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(Bild: LobsteR – Fotolia)

Der Trend zu einer mobileren Lebensweise sowie der demografische Wandel haben auch massive Auswirkungen auf die Entwicklung von Verpackungen aller Art: Gefordert sind zunehmend ergonomisch gestaltete und flexible Verpackungen, die sich unterwegs ohne weitere Hilfsmittel einfach öffnen und wiederverschließen lassen und eine intuitive Handhabung zulassen.

Mit zweistelligen Wachstumsraten mischen heutzutage sogenannte Standbodenbeutel den Verpackungssektor auf. Sowohl Hersteller als auch der Handel und insbesondere der Online-Handel wie auch der Endverbraucher wissen die Vorteile zu schätzen. Durch ein geringes Gewicht, ein Minimum an Verpackungsmaterial, einfache Handhabung sowie niedrige Kosten haben die Beutel gleichermaßen ökonomische wie ökologische Vorteile und erlangen eine hohe Akzeptanz in allen Bereichen. Im Vergleich zu Verpackungen aus Glas und PET weisen Standbodenbeutel einen reduzierten CO2-Fußabdruck auf, beispielsweise 80 Prozent weniger als eine 0,75-l-Glasflasche.

Integrierte Prozessabläufe wichtig

Somit ist das Ziel des Forschungsprojektes „Technologieentwicklung für Biobasierte Pouch-Verpackungen“ (kurz: Tech-Bio-Pou-V) die Entwicklung von Pouch-Verpackungen aus biobasierten Kunststoffen, möglichst aus Monomaterialien, unter Berücksichtigung der oben genannten notwendigen Eigenschaften, einer ebenbürtigen Verarbeitbarkeit und der Betrachtung einer geeigneten werkstofflichen Recyclingstrategie für geschlossene Werk-/Wertstoffkreisläufe auch im Hinblick auf die Erfüllung der EU-Vorgaben. In diesem Projekt arbeiten die Partner Profol GmbH, SN Maschinenbau GmbH und das Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik der TU Clausthal (PuK) zusammen.

Neben der Entwicklung von Pouch-Verpackungen aus biobasierten Kunststoffen, wird ein Schwerpunkt auf die hoch integrierten Prozessabläufe von der Kunststoff-, Folien- und Pouch-Herstellung gelegt. Hierbei ist das Ziel, die Rückverfolgbarkeit aller relevanten Einfluss- und Qualitätsparameter sicherzustellen, um eine wesentliche Voraussetzung zu schaffen, moderne Lebensmittelverpackungen technologisch sicher und wirtschaftlich erfolgreich herstellen zu können.

Auf der Grundlage der Erkenntnisse zur Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen werden auch die Synergien und Ableitungen für alternative Verpackungswerkstoffe, wie z.B. Monomaterialien oder siegelfähige Funktions-Papiere evaluiert, die in Bezug auf die Recyclingfähigkeit des Verpackungsmaterials eine sinnvolle Alternative und Ergänzung zu den biobasierten Kunststoffen liefern.

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