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Schäfer Container Systems erweitert den Standort Ledeč nad Sázavou, Tschechien. Der Gesamtinvest beläuft sich auf einen hohen siebenstelligen Betrag, wovon ein wesentlicher Anteil in Maschinen und Anlagen sowie in den Ausbau des Verwaltungsgebäudes und der Sozialräume fließen.

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Mit der Erweiterung konnte das Unternehmen seinen Output auf 20.000 KEGs pro Woche steigern. (Bild: Schäfer Container Systems)

Mit der Erweiterung konnte das Unternehmen seinen Output auf 20.000 KEGs pro Woche steigern. (Bild: Schäfer Container Systems)

Ledeč nad Sázavou ist neben Neunkirchen und Betzdorf der dritte Standort der Schäfer Werke, in dem das Unternehmen sowohl KEGs als auch IBC fertigt. Die Produktion erstreckt sich über mehrere Hallen, zu denen mit dem Ausbau eine Neue hinzugekommen ist. Mit einer Größe von circa 500 m2 enthält sie Platz für eine neue, dritte Tiefziehpresse für Umformarbeiten, zwei MIG-Schweiß-Stationen (Metall-Inertgas-Schweißen) für das Anschweißen der Kopf- und Fußringe sowie zwei WIG-Schweiß-Stationen (Wolfram-Inertgas-Schweißen) zur Verschweißung der zwei Halbschalen.

Durch eine neue Beizanlage mit effizienterer Beiztechnologie sowie höherem Niveau an Prozessstabilität und Sicherheit wurde der gesamte Beizprozess erneuert. Insgesamt konnte das Unternehmen die Kapazität so von 650 t auf 1.000 t steigern. Der durchschnittliche Output aller Produktvarianten beträgt jetzt 20.000 KEGs pro Woche.

Auch Verwaltung ist gewachsen

Das bestehende Verwaltungsgebäude wurde ebenfalls erweitert. Ziel war es, die bereits vorhandenen Büroräume, Umkleiden und Sozialräume zu modernisieren, effizienter und ansprechender einzurichten sowie um neue Bereiche zu erweitern. Zudem wurden die angrenzenden Gebäude und die Kantine in einem Komplex zusammengeführt. Dieser bietet nun Platz für über 300 Mitarbeiter, statt wie ursprünglich für 95. Die neue Kantine ist ganztägig geöffnet, wurde hinsichtlich ihrer Größe mehr als verdoppelt und hat 60 Sitzplätze.

„Durch die Erhöhung der Produktionskapazitäten steigt auch unsere Flexibilität, da Lieferzeiten deutlich verkürzt und Nachfragespitzen schneller bedient werden können. Gleichzeitig wurden die Arbeitsplätze ergonomischer gestaltet und Teile der Prozesskette automatisiert und digitalisiert. Dies birgt sowohl Benefits für die Prozessoptimierung wie auch für unsere Mitarbeiter: Manuelle Handgriffe konnten zum Teil ersetzt werden, was den Workflow deutlich erleichtert“, erklärt Guido Klinkhammer, Bereichsleiter Vertrieb bei Schäfer Container Systems.