Zum Einsatz kommt die Technologie bei Produkten, die aufgrund ihrer Beschaffenheit stark aneinanderhaften, wie beispielsweise Käse oder vegane Produkte. Auch bei Anwendungen mit einer oftmals sehr geringen Scheibenstärke, wie beispielsweise Kochschinken, eignet sich das Weber Spray Tech. Neben der ohnehin natürlich vorhandenen Haftung sind die dünn aufgeschnittenen Scheiben solcher Produkte besonders empfindlich. In vielen Fällen kann das Weber Spray Tech somit die Funktion einer herkömmlichen Papier- oder Folienzwischenlage ersetzen und ist daher eine umweltbewusste, nachhaltige Alternative zum Interleaver. Das bestätigt auch die Praxis: die innovative Technologie hat sich bereits in der Produktion einiger Weber-Kunden bewährt. 

Über die Weber Gruppe

Vom gewichtsgenauen Schneiden bis zum präzisen Einlegen und Verpacken von Wurst, Fleisch und Käse: Weber Maschinenbau ist einer der führenden Systemanbieter für Aufschnittanwendungen sowie das Automatisieren und Verpacken von Frischeprodukten. Rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 22 Standorten in 18 Nationen sind heute bei Weber Maschinenbau beschäftigt. Bis heute ist das Unternehmen in Familienbesitz und wird von Tobias Weber, dem ältesten Sohn des Firmengründers Günther Weber, als CEO geleitet.

Besonders spannend ist der Einsatz der Spray-Tech-Technologie bei Produkten, die den Einsatz von Papier oder Folien zur Trennung der einzelnen Scheiben schlichtweg nicht erlauben. Die Technik eröffnet somit ganz neue Einsatzfelder. Ein Beispiel: der Einsatz für Shaved-Anwendungen. Diese hauchfein aufgeschnittenen Scheiben haften schon nach kurzer Zeit stark aneinander und sind für den Konsumenten nur schwer und meist nicht ohne Beschädigung zu entnehmen. Hier sind klassischen Interleaver-Zwischenlagen Grenzen gesetzt. Das Spray Tech schafft Abhilfe und ermöglicht, dass sich selbst Shaved-Meat-Scheiben einfach voneinander lösen lassen.

Aufbringung von haltbarkeitsverlängernden Mitteln denkbar

Um Ressourcen nachhaltig einzusetzen sowie unnötige Verschmutzung im Slicerraum zu vermeiden, sprüht das Weber Spray Tech nur, wenn das Messer das Produkt freigibt – ein zusätzliches Plus in Sachen Nachhaltigkeit. Auch spurbezogene Varioanwendungen lassen sich mit Weber Spray Tech umsetzen. Darüber hinaus ist die Aufbringung von Genussmitteln oder haltbarkeitsverlängernden Mitteln denkbar und mit dem Spray Tech realisierbar. Vor allem Letzteres, sogenannte Bioprotection, ist eine vielversprechende Zukunftstechnologie und sowohl für lebensmittelverarbeitende Betriebe als auch für den Handel interessant. Denn neben der Haltbarkeitsverlängerung von Lebensmitteln bieten bestimmte Mittel darüber hinaus die Eigenschaft, das Wachstum pathogener Keime zu verzögern oder gar zu unterbinden. Dies hat gleich mehrere positive Effekte zur Folge: mehr Nachhaltigkeit durch weniger Lebensmittelentsorgung sowie mehr Lebensmittelsicherheit. 

Das Spray Tech lässt sich auf allen aktuellen Weber- und Textor-Slicern vollintegrieren und ist daher auch zur Nachrüstung bestehender Maschinen geeignet. Die Bedienung der Technologie erfolgt direkt über das Power-Control-Bedienterminal.

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