Kreislaufkonzepte für Verpackungsmaterialien
Aus Karton wird Füllmaterial
Eine Anlage kombiniert Zerkleinerung und Weiterverarbeitung von Kartonagen zu Verpackungspolstern. Leistung und Auslegung lassen sich an das jeweilige Abfallaufkommen anpassen.
Karocycler kombiniert Zerkleinerung und Verarbeitung von Altkarton zu Verpackungspolstern.
Karopack
Mit dem Karocycler zeigt die Karopack GmbH eine Anlage zur Verarbeitung von Altkartonagen zu Verpackungspolstern. Das System richtet sich an Unternehmen mit hohem Kartonaufkommen und entsprechendem Bedarf an Füllmaterialien. Das System kombiniert einen vorgeschalteten Shredder mit einer nachgelagerten Verpackungseinheit und erzeugt daraus sogenannte Karopacks. Das zerkleinerte Material wird unter Staubabscheidung in einen Vorratsbehälter gefördert und anschließend mit Kraftpapier umhüllt. Die Anlage erreicht je nach Ausführung eine Leistung von bis zu 3,5 m³ Polstermaterial/h. Insgesamt stehen mehrere Varianten zur Verfügung, die sich vor allem durch die Arbeitsbreite des Shredders zwischen 830 und 1.530 mm unterscheiden. Die erzeugten Polster haben eine konstante Breite von 180 mm, während die Länge zwischen 200 und 500 mm variiert werden kann. Beim Modell KC 801-18 liegt die Produktionsleistung beispielhaft bei bis zu 30 Polstern/min. Für die Herstellung von 1 m³ Polstermaterial werden rund 80 kg Kartonage eingesetzt. Die Anlage lässt sich an unterschiedliche räumliche Gegebenheiten anpassen. Betrieb und Wartung können durch eine einzelne Person erfolgen. Optional kann die Anlage um einen Holz-Shredder erweitert werden. Neben der Anlagentechnik umfasst das Portfolio des Unternehmens Polster in verschiedenen Standard- und Sonderformaten sowie Konzepte zur regionalen Rückführung und Wiederverwertung von Kartonagen.
Interpack 2026
Halle 7, Ebene 1, Stand E30