Alpla zielt mit der Übernahme vor allem auf die Expertise des Verpackungsherstellers Wolf Plastics Group in der Herstellung von Eimern und Kanistern aus Kunststoff ab und will damit das eigene Produktportfolio erweitern.

Mit drei Produktionsbetrieben in Österreich, Ungarn und Rumänien ist Wolf Plastics in seiner Sparte laut eigenen Angaben Marktführer in Zentral- und Südosteuropa. Derzeit prüfen die österreichische und die rumänische Wettbewerbsbehörde das Vorhaben. Erst nach der behördlichen Freigabe kann die Transaktion abgeschlossen werden.

Kunden in der Bau-, Chemie- und Lebensmittelindustrie

Das Unternehmen Wolf Plastics wurde 1973 in Kammern im österreichischen Bundesland Steiermark gegründet. Es beliefert sowohl mittelständische Kunden als auch internationale Großkunden der Bau , Chemie- und Lebensmittelindustrie mit Eimern, Kanistern und Flaschen.

An den drei Standorten in Kammern, Fertőszentmiklós, Ungarn, und bei Bukarest, Rumänien, sind derzeit rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Das Sortiment umfasst etwa 400 Produkte.

„Wolf Plastics verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in Produktbereichen, in denen wir noch stärker vertreten sein möchten, um unser Portfolio zu erweitern und in Zentral- und Südosteuropa weiter zu wachsen“, erklärt Alpla CEO Philipp Lehner. Alpla Regional Manager CEE Rainer Widmar ergänzt: „Auch in den von Wolf Plastics abgedeckten Marktsegmenten wird Nachhaltigkeit immer wichtiger. Gerade da können wir als Alpla unsere Expertise und Marktstellung einbringen.“

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