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Ein Hersteller von Tierfutter suchte nach einer Anlage, mit der er seine Produkte sicher verpacken kann. Mit der vorgestellten Füll- und Verschließanlage hat der Betreiber nun eine Lösung, die ihm eine nachhaltige, flexible und dabei prozesssichere Fertigung ermöglicht.

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Herrmann’s Manufaktur produziert im bayrischen Asslingen hochwertiges biozertifiziertes Tierfutter. Dem mittelständischen Unternehmen mit 40 Mitarbeitern ist es wichtig, dass die Rohstoffe soweit als möglich aus der Region stammen und nachhaltig, sprich ökologisch, produziert sind. Der Inhaber Erich Herrmann und sein Team gehen keine Kompromisse ein, um sicherzustellen, dass die Produkte nach ethnischen Grundsätzen hergestellt sind. Eine artgerechte, gesunde Tiernahrung muss für jedermann zugänglich sein. Um maßgeschneidert und damit flexibel sowie kostensparend produzieren zu können, entschied sich Erich Herrmann bei der Neuanschaffung für das Selo-Leepack-System, welches vorgerfertigte Beutel verarbeitet. Der Einsatz von vorgefertigten Beuteln birgt unter anderem den Vorteil, dass vom ersten bis zum letzten Beutel alle vollständig aufgebraucht werden können. Dies ermöglicht eine Schonung der Umwelt. Herkömmliche VFFS-Systeme benötigen beim Format- beziehungsweise Folienwechsel, bis die Maschine optimal eingestellt ist, viel Folienmaterial. Dieses wird danach ungenutzt entsorgt. Vorgefertigte Beutel bringen zusätzlich den Vorteil, dass individuell produziert beziehungsweise verpackt werden kann. Dies betrifft sowohl die Verpackungsgrößen, als auch die Individualität, was die Bedruckung beziehungsweise eine mögliche Etikettierung anbelangt. Des Weiteren schätzt Herrmann’s Manufaktur, dass sich eine Vielzahl an Beutelbreiten- und Beutelarten auf der Selo-Leepack-Füll- und Verschließanlage verarbeiten lassen. So lassen sich kundenspezifische Wünsche des Fachhandels umsetzen. Die Flexibilität zeigte Herrmann’s Manufaktur auf der diesjährigen Interzoo in Form einer neu entwickelten Produktlinie für ein zusätzliches Futtersegment. Die vielseitige Handhabung der Selo-Leepack-Maschine kam Herrmann dabei sehr entgegen.

„Die Maschine arbeitet prozesssicher mit 90 Takten pro Minute“, erklärt Martin Ott-Netopil, Betriebs- und Produktionsleiter bei Herrmann’s Manufaktur. (Bild: Selo)

„Die Maschine arbeitet prozesssicher mit 90 Takten pro Minute“, erklärt Martin Ott-Netopil, Betriebs- und Produktionsleiter bei Herrmann’s Manufaktur. (Bild: Selo)

Optimale Haltbarmachung

Herrmann hat sich für eine zweibahnige Selo-Leepack-Maschine entschieden. Die gewählte Baureihe findet Einsatz beim Füllen und Verpacken von All-Meat-Tiernahrung in Standbodenbeutel. Herrmann’s Manufaktur zeigt sich mit einer maximalen Leistung von 90 Takten pro Minute sehr zufrieden. Die Maschine verfügt über acht Stationen und verarbeitet pro Takt zwei Beutel. Die Lagerkapazität des Beutelmagazins, aus welchem diese mittels Vakuumsauger einzel entnommen werden, liegt bei circa 500 Stück. Ein Greifer übergibt die leeren Beutel im ersten Schritt in das intermittierende Karussell, danach takten die Beutel von Station zu Station. Das Asslinger Unternehmen schätzt für die All-Meat-Produkte insbesondere die äußerst dichte und präzise verarbeitete Siegelnaht. Nach dem tropffreien Abfüllen werden die Produkte, um eine optimale Haltbarmachung zu ermöglichen, im Autoklaven thermisch nachbehandelt. Die Sicherheit, dass die Beutel auch während der thermischen Einwirkung dicht verschlossen bleiben, ist dabei enorm wichtig. Dies wirkt sich sowohl auf die Einhaltung des MHD aus als auch auf eine sichere Logistik, für welche Leckage-freie Beutel ein Muss sind. Der Handel achtet außer auf das Einhalten des MHD auch darauf, dass die Verpackung den Endverbraucher optisch anspricht. Dazu gehört insbesondere die makellose Siegelnaht.

Zwei Bahnen, ein Bediener

Ein weiterer Aspekt, weshalb Erich Herrmann sich für die Selo-Leepack entschieden hat, ist, dass selbst für das Bedienen der zweibahnigen Maschine nur ein Mitarbeiter nötig ist. Dies ist möglich, da die Bauweise sehr kompakt ist und die Anordnung der Maschinenfunktionen beziehungsweise der nötigen Arbeitsschritte sehr durchdacht ist. Der Mitarbeiter vollzieht den Formatwechsel innerhalb von circa fünf Minuten. Die Rezepturen sind in einem Programm hinterlegt und werden mittels Touchscreen ausgewählt. Dies spart enorm Zeit und damit Geld. Eine sehr hygienische Ausführung, welche ein einwandfreies Reinigungsergebnis ermöglicht, war dem Mittelständler ebenfalls wichtig.

Service entscheidend

Durch den 24-Stunden/365-Tage-Service war Erich Herrmann überzeugt, die richtige Partnerwahl getroffen zu haben. Das Serviceteam umfasst alleine circa 25 Servicetechniker. Alle gängien Ersatzteile sind ab Lager erhältlich, wodurch lange Warte- und damit Stillstandszeiten entfallen. Erich Herrmann ist sich sicher, mit Selo einen Partner gefunden zu haben, der die Anforderungen eines produzierenden Unternehmens und die unabdingbare Flexibilität und Sicherheit abdeckt. Da Selo sowohl Prozessanlagen für die Tierfutter- als auch für die Lebensmittelherstellung sowie die passenden Verpackungslösungen bietet, kann Herrmann auf jahrzehntelange Erfahrung in beiden Segmenten zurückgreifen.

Autor

Karl Zeh, Geschäftsführer, Selo Deutschland

Unternehmen

Selo Deutschland GmbH

Alpenstr. 4
88260 Argenbühl
Deutschland

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