Guido Spix und Christian Traumann

Die geschäftsführenden Direktoren von Multivac, Guido Spix und Christian Traumann (v.l.n.r.), auf der traditionellen Pressekonferenz auf der Iffa 2022 in Frankfurt. (Bild: Multivac)

Welche Neuheiten Multivac auf der Iffa präsentiert und wie das Unternehmen im Dialog mit seinen Kunden die Zukunft gestalten will, erklärten die Geschäftsführenden Direktoren von Multivac, Christian Traumann und Guido Spix, bei der traditionellen Pressekonferenz auf der Iffa 2022 in Frankfurt.

Trotz Corona-Pandemie verzeichnet die Multivac Gruppe weiterhin ein deutliches Wachstum und konnte seinen Umsatz auf 1,37 Milliarden Euro steigern. „Multivac ist mit einem guten Auftragsbestand in das Jahr 2022 gestartet“, sagt Christian Traumann, Geschäftsführender Direktor bei Multivac, in der Pressekonferenz auf der Iffa 2022 in Frankfurt, der internationalen Leitmesse für die Fleischwirtschaft. „Und auch für 2022 erwarten wir eine weitere Umsatzsteigerung. Diese erfreuliche Geschäftsentwicklung zeigt einmal mehr, dass wir auf dem richtigen Weg sind und macht uns stolz, denn schlussendlich ist dieser Erfolg auch ein Vertrauensbeweis unserer Kunden.“

Wie Multivac sein Geschäft auch in Zukunft erfolgreich weiter entwickeln will, zeigt die Agenda 2025: Die Erschließung neuer Märkte und Marksegmente, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

 

Nachhaltige Verpackungen: der große Überblick

Grafik von Lebensmitteln im Supermarktregal
(Bild: sabelskaya - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema nachhaltige Verpackungen wissen? Klar ist, dass der Bedarf an nachhaltigen Verpackungen in den kommenden Jahren stark steigen wird. Aber das Thema ist komplex: Wann gilt denn überhaupt eine Verpackung als nachhaltig und welche Kriterien müssen dabei künftig erfüllt sein? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

 

Ausbau der internationalen Produktion

Multivac ist mit mehr als 85 Tochtergesellschaften für Sales und Service bereits in vielen Regionen auf dem Globus für seine Kunden vor Ort da. In Zukunft soll vor allem die Erschließung der Märkte auf dem afrikanischen Kontinent weiter vorangetrieben werden. Und im Fokus steht auch die sich rasant entwickelnde Region Südostasien.

Um überall auf der Welt noch näher an seinen Kunden zu sein, investiert das Unternehmen in den Ausbau seiner internationalen Produktion. Multivac ist mittlerweile weltweit mit 13 Produktions- und Fertigungsstandorten vertreten. In der jüngsten Zeit sind z.B. neue, moderne Produktionsstätten in China und Japan dazugekommen. Ein neuer Standort in Indien befindet sich gerade im Aufbau. „So können wir schnell und flexibel auf die Marktanforderungen in der jeweiligen Region reagieren“, betont Traumann.

Verpackungslösungen – nachhaltig, digital und maßgeschneidert

Mit seinen Verarbeitungs- und Verpackungslösungen will Multivac vor allem auch neue Marktsegmente erschließen. So wird auf der Iffa eine vollautomatische Linienlösung zum Portionieren und Verpacken von Geflügel oder Frischfleisch vorgestellt. Oder die R3, eine anwendungsoptimierte Tiefziehverpackungsmaschine, die zudem recyclingfähige Monomaterialien wie Poly-Propylen (PP) verarbeiten kann. „Dabei ist zum einen die Verschmelzung von Digitalisierung und Maschinenbau, aber auch das Thema Nachhaltigkeit der Lösungen ein zentraler Aspekt“, erläutert Guido Spix.

„In Zeiten von Industrie 4.0 werden Maschinen und Linien gerade auch in der Lebensmittelproduktion immer komplexer. Mit unseren digitalen Lösungen wie den Smart Services oder dem Pack Pilot unterstützen wir unsere Kunden, ihre Produktionsprozesse optimal und möglichst störungsfrei am Laufen zu halten und damit die Produktivität zu erhöhen. Und solche digitalisierten Linien reduzieren den Produktausschuss signifikant. Zudem entwickeln wir in unserem modernen Training and Innovation Center (TIC) mit unseren Kunden und Partner nicht nur nachhaltige Lösungen mit alternativen Packstoffen, sondern entwickeln auch Lösungen zum Schneiden und Portionieren von vegetarischen und veganen Fleisch-Ersatzprodukten und leisten damit auch einen wichtigen Beitrag, den CO2-Fußabdruck der verarbeiteten und verpackten Produkte zu verbessern“, ergänzt Traumann.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt für Multivac nicht nur bei der Entwicklung von innovativen Verpackungslösungen eine Rolle. So wird das Unternehmen beispielsweise innerhalb der nächsten drei Jahre mit Ökostrom den CO2-Fußabdruck seiner Produktion um 20.000 Tonnen reduzieren. „Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie von Multivac“, so Spix. „Als Technologieführer kommen wir damit nicht nur unserer unternehmerischen, sondern auch unserer gesellschaftlichen Verpflichtung nach.“

 

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