Verpackung mit weniger Material, mehr Anwendungsspielraum
Clip-Verpackungen reduzieren Materialeinsatz und CO₂-Ausstoß deutlich
Poly-Clip System zeigt auf der Interpack 2026, wie sich Clip-Technologie über klassische Anwendungen hinaus einsetzen lässt. Im Fokus stehen materialreduzierte Verpackungskonzepte, skalierbare Maschinenlösungen und neue Einsatzfelder in Food- und Non-Food-Bereichen.
Das System erreicht bis zu 100 Takte pro Minute im 4-Clip-Betrieb.
Poly-Clip System
Clip-Verpackungen senken den Materialeinsatz und eröffnen neue Spielräume in der Produktverpackung. Poly-Clip System nutzt die Interpack 2026, um diesen Ansatz gezielt auf weitere Branchen zu übertragen und bestehende Anwendungen weiterzuentwickeln. Im Vergleich zu konventionellen Verpackungsformen wie Dosen, Tiefziehverpackungen oder Kartuschen benötigen Clip-Lösungen nur einen sehr geringen Materialanteil. Laut einer unabhängigen Analyse von Circular Analytics lassen sich je nach Anwendung auch die CO₂-Emissionen deutlich reduzieren. Gleichzeitig bleiben Produktschutz und Funktionalität erhalten. Der Ansatz zielt darauf ab, Verpackung konsequent vom Materialeinsatz her zu denken und Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu entlasten. Ein Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf der Ausweitung der Einsatzbereiche. Während Clip-Verpackungen in der Fleisch- und Wurstverarbeitung etabliert sind, werden Anwendungen für Molkereiprodukte, Convenience-Produkte, Obst und Gemüse sowie Tiernahrung weiterentwickelt. Gleichzeitig rücken industrielle Anwendungen wie Kleb- und Dichtstoffe stärker in den Fokus. Damit verschiebt sich die Technologie von einer branchenspezifischen Lösung hin zu einem universell einsetzbaren Verpackungsprinzip. Parallel dazu zeigt das Unternehmen, wie sich unterschiedliche Produktionsanforderungen über skalierbare Maschinenkonzepte abbilden lassen. Das Portfolio reicht von kompakten Anlagen wie der SCH 600 für kleinere Betriebe über flexible Systeme wie die PDC-A 700 bis hin zu Hochleistungsmaschinen wie der FCA 160 XL, die große Produktionsvolumina im Zwei- und Vier-Clipbetrieb verarbeitet. Die Maschinen sind so ausgelegt, dass sich Automatisierungsgrade schrittweise erweitern lassen. Neben Materialeinsparung steht die Prozessintegration im Fokus. Die Systeme ermöglichen hohe Taktzahlen, reduzieren das Verpackungsgewicht und verbessern die Auslastung von Transport und Lager.
Interpack 2026
Halle 11, Stand E19