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Kreislaufwirtschaft

Nestlé produziert Henniez-Flaschen künftig aus 75 Prozent rPET

Ab sofort bestehen die PET-Flaschen von Henniez aus 75 Prozent rPET. Künftig soll dieser Wert auf 100 Prozent steigen.
(Bild: Nestlé)

Vor gut 35 Jahren lancierte Henniez erstmals Mineralwasser in Plastikflaschen in der Schweiz. Unzerbrechlich, leicht und dennoch wiederverschließbar setzte sich das Konzept rasch im Detailhandel durch. Nun macht die Nestlé-Marke einen Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit: Sämtliche PET-Flaschen bestehen ab sofort zu 75 Prozent aus in der Schweiz rezykliertem PET, statt wie bisher 30 Prozent. Die 75 Prozent sind derweil nur ein Zwischenschritt – mit der Ambition, das gesamte Henniez-Sortiment nach und nach auf 100 Prozent Schweizer rPET umzustellen.

Geschlossener PET-Kreislauf

Damit soll sich der PET-Kreislauf schließen: Aus geleerten Henniez-Flaschen werden immer wieder neue rPET-Flaschen produziert, ohne dass neue Erdölressourcen eingesetzt werden. Tatsächlich gehört Henniez mit 75 Prozent nun zu den Schweizer Mineralwasser mit dem höchsten rPET-Anteil in seinen Flaschen.

Alessandro Rigoni, Direktor von Nestlé Waters Schweiz, erläutert den schrittweisen Übergang: „Bei der Umstellung auf rezykliertes PET gehen wir schrittweise vor, um sicherzustellen, dass langfristig genug Schweizer rPET in einwandfreier Qualität verfügbar ist. Mit dem Einsatz von 75 Prozent rPET in allen unseren Henniez-Flaschen bekennen wir uns klar zu dieser hocheffizienten Kreislaufwirtschaft. Aus vier verkauften Henniez-Flaschen können dank des Recycling-Systems drei neue produziert werden, mit einem Umweltnutzen von 50 Prozent. Wir sind stolz darauf, einen wichtigen Beitrag zum System von PET-Recycling Schweiz zu leisten. Es ist mit einer Recyclingquote von 82 Prozent eines der besten weltweit und feiert 2020 sein 30-jähriges Bestehen!“

Konstantin Bark, Director Sustainable Business & Communications bei Unilever

(Bild: Unilever)

Nachhaltigkeit auf dem Packaging Summit

Kaum ein anderes Thema beschäftigt die Verpackungsbranche derzeit so sehr wie das der Nachhaltigkeit. Weshalb der Packaging Summit, dessen bereits dritte Ausgabe am 7. und 8. Juli 2020 in München stattfindet, dem Thema auch in diesem Jahr wieder einen eigenen Block widmet. Hier spricht unter anderem Konstantin Bark, Director Sustainable Business & Communications bei Unilever, über die Nachhaltigkeitsstrategie seines Unternehmens.
Ob Marketing, Design, Digitalisierung oder Nachhaltigkeit: Auf dem Packaging Summit, einer Gemeinschaftsveranstaltung vom Verlag Werben & Verkaufen und neue verpackung, dreht sich alles um die Welt der Verpackung. Auf die Teilnehmer warten spannende Vorträge und natürlich jede Menge Raum für Diskussion und Networking.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.packagingsummit.de.

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