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Erste Ergebnisse des „drupa Global Insights“ Report zum Thema „Die Auswirkungen des Internet auf Print – die digitale Flut“ liegen jetzt vor. Sie unterstreichen eindrucksvoll, inwieweit Big Data, Web-to-Print, variabler Datendruck, internetgestützte Tools wie Augmented Reality und QR-Codes oder smarte Technologien wie Printed Electronics und Near Field Communication den gesamten Kosmos gedruckter Produkte prägen und beeinflussen.

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Druckdienstleister und Zulieferindustrie auf der einen Seite und die Auftraggeber auf der anderen Seite müssen sich den daraus erwachsenden Herausforderungen und Chancen stellen. „Mit seiner detaillierten Analyse der globalen Märkte und der Übersicht aktueller Trends wird der drupa Global Insights Report einen wichtigen Beitrag leisten, strategische Entscheidungen zu treffen“, unterstreicht Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Düsseldorf, die Relevanz der drupa-Studie. Rund 1.100 internationale Top-Entscheider der Druckindustrie haben im Frühjahr 2014 an der Online-Befragung zum Thema „Die Auswirkungen des Internet auf Print – die digitale Flut“ teilgenommen und Beispiele aus ihrem Geschäftsumfeld beschrieben.

Laut „drupa Global Insights“ Report setzten 50 Prozent aller Verpackungsdruckereien QR-Codes ein, 43 Prozent nutzen variable Inhalte, und 41 Prozent der befragten Druckereien personalisieren gedruckte Verpackungen. (Foto: Messe Düsseldorf)

Laut „drupa Global Insights“ Report setzten 50 Prozent aller Verpackungsdruckereien QR-Codes ein, 43 Prozent nutzen variable Inhalte, und 41 Prozent der befragten Druckereien personalisieren gedruckte Verpackungen. (Foto: Messe Düsseldorf)

Angesichts der weltweiten Relevanz des E-Commerce stellt sich die Frage, ob und inwieweit Druckdienstleister diesen selbst nutzen. Immerhin ist das bei 52 Prozent des drupa-Expertenpanels der Fall: Sie bieten elektronischen Handel in seiner naheliegenden Form an: Web-to-Print oder Digital Storefront. Von diesen Möglichkeiten wird aber nur in geringem Umfang Gebrauch gemacht; lediglich 14 Prozent wickeln mehr als 25 Prozent ihrer Aufträge darüber ab. Eine positive Ausnahme bildet das Segment der Kataloge: Versionalisierte oder personalisierte Kataloge, kombiniert mit interaktiven Elementen sind ein Erfolgsrezept.

Ob Fotobücher, Kalender, Schreibwaren, Werbeartikel oder T-Shirts, ob kleine oder große Auflagen – die kundenindividuelle Massenproduktion im Digitaldruck setzt sich weltweit durch. Weltweit bieten bereits jetzt 72 Prozent der befragten Akzidenzdruckereien variablen Datendruck an, in Nordamerika ist die Quote mit 87 Prozent sogar noch höher. Zwar ist der Anteil variabler Seiten derzeit noch gering, aber 56 Prozent der Befragten erwarten in Zukunft ein moderates bis schnelles Wachstum dieses Bereiches.

Interaktion ist das Gebot der Stunde
Interaktion ist das Gebot der Stunde, Crossmedia-Kampagnen mit Datenerfassung/-analyse und Nutzung mehrerer Kanäle (PURL’s, E-Mail, SMS) sind zunehmend Standard und werden vom Kunden eingefordert. Dabei reicht das Spektrum der angewandten Technologien von QR-Codes, über allgemeinere „Smart-Print-Optionen“ bis hin zu Augmented Reality oder Near Field Communication. Ein Drittel aller Befragten des drupa-Expertenpanels bietet bereits interaktiven Druck an – heißt: Sie drucken interaktive Response-elemente auf Publikationen, Geschäfts- und Werbedrucksachen, Verpackung, Outdoorwerbung oder Großformatdruck. Erwartungsgemäß sind die regionalen Unterschiede auch hier sehr groß: In Nordamerika bieten bereits 44 Prozent aller befragten Druckdienstleister interaktiven Druck an, während das in Nahost gerade einmal 3 Prozent sind. Auch im Verpackungssektor nutzt bereits ein erheblicher Anteil des drupa-Expertenpanels internetgestützte Tools. 50 Prozent aller Verpackungsdruckereien setzen QR-Codes ein, 43 Prozent nutzen variable Inhalte, und 41 Prozent der befragten Druckereien personalisieren gedruckte Verpackungen.

Basis der aktuellen Studie ist ein über 30-teiliger Fragenkatalog zu den unterschiedlichsten Aspekten. Der Einsatz von CRM, Digital Asset Management und VDP wurde genauso untersucht wie die Automatisierung des Workflows, der Einsatz von E-Commerce und Web-to-Print in der Druckindustrie oder die Kompetenz in Sachen IT. Doch wie wirkt sich die zunehmende Digitalisierung der Druckindustrie auf den Einsatz der unterschiedlichen Bedruckstoffe (Papier, Wellpappe, Folien, Metall oder Glas) aus? Auch dies untersucht der „drupa Global Insights“ Report, der Mitte Oktober 2014 in englischer Sprache erscheint; Die Executive Summary wird in sieben Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Chinesisch) auf www.drupa.de veröffentlicht.

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