Fleischverpackung

Kaufland: nachhaltige Alternative zu Verpackungen aus Kunststoff erfolgreich eingeführt

Seit Anfang Oktober vertreibt Kaufland Hackfleisch in einer Verpackung, bei der statt einer Plastikschale ein Karton zum Einsatz kommt.
(Bild: Kaufland)

„Wir sind stolz, dass wir bereits seit Anfang Oktober diese nachhaltige, plastikreduzierte Verpackung für Hackfleisch als erster Lebensmittelhändler anbieten können“, erklärt Robert Pudelko, Leiter CSR Einkauf Deutschland. „Weder Qualität und Inhalt noch Preis haben sich verändert. Einzig die Verpackung wurde optimiert. Unsere Kunden haben somit die Möglichkeit, mit uns zusammen einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und dabei zu helfen, den Wertstoffkreislauf zu schließen.“

Über die Verpackung

Statt einer Plastikschale kommt beim Hackfleisch künftig ein Karton zum Einsatz, der nur mit einer dünnen Plastikfolie ausgekleidet ist. Durch das Trennen von Karton und Folie ist es möglich, die einzelnen Wertstoffe der Verpackung separat zu recyceln. Der Kunde erkennt an einem Hinweis auf der Verpackung, wie die Bestandteile getrennt werden müssen, um sie optimal zu recyceln.
Um Plastik einzusparen, arbeitet Kaufland zusammen mit Experten fortlaufend an der Entwicklung neuer und der Optimierung bestehender Verpackungen. Die neue Hackfleischverpackung zeichnet sich durch einen deutlich geringeren Plastikanteil aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Karton zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird, die durch FSC kontrolliert und zertifiziert sind. Zusätzlich setzt Kaufland bei den eingesetzten Plastikfolien, die zum Auskleiden des Kartons und für den Deckel benötigt werden, auf Recyclingfähigkeit.

Weitere Optimierungen

Das Thema Plastikvermeidung ist Kaufland laut eigenen Angaben ein äußerst wichtiges Anliegen. Bis 2025 will das Unternehmen seinen eigenen Kunststoffverbrauch um mindestens 20 Prozent reduzieren. Besonders im Blickpunkt des Unternehmens liegen die Eigenmarken. „Kaufland recycelt altes Material, um neues zu gewinnen“, erklärt Pudelko. „Das wiedergewonnene PET-Granulat verwenden wir für die Herstellung von Verpackungsmaterial von Eigenmarkenprodukten. Beispielsweise besteht die Flasche des Bevola-Kräuterbades zu 100 Prozent aus recyceltem Material.“ Auch die Verpackungen des K-Classic-Sonnenblumenöls sowie des K-Bio-Eistees werden aus recyceltem Plastik hergestellt. Ein „Bewusster verpackt”-Logo auf der Verpackung informiert über Plastikreduktionsmaßnahmen.

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