Versandkiste mit Produktschutz Paperbubble

Mit Paperbubble hat Storopack eine Alternative zur klassischen Luftpolsterfolie entwickelt. (Bild: Storopack)

Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 64 Mio. Euro und einem Wachstum von 13 %. Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie war die weiterhin steigende Nachfrage im Onlinehandel weltweit ein Grund für die Umsatzsteigerung. Zudem stellte das Verpackungsunternehmen auch eine gesteigerte Nachfrage in der Investitionsgüterindustrie fest.

Lieferfähigkeit entscheidender Faktor bei Wachstum

Dass Storopack während der gesamten Zeit lieferfähig war, trug zum Umsatzwachstum bei: „Dank langfristiger Partnerschaften mit unseren Lieferanten und bedachtem Aufbau unserer Lagerbestände konnten wir die Lieferfähigkeit für unsere Kunden jederzeit sicherstellen“, erklärt Hermann Reichenecker, Geschäftsführender Gesellschafter von Storopack.

Automation und Nachhaltigkeit im Fokus

Der Ausbau automatisierter Verpackungslösungen ist ein wichtiges Augenmerk von Storopack. Im Oktober 2021 erwarb Storopack 74,9 % der Anteile der Opitz Packaging Systems GmbH. Die Kompetenz von Opitz bei der Automatisierung von Verpackungsprozessen ergänzt die Erfahrung und Expertise von Storopack rund um Schutzverpackungslösungen. „Die Beteiligung ist ein wichtiger Schritt, um die Produktivität des Schutzverpackungsprozesses bei unseren Kunden weiter zu steigern“, kommentiert Reichenecker.

Neben Automation bestimmt das Thema Nachhaltigkeit die Entwicklung der Produktpalette. „Unser Ziel ist es, den Anteil unserer eigenproduzierten Produkte aus nachwachsenden oder recycelten Materialien bis 2025 auf 50 Prozent zu steigern. Ende 2021 waren wir bei 33 Prozent“, erklärt Charles Poisson, Director Group Sustainability von Storopack.

Mit der Produktentwicklungen Paperbubble brachte Storopack im letzten Jahr einen ökologischen Ersatz für traditionelle Luftpolsterfolie auf den Markt. Die Produkte der Reihe bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und können zu 100 % recycelt werden. Des Weiteren arbeitet der Schutzverpackungshersteller daran, das Thema Kreislaufwirtschaft voranzubringen. Mit dem eigenentwickelten Rohstoff rEPS lassen sich neue Schutzverpackungen herstellen, beispielsweise für Haushaltsgeräte und Bildschirme, die zu 100 % aus recyceltem Material bestehen. So schließt der Metzinger Schutzverpackungsspezialist den Recyclingkreislauf.

Gemeinsam mit anderen EPS-Verarbeitern innerhalb des Elipso-Verbandes hat Storopack in Frankreich ein Projekt gestartet, um den kompletten Recyclingkreislauf mit Material, das in der gelben Tonne gesammelt wird, zu erweitern.

Nachhaltige Verpackungen: der große Überblick

Grafik von Lebensmitteln im Supermarktregal
(Bild: sabelskaya - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema nachhaltige Verpackungen wissen? Klar ist, dass der Bedarf an nachhaltigen Verpackungen in den kommenden Jahren stark steigen wird. Aber das Thema ist komplex: Wann gilt denn überhaupt eine Verpackung als nachhaltig und welche Kriterien müssen dabei künftig erfüllt sein? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

 

Sie möchten gerne weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos:

Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.

Mit der Registrierung akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen der Portale im Industrie-Medien-Netzwerks. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen.

Sie sind bereits registriert?