Unter anderem will Ball die weltweite Recyclingquote für Getränkedosen auf 90 % erhöhen.

Unter anderem will Ball die weltweite Recyclingquote für Getränkedosen auf 90 % erhöhen. (Bild: OlegDoroshin – Adobe Stock)

Die Nachhaltigkeitsziele von Ball sehen unter anderem vor, bis spätestens im Jahr 2050 netto-CO2-neutral zu wirtschaften. Bis 2030 möchte das Unternehmen auf 100 % erneuerbaren Strom umsteigen und sicherstellen, dass Aluminium ausschließlich aus zertifizierten nachhaltigen Quellen bezogen wird. 80 % des weltweiten Getränkedosen-Volumens soll bis dahin auf die aktuell leichteste Dose von Ball, die so genannte Starcan, umgestellt werden.

Ergänzend zum Engagement in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung („ESG-Programm“), hat Ball seine Initiativen für mehr Diversität und Inklusion um konkrete Ziele für alle Regionen und Geschäftsbereiche erweitert. So hat sich beispielsweise Ball Beverage Packaging South America verpflichtet, den Anteil nicht-weißer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Neueinstellungen von 31 auf 47 % zu erhöhen. Ball Beverage Packaging EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) plant zukünftig 25 % aller vakanten Stellen in der Produktion durch Frauen zu besetzen.

Kreislauf soll Recyclingquote auf 90 % erhöhen

Zusätzlich zu den Nachhaltigkeitszielen präsentiert Ball eine „Vision für einen perfekten Kreislauf“. Diese Branchenstrategie beschreibt, wie Getränkemarken, Handel, Hersteller von Aluminium-Getränkeverpackungen und ihre Zulieferer gemeinsam die weltweite Recyclingquote von heute 69 auf über 90 % steigern und den Anteil an Recyclingmaterial global von durchschnittlich 50 auf 85 % erhöhen können. Bereits heute ist die Aluminiumdose die weltweit am häufigsten recycelte Getränkeverpackung. Im Vergleich zur Produktion von neuem Aluminium verbraucht das Recycling 95 % weniger Energie und nach nur 60 Tagen kann eine Alu-Dose wieder im Regal stehen.

Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, will Ball zahlreiche Maßnahmen mit unterschiedlichen Interessengruppen vorantreiben. Dazu zählen unter anderem ein Fahrplan für kohlenstoffarmes Wirtschaften im Aluminium-Getränkeverpackungssektor und die Etablierung effektiver und effizienter Recyclingsysteme durch gezielte Investitionen in Infrastruktur und Technologie in den Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist. Ball plant, im kommenden Jahr eine umfassende Recycling- und Klimaschutz-Roadmap für die Aluminium-Getränkeverpackungsindustrie zu veröffentlichen.

„Als einer der weltweit führenden Hersteller von Aluminium-Getränkeverpackungen haben wir eine Verantwortung gegenüber unseren Kunden und dem Planeten. Daher verbessern wir die ökologische und soziale Leistung unseres Unternehmens und übernehmen eine führende Rolle bei der Entwicklung branchenweiter Lösungen für die Klimakrise“, erklärt John A. Hayes, CEO von Ball. „Unsere Kunden arbeiten daran, Klimaneutralität zu erreichen und den wachsenden Verbraucherwunsch nach mehr Nachhaltigkeit zu erfüllen. Deshalb suchen sie nach kreislauffähigen Verpackungen mit geringem CO2-Fußabdruck. Nahezu unendlich oft recycelbare Aluminiumdosen, -becher und -flaschen bieten eine Lösung. Ich bin zuversichtlich, dass wir durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern unsere Produkte weiter verbessern und branchenweit eine optimale  Kreislaufwirtschaft erreichen werden.“

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