Coveris will Business-Unit Paper verkaufen

Der europäische Hersteller flexibler Verpackungen aus Kunststoff und Papier, Coveris, hat eine Vereinbarung zum Verkauf seines Etiketten- und Kartongeschäftsan das US-amerikanische Private-Equity-Unternehmen Kingswood Capital Management unterzeichnet.

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Fokus auf EMEA und flexible Verpackungen: CEO Christian Kolarik.

Nach der Unterzeichnung des Vertrags im Januar 2026 müssen noch die üblichen Voraussetzungen für den Abschluss erfüllt werden, womit im ersten Quartal 2026 gerechnet wird. Danach wird die bisherige Business Unit Paper als eigenständiges Unternehmen unter dem vormaligen Namen Paragon Print and Packaging weitergeführt.

„Die Business Unit Paper von Coveris hat seit ihrer Gründung im Jahr 2020 eine kontinuierliche und sehr erfolgreiche Entwicklung durchlaufen. Wir sind stolz auf die erzielten Ergebnisse. Auf Basis dieses positiven Wachstumspfads und des heutigen Reifegrads des Geschäftsbereichs haben das Management und der Gesellschafter Sun Capital gemeinsam die Entscheidung getroffen, den Bereich zu veräußern“, erklärt Christian Kolarik, Chief Executive Officer von Coveris. „Künftig können wir uns so konsequent auf unser EMEA-Geschäft mit flexiblen Verpackungen konzentrieren. Gleichzeitig sind wir zuversichtlich, dass das Paper Business unter neuer Eigentümerschaft weiterhin erfolgreich wachsen wird.“

Nach Abwicklung des Kaufs wird Coveris über 17 Produktionsstätten für flexible Verpackungen in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) sowie in Großbritannien verfügen und mit 2.500 Mitarbeitenden einen Umsatz von 600 Mio. Euro erzielen. Paragon Print and Packaging wird mit einem Umsatzvolumen von rund 270 Mio.  Euro und etwa 1.400 Mitarbeitenden tätig sein.