Signifikante Kostenreduzierung erwartet

Fedex und Returnity setzen auf wiederverwendbare B2B-Versandkartons

Der Logistikanbieter Fedex hat gemeinsam mit Returnity, einem Spezialanbieter für Kreislauflogistik, ein System für wiederverwendbare Verpackungen für B2B-Versender vorgestellt. Eine Ausweitung des Systems nach Europa ist geplant.

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Die Boxen sind aus einem neu entwickeltem Karton.

Das System umfasst einen eigens für Fedex entwickelten Karton, der innerhalb der bestehenden Fedex-Infrastruktur eingesetzt werden kann – ohne zusätzliche Bearbeitungsgebühren, wie sie bei alternativen Verpackungsformaten sonst üblich sind.

Anders als Verbraucherverpackungen, die auf unvorhersehbare Rückgabewege angewiesen sind, zielt das System auf klar definierte Logistikkreisläufe ab – etwa die Filialbelieferung, interne Transfers zwischen Fulfillment-Zentren oder den Außendienst. Die faltbaren Kartons sind für bis zu 50 Versandzyklen ausgelegt und können Waren mit einem Gewicht von bis zu 50 Pfund aufnehmen.

Laut Herstellerangaben sollen die Verpackungskosten pro Zyklus gegenüber herkömmlichen Wellpappkartons um bis zu 30 % sinken. Bei einer Nichtrücklaufquote von 40 % oder weniger könnten die CO2-Emissionen im Vergleich zu Einwegverpackungen um 64 bis 88 % reduziert werden.

Pilotbetrieb in Nordamerika abgeschlossen

Das System wurde bereits mit mehreren B2B-Versendern in Nordamerika erprobt. Teilnehmende Unternehmen berichteten unter anderem von schnellerem Auspacken und Wiedereinlagern, einer gesteigerten Arbeitseffizienz sowie geringeren Produktschadensraten. Das Angebot ist derzeit für FedEx-Kunden in den USA über den jeweiligen FedEx-Vertriebsmitarbeiter zugänglich. Eine Ausweitung auf Australien und Europa ist nach Unternehmensangaben in Planung.