Die Pumpe kommt ohne Metall aus
Alpla entwickelt Schaumspender aus Monomaterial
Mit einer neuen Schaumspender-Pumpe aus Polypropylen erweitert Alpla sein Portfolio für Kosmetik-, Körperpflege- und Pharmaverpackungen. Eine Twistlock-Funktion soll zudem Platz bei Transport und Lagerung sparen.
Alplas Monomaterial-Schaumspender.
Alpla
Alpla erweitert sein Pumpenportfolio um eine Schaumspender-Lösung aus Polypropylen. Die neue Pumpe kommt ohne Metallkomponenten aus und soll sich dadurch besser für werkstoffliches Recycling eignen. Vorgesehen ist der Einsatz unter anderem für Körperpflege- und Pharmaprodukte.
Die von der Spritzguss-Division Alplainject entwickelte Pumpe besteht aus Polypropylen und wiegt in der Standardausführung 25 g. Eine Twistlock-Funktion soll verhindern, dass der Pumpenkopf während Transport und Lagerung unnötig Platz beansprucht. Nach einer Pilotphase will Alpla die kommerzielle Produktion gemeinsam mit ersten Kunden ausweiten.
Unterschiedliche Ausführungen möglich
Die Schaumspender-Pumpe ist für Flaschen mit verschiedenen Füllvolumina ausgelegt. Neben einer Standardversion sind laut Hersteller Anpassungen bei Farbe und Gestaltung von Druckkopf und Verschluss möglich. Zudem kann für einzelne Komponenten Post-Consumer-Rezyklat (PCR) eingesetzt werden.
Durch den Aufbau aus einem einheitlichen Kunststoff will Alpla die Recyclingfähigkeit gegenüber Pumpensystemen verbessern, die aus mehreren Kunststoffen und Metallteilen bestehen. Das Konzept knüpft an bereits angebotene Monomaterial-Dispenser des Unternehmens an.
„Wir können unseren Kunden eine individualisierbare, langlebige und erstmals auch wiederverwertbare Lösung für Schaumspender anbieten“, sagt Sree Hari R Nair, Global Head of Business Pumps and Devices bei Alplainject.
Alpla sieht Einsatzmöglichkeiten vor allem bei Kosmetik-, Körperpflege- und Pharmaverpackungen. Die Produktneuheit soll auf der Beautyworld Middle East in Dubai vorgestellt werden.