Sieben Teams entwickeln Konzepte und Prototypen
Multivac lässt Studierende Verpackungstechnik neu denken
Wie sieht eine Tiefziehverpackungsmaschine im Jahr 2045 aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich 40 Studierende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Rahmen einer Kooperation mit Multivac. Bis März 2027 sollen sieben Teams innovative Maschinenkonzepte entwickeln und als Prototypen präsentieren.
Jedes der Teams wird von einem Multivac-Mitarbeiter begleitet.
Multivac
Im Wintersemester 2026/27 arbeiten Multivac und das IPEK – Institut für Produktentwicklung am KIT im Projekt „Integrierte Produktentwicklung“ zusammen. Unter dem Titel „(Thermo)form the Future – Smart, Robust, User-Oriented Packaging Machines“ sollen die Studierenden neue Ansätze für die Tiefziehverpackungstechnik erarbeiten.
Im Mittelpunkt stehen Herausforderungen, mit denen Verpackungsmaschinenhersteller und ihre Kunden zunehmend konfrontiert sind: der Mangel an qualifiziertem Personal, begrenzte Produktionsflächen sowie steigende Anforderungen an Ressourceneffizienz, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Die Studierenden sollen untersuchen, wie sich Lebensmittel unter diesen Rahmenbedingungen künftig zuverlässig und nachhaltig verpacken lassen.
Sieben Teams entwickeln Maschinenkonzepte
An dem Projekt beteiligen sich 40 Studierende aus den Fachrichtungen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Mechatronik. Sie arbeiten von Oktober 2026 bis März 2027 in sieben Entwicklungsteams, die jeweils von einem Multivac-Mitarbeiter als Teampaten begleitet werden.
Während der Projektlaufzeit stellen die Teams ihre Zwischenergebnisse bei mehreren Meilensteinterminen vor. Das IPEK sowie ein Steuerungsgremium von Multivac unterstützen die Entwicklung und geben fachliches Feedback. Auf dieser Grundlage sollen die Teams ihre Ideen konkretisieren und jeweils ein vielversprechendes Maschinenkonzept auswählen.
Den Auftakt bildete eine zweitägige Veranstaltung am 6. und 7. Oktober 2026 am Multivac-Hauptsitz in Wolfertschwenden. Die Abschlusspräsentation ist für den 2. März 2027 in Karlsruhe geplant. Dann sollen die sieben Teams ihre Ergebnisse anhand von Prototypen und Produktpräsentationen rund 300 Gästen aus Forschung, Industrie und Gesellschaft vorstellen.