Strategiepapier für Faltschachtel-, Vollpappe- und Displayhersteller

Steht die Faltschachtel- und Displayindustrie vor der nächsten Marktbereinigung?

In einem exklusiven Strategiepapier zeigt Claus Welles von Welles & Welles, warum klassische Erfolgsmodelle nicht mehr tragen – und wie Unternehmen jetzt klare Entscheidungen über Portfolio, Kunden und Wertschöpfung treffen müssen.

Zwischen Kostendruck und Zukunftsfähigkeit: Die Faltschachtel- und Displayindustrie muss ihre Leistungen klarer positionieren, Prozesse automatisieren und entscheiden, welche Kunden, Verpackungen und Investitionen künftig Substanz schaffen.
Zwischen Kostendruck und Zukunftsfähigkeit: Die Faltschachtel- und Displayindustrie muss ihre Leistungen klarer positionieren, Prozesse automatisieren und entscheiden, welche Kunden, Verpackungen und Investitionen künftig Substanz schaffen.

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Die Verpackungsindustrie steht vor einem tiefgreifenden Strukturwandel: Sinkende Volumina, steigende Kosten, wachsende regulatorische Anforderungen und internationaler Wettbewerb verändern die Spielregeln.

Das vorliegende Strategiepapier analysiert diese neue Realität und liefert konkrete Handlungsansätze für Entscheider in der Faltschachtel- und Displayindustrie.

Laden Sie das Dokument kostenlos herunter und erfahren Sie, welche Unternehmen künftig zu den Gewinnern zählen werden.

Das erwartet Sie

  • Warum die Branche keine temporäre Krise, sondern eine strukturelle Neuordnung erlebt.
  • Welche vier externen und vier internen Kräfte die Zukunft der Verpackungsindustrie bestimmen.
  • Wie sich eine Zwei-Geschwindigkeiten-Branche entwickelt – zwischen Commodity-Druck und Hochwertsegmenten.
  • Welche fünf Szenarien bis 2030 Unternehmen berücksichtigen müssen (von Automatisierung bis Konsolidierung).
  • Warum „Good Revenue statt Umsatzwachstum“ zur zentralen Steuerungsgröße wird.
  • Wie sich Unternehmen durch klare Strategie-Archetypen zukunftsfähig positionieren.

Auszug aus dem Strategiepapier

Die Faltschachtel- und Displayindustrie befindet sich in einer neuen Lage. Es handelt sich nicht um eine einfache Nachfragedelle, die mit Geduld, Vertrieb und etwas Kostenkontrolle verschwindet. Der Markt sortiert neu, welche Leistungen in Deutschland, in der DACH-Region oder in Westeuropa künftig noch tragfähig erbracht werden können.

In den vorliegenden Unterlagen wird die deutsche Faltschachtelindustrie für 2024 als Markt mit deutlichem Volumenruckgang beschrieben: Bereits zum vierten Mal in Folge sank das Produktionsvolumen, 2024 um 9,9 %. Seit 2021 gingen damit fast 200.000 t Produktionsmenge verloren. Der Produktionswert sank um 5,5 % auf 2,04 Mrd. Euro. Zugleich bleiben Kosten für Energie, Personal und Bürokratie hoch, während Verlagerungen in andere europäische Länder zunehmen.

Das ist strategisch entscheidend: Die Branche verliert nicht nur Menge. Sie verliert die alte Selbstverständlichkeit, dass gute technische Leistungsfähigkeit, Kundennähe und flexible Reaktion automatisch ausreichend vergütet werden. Der Kunde unterscheidet stärker: Was ist Standard? Was ist austauschbar? Was ist kritisch? Was reduziert Risiko? Was stärkt Marke? Was beschleunigt Prozesse? Was ist regulatorisch notwendig?

Die Display- und Verkaufsverpackungsseite zeigt ein anderes Bild. Sie bleibt volatil, kann aber bei richtiger Positionierung wieder Nachfrage erzeugen. Die Ellerhold Gruppe beschreibt 2024 eine deutliche Erholung im Geschäftsbereich Displays und Verkaufsverpackungen mit einem Umsatzanstieg von 31,9 %, unter anderem durch eine Erholung des Bestellaufkommens und zunehmende Nachfrage nach kreativen Verpackungslosungen.

Daraus entsteht eine Zwei-Geschwindigkeiten-Branche:

  • Standard-Faltschachtel steht unter Mengen-, Preis- und Standortdruck.
  • Regulierte, hochwertige, kreative oder prozesskritische Verpackung kann Zukunftskraft erzeugen, wenn sie klar positioniert, effizient produziert und sauber bepreist wird.

Die neue Wirklichkeit lautet: Nicht jede Verpackung verdient dieselbe Aufmerksamkeit. Nicht jeder Kunde verdient dieselbe Flexibilität. Nicht jede Maschine verdient weiteres Kapital. Und nicht jede Sonderleistung darf länger kostenlos in Organisation und Mitarbeitende ausgelagert werden.