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Nachhaltigkeit

Tetra Pak veröffentlich Sustainability Report 2019

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Im Sustainability Report 2019 bewertet Tetra Pak alle Unternehmensbereiche in Sachen Nachhaltigkeit.
(Bild: Tetra Pak)

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der Ansatz von Tetra Pak hinsichtlich der Berichterstattung über Nachhaltigkeitsthemen weiterentwickelt: Lag der Fokus des ersten Berichts 1999 noch auf ökologischen Verpflichtungen und Maßnahmen, ging es danach immer mehr um die Bewertung aller Unternehmensbereiche und deren Auswirkungen sowie um gesellschaftliche Verantwortung und Zusammenarbeit mit Lieferanten.
Tetra Pak führt unterschiedliche Selbstbewertungen durch, um die Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) zu erfüllen. Um sicherzustellen, dass das Unternehmen auf diesem Gebiet die größtmögliche Wirkung erzielt, unterstützt es außerdem die „Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen“ (United Nation’s Sustainable Development Goals, kurz SDGs) mittels eines Prozesses, der sich „Wesentlichkeitsbewertung“ (Materiality Assessment) nennt. Der diesjährige Nachhaltigkeitsbericht hebt folgende Themen besonders hervor:
•    Tetra Paks nachhaltige Strategie bzgl. des Verpackungsportfolios und Investitionen in Höhe von 80 Mio. Euro für die Entwicklung von Papiertrinkhalmen, Verschlusskappen und von anderen Lösungen, die Kunststofftrinkhalme auf Basis fossiler Brennstoffe bis 2021 ersetzen sollen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es bereits rund 47 Mio. Tetra Pak-Verpackungen aus nachhaltigen Materialien. In den nächsten drei Jahren sollen mehr als 500 Mio. bio-basierte Verschlüsse auf den Markt kommen.
•    Der aktuelle Stand des Unternehmensziels zur Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2020. Seit 2010 wurden insgesamt 10 Mio. t CO2 entlang der Wertschöpfungskette eingespart.
•    Das Engagement von Tetra Pak für die Initiative „New Plastics Economy” der Ellen MacArthur Stiftung.
•    Recycling-Partnerschaften mit Unternehmen wie Veolia, um die Zusammenarbeit auszubauen und das weltweite Recycling von Getränkekartons zu beschleunigen. Seit 2012 hat Tetra Pak 20 Mio. Euro in die Unterstützung von Sammel- und Recyclinginfrastrukturen investiert. Darüber hinaus wurden im Unternehmen 45 neue Positionen geschaffen, mittels derer das Sammeln und Recyceln von Kartons weltweit unterstützt werden soll. In Deutschland liegt die Recyclingrate für gebrauchte Getränkekartons heute bei 77,7 Prozent und in Österreich bei 34 Prozent. In der Schweiz, wo die Sammlung und das Recycling von gebrauchten Getränkekartons noch nicht gesetzlich geregelt ist, wurden über freiwillige Maßnahmen von Industrie, Handel und Gemeinden 870 t recycelt. Tetra Pak beabsichtigt, seine Arbeit in Zukunft noch weiter auszubauen. Ein Beispiel ist die Plattform Ace Extract, die 2018 als marktspezifische Initiative gestartet wurde.

Darüber hinaus haben voneinander unabhängige Öko-Studien, die 2018 in Europa erfolgten, gezeigt, dass Karton fast dreimal weniger CO2-Emissionen verursacht als Kunststoff. Das zeigt, dass Karton in den meisten Fällen die CO2-emissionsärmste Verpackungslösung ist. Im Durchschnitt enthalten 200 ml Tetra Pak-Getränkekartons sechsmal weniger Plastik als eine entsprechende Plastikflasche.

„Während meiner 20 Jahre bei Tetra Pak stand Nachhaltigkeit immer im Mittelpunkt unseres Versprechens, Lebensmittel, Menschen und die Zukunft zu schützen“, erklärt Mario Abreu, Vice President of Sustainability bei Tetra Pak. „Mit der jährlichen Berichterstattung richten wir intern wie extern unseren Fokus auf unsere Nahhaltigkeitsverpflichtungen. Wir haben dabei viel gelernt – gerade hinsichtlich der Bedeutung von Partnerschaften, einer Poltik der kleinen Schritte und vollständiger Transparenz.“

Den Tetra Pak Sustainability Report 2019 können Sie sich hier herunterladen.

Über die Firma
Tetra Pak GmbH & Co. KG
Hochheim a. Main
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