Coveris will Business-Unit Paper verkaufen
Der europäische Hersteller flexibler Verpackungen aus Kunststoff und Papier, Coveris, hat eine Vereinbarung zum Verkauf seines Etiketten- und Kartongeschäftsan das US-amerikanische Private-Equity-Unternehmen Kingswood Capital Management unterzeichnet.
Fokus auf EMEA und flexible Verpackungen: CEO Christian Kolarik.
Andi Bruckner
Nach der Unterzeichnung des Vertrags im Januar 2026 müssen
noch die üblichen Voraussetzungen für den Abschluss erfüllt werden, womit im
ersten Quartal 2026 gerechnet wird. Danach wird die bisherige Business Unit
Paper als eigenständiges Unternehmen unter dem vormaligen Namen Paragon Print
and Packaging weitergeführt.
„Die
Business Unit Paper von Coveris hat seit ihrer Gründung im Jahr 2020 eine
kontinuierliche und sehr erfolgreiche Entwicklung durchlaufen. Wir sind stolz
auf die erzielten Ergebnisse. Auf Basis dieses positiven Wachstumspfads und des
heutigen Reifegrads des Geschäftsbereichs haben das Management und der
Gesellschafter Sun Capital gemeinsam die Entscheidung getroffen, den Bereich zu
veräußern“, erklärt Christian Kolarik, Chief Executive Officer von
Coveris. „Künftig
können wir uns so konsequent auf unser EMEA-Geschäft mit flexiblen Verpackungen
konzentrieren. Gleichzeitig
sind wir zuversichtlich, dass das Paper Business unter neuer Eigentümerschaft
weiterhin erfolgreich wachsen wird.“
Nach Abwicklung des Kaufs wird Coveris über 17
Produktionsstätten für flexible Verpackungen in der Region Europa, Mittlerer
Osten und Afrika (EMEA) sowie in Großbritannien verfügen und mit 2.500
Mitarbeitenden einen Umsatz von 600 Mio. Euro erzielen. Paragon Print and Packaging wird mit einem
Umsatzvolumen von rund 270 Mio. Euro und etwa 1.400 Mitarbeitenden tätig
sein.