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(Bild: Mikhail Mishchenko – Fotolia)

Fast bei jeder neu vorgestellten Verpackung steht aktuell die Nachhaltigkeit der Lösung im Vordergrund. Denn schließlich wollen Kunden nachhaltige Verpackungen. Und sind sogar bereit, dafür einen Aufpreis zu bezahlen – das haben gleich mehrere Studien ergeben. So kam beispielsweise die Justus-Liebig-Universität Gießen im Auftrag des FFI und Pro Carton zu dem Ergebnis, dass 91 Prozent der Konsumenten bevorzugt in einem Geschäft einkaufen würden, das seine Lieferanten ermutigt, auf umweltfreundliche Verpackungen umzusteigen. 77 Prozent der Befragten gaben an bereit zu sein, für entsprechende Produkte einen Aufpreis zu zahlen.

Kürzlich war im Wirtschaftsteil der Zeit (KW 22) ein interessanter Artikel über die Firma Frosta zu lesen. Darin berichtet der Mehrheitseigner und Vorstandsvorsitzende Felix Ahlers von einer recht ähnlichen Umfrage, die sein Unternehmen vor einigen Jahren unter den eigenen Kunden durchführen ließ. Das Ergebnis war auch damals eindeutig: Produkte sollten künftig frei von Konservierungsstoffen sein. Gehört und umgesetzt. Als dann aber die ersten Produkte am Point of Sale aufschlugen und mehr als drei Euro kosteten brach der Umsatz bei Frosta plötzlich ein, um stolze 40 Prozent – es war das schlechteste Geschäftsjahr der gesamten Unternehmensgeschichte.

Nun will niemand, auch wir nicht, den Sinn nachhaltiger Verpackungen in Frage stellen. Aber spannend bleibt, ob die angegebene Zahlungsbereitschaft der Endkunden nun der Realität entspricht, oder doch eher einem Lippenbekenntnis. Da der eine oder andere Leser von neue verpackung sicher in einem Unternehmen arbeitet, das bereits nachhaltige Verpackungen auf den Markt gebracht hat, starten wir an dieser Stelle eine kurze – und natürlich anonyme – Umfrage zu Ihren Erfahrungen in Sachen Marktakzeptanz. Abgestimmt wird via Ampelsystem – das ganze dauert also nur wenige Augenblicke.
Wenn Sie uns ausführlicher berichten möchten, oder einfach nur Ihre Meinung zu diesem Thema kundtun möchten, dann freue ich mich auf Ihre Mail:

philip.bittermann@huethig.de

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