Das Projekt wurde in 12 Monaten umgesetzt
Mondi und Fixit standardisieren Papiersack-Portfolio
Der Verpackungs- und Papierhersteller Mondi und die Fixit Gruppe haben ein europaweit einheitliches Papiersack-Portfolio für mehr als 100 Baustoffprodukte entwickelt. Durch die Optimierung des Materialeinsatzes sollen jährlich 135 t 2CO2-Emissionen eingespart werden.
Die Papierventilsäcke sollen für unterschiedliche Baustoffe und Marktanforderungen geeignet sein.
Mondi
Die neuen Verpackungslösungen sollen sowohl die Verpackungsqualität und Funktionalität vereinheitlichen als auch den Materialverbrauch reduzieren.
Bislang setzte die Fixit Gruppe je nach Produktanforderungen, klimatischen Bedingungen und nationalen Verpackungsvorgaben unterschiedliche Papiersackqualitäten und -formate ein. Ausgangspunkt für die Harmonisierung war ein Experten-Audit im Bag Application Centre von Mondi im österreichischen Frantschach. Dort analysierten die Verpackungsspezialisten die bestehenden Lösungen und entwickelten daraus ein standardisiertes Portfolio.
Materialeinsatz und Barriereschutz angepasst
Bei der Entwicklung standen insbesondere die Papiergrammatur, der Materialeinsatz, der erforderliche Barriereschutz sowie die Stärke der inneren Kunststoffschicht im Fokus, heißt es in der Pressemitteilung. Die daraus entstandenen Papierventilsäcke sollen für unterschiedliche Baustoffe und Marktanforderungen geeignet sein.
Produkte wie Zement und andere pulverförmige Baustoffe benötigen unter anderem Schutz vor Feuchtigkeit. Gleichzeitig müssen die Säcke auf den bestehenden Abfüllanlagen zuverlässig verarbeitet werden können. Nach Angaben der Unternehmen wurden diese Anforderungen bei der Standardisierung berücksichtigt.
Mondi produziert das für die Säcke eingesetzte Sackkraftpapier selbst und verarbeitet es anschließend zu den entsprechenden Verpackungen.
135 t weniger CO2 pro Jahr
Durch die Materialoptimierung sollen die Treibhausgasemissionen im Vergleich zum bisherigen Verpackungsportfolio um jährlich 135 t CO2 sinken. Die Papiersäcke wurden zudem nach dem Bewertungsprotokoll der Initiative 4evergreen hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit beurteilt.
Das gesamte Projekt wurde innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt. Neben der Reduzierung des Materialeinsatzes soll die Vereinheitlichung auch Prozesse innerhalb der Lieferkette vereinfachen.