-Server sendet die Rechnung über eine standardisierte EDI-Nachricht „Invoice“. Nach Erhalt der Rechnungsnachricht startet das System den Import von Eingangsrechnungen automatisch im Hintergrund. „Die sehr umfassende Integrationsfunktion führt dabei zu einer erheblichen Zeitersparnis, sodass sich unsere Mitarbeiter wieder auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können“, kommentiert Pauwels.

Kommunikation ohne Medienbruch

Die Basis für die Anbindung bildet das ERP-System von CERM. Seit 1983 arbeitet das Unternehmen eng mit Kunden zusammen, um durch das Bereitstellen von Dienstleistungen und Produkt­innovationen deren Betriebsabläufe zu verbessern und ihre Rentabilität zu steigern. Peter Dhondt, Direktor für Geschäftsentwicklung und Vertrieb bei CERM: „Mit einem Mausklick von der Online-Bestellung bis zur Auslieferung: Das ist das Ziel. Conti-Label und Herma zeigen hier vorbildlich, was inzwischen möglich ist.“ Die Anbindung des Warenwirtschaftssystems von Conti-Label an das Herma-eigene Bestell- und Auftragssystem von SAP erweist sich damit als voller Erfolg: Der gesamte Bestellprozess kann nun wesentlich schneller erfolgen und einfacher abgewickelt werden.

Autor

Ilka Klein, für Herma Haftmaterial

Unternehmen

Herma GmbH

Fabrikstraße 16
70794 Filderstadt
Deutschland

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