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(Bild: O-I)

Von den ersten Gesprächen bis zur Übergabe der ersten Flaschen von O-I an Vita Cola verging rund ein Jahr. Am Anfang der Entwicklung der Mehrweg-Flasche stand eine Studie zu Wettbewerbern und der eigenen Unternehmensgeschichte. Es folgten Rendering, Vorauswahl von zwei Design-Entwürfen und ein Verbrauchertest.

Das Endprodukt erfüllt die Ansprüche an Ergonomie, Anknüpfung an alte Formen und Absetzung vom Wettbewerb. Den Wiedererkennungseffekt machen die leichte Bulligkeit, die Einkerbungen am Hals und der haptische Schriftzug am Bauch aus. Das weiße Flaschenglas ist mehrfach wieder befüllbar und endlos wieder einschmelzbar. Die Transparenz soll schon im Handel den Appetit beim Kunden wecken.

Flexible Produktion mittels „Multi Gob Manufacturing“-Technologie

„Design und Entwicklung der neuen Flasche lief dank langer Erfahrung auf beiden Seiten sehr routiniert hab. Die Folgeproduktion konnten wir innerhalb von nur einer Woche nach konkretem Kundenbedarf auf die Linie bringen. Das ist außergewöhnlich, da die Vorlaufzeiten sonst deutlich länger sind, aber unser Werk in Holzminden ist sehr flexibel, wir nutzen die besten Technologien, und unsere Mitarbeiter sind sehr engagiert – ob beim Design, der Entwicklung oder direkt am Ofen“, erklärt Stefan Monden, Leiter Produktentwicklung bei O-I in Holzminden. Mittels der smarten und intuitiv zu bedienenden „Multi Gob Manufacturing“-Technologie kann der Glas-Experte flexible Produktionslosgrößen und Produktionssortimente anbieten, da er einzelne Parameter genau entsprechend des Designs feintunen kann. O-I setzt zudem in der Konstruktion auf die flexible und skalierbare Technologie PTC Creo, eine CAD-Suite für die Konzeptentwicklung.

„Natürlich beobachten wir genau den Markt. Die Verpackungsart Glas erlebt aufgrund ihrer qualitativen und auch nachhaltigen Eigenschaften schon seit einigen Jahren eine Renaissance. Ein zweiter Trend ist aber, dass für die Gastronomie und den Unterwegsverzehr Kleinglasflaschen immer beliebter werden. Und dies zunehmend auch bei einem jüngeren Klientel. Wir bieten unseren Marken-Verwendern damit eine noch höhere Gebindevielfalt, die den spezifischen Verzehrsituationen entspricht und laden insbesondere junge Leute dazu ein, sich mit der Marke wieder stärker auseinander zu setzen“, erklärt Paul Korn, Geschäftsführer der Lichtenauer Mineralquellen, zu denen Vita Cola gehört.

Seit 1958 gibt es bereits die Vita Cola. Nach der Wende wurde sie, wie viele Erfrischungsgetränke, ausschließlich in die 0,7 l-Brunnenflasche abgefühlt. Heute gibt es die Produkte der Marke in neun verschiedenen Flaschen.

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