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Rückblick

Henkel´s Thee

Die viereckigen, praktischen und attraktiv gestalteten Dosen waren aus drei Teilen zusammengefügt und verfügten an der Oberseite über einen klappbaren dreieckigen Schüttverschluss. 

Diese Merkmale verschafften dem Produkt einen enormen Wettbewerbsvorteil. Ein bunt bedrucktes Papieretikett umhüllte den Rumpf, und ein perforiertes Etikett zum Aufreißen sicherte die Schütte. Hersteller der Blechdose war die Berliner Firma Paul Lehmann, die im Jahre 1880 unter der Nummer 14160 ein Patent für eine Büchse für kernige oder pulverförmige Substanzen erhielt. In dem Patent besonders herausgestellt wurde die Funktion der Klappe als Rinne zum besseren Ausschütten. Es waren auch Markierungen zum besseren Dosieren auf der Innenseite der Schütte angebracht. 

Verpackung mit absatzfördernder Wirkung

Der Absatz erreichte schon kurz nach dem Verkaufsstart – auch Dank der Verpackung – erstaunliche Mengen. Bereits ein paar Jahre später erwirtschaftete Henkel mit dem Vertrieb des Tees 10 % des Gesamtumsatzes und wurde größter Teeimporteur Deutschlands. Als Versandeinheit fungierte eine große, mit asiatischen Motiven bedruckte Blechdose. Sie sorgte für Sicherheit und Dichtigkeit bei Transport und Lagerung von Henkel´s Thee.

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