Auslandsgeschäft der Packmittelindustrie
Edelmann Group verkauft Standort in Brasilien
Die Edelmann Group hat eine Vereinbarung über den Verkauf ihres Standorts in Brasilien geschlossen und setzt damit einen weiteren Schritt ihrer strategischen Neuausrichtung um. Die Übernahme erfolgte im Rahmen eines Management-Buyouts.
Die Edelmann Group hat ihren brasilianischen Standort im Rahmen eines Management-Buyouts an das lokale Führungsteam verkauft. Die Produktion von Kartonverpackungen wird unter eigenständiger Leitung fortgeführt.
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Die Weiterführung des Unternehmens erfolgt durch Lucas Jardim, den bisherigen lokalen Geschäftsführer, gemeinsam mit seinen Partnern Marisa Scheurich (Head of Sales), Fábio de Oliveira (Head of Production) und Shayla Pacheco (Head of Administration and Finance). Vollzogen wurde das Management-Buyout (MBO) mit Wirkung zum 30. September 2026.
Mit diesem Schritt übernimmt die Partnerschaft die Verantwortung für die eigenständige Weiterentwicklung des Unternehmens und will die Voraussetzungen für eine langfristig erfolgreiche Zukunft auf dem brasilianischen Markt für individuelle Verpackungskonzepte aus Karton schaffen. Die Transaktion ermöglicht Kontinuität für Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeitende sowie den Fortbestand der bestehenden Geschäftsbeziehungen.
Firmenname bleibt bis Mitte 2027 erhalten
„Die eigenständige Weiterführung des brasilianischen Geschäfts unter lokaler Führung ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Edelmann Group. Wir möchten uns beim gesamten Team für seinen Beitrag bedanken und wünschen ihm für die Zukunft weiterhin viel Erfolg“, erklärt Uwe Väth, CEO der Edelmann Group.
„Wir freuen uns, dass Lucas Jardim als erfahrener und lokal verankerter Geschäftsführer die Zukunft des Unternehmens aktiv gestalten und die erfolgreiche Entwicklung des Standorts eigenständig fortführen wird“, ergänzt Rainer Veith, CFO der Edelmann Group.
Im Rahmen der Vereinbarung wurde zudem festgelegt, dass der Firmenname
„Edelmann Brazil“ und die Marke „Edelmann Group“ während einer Übergangsphase, längstens jedoch bis zum 30. Juni 2027, weiterverwendet werden dürfen. Dies ermöglicht einen geordneten Übergang und die schrittweise Einführung einer künftig eigenständigen Unternehmensidentität.