Abschlussmeldung zur Weltleitmesse der Verpackungsindustrie
It´s a wrap: Die Interpack 2026 ging am 13. Mai erfolgreich zu Ende
Die interpack 2026 hat einmal mehr unter Beweis gestellt, warum sie als wichtigste Plattform der globalen Processing- und Packaging-Industrie gilt. Über ihre sieben Messetage machte vor allem eines deutlich: Der viel diskutierte Wandel ist längst Realität – technologisch, wirtschaftlich und strategisch.
Nach sieben intensiven Tagen ging die Interpack 2026 am 13. Mai zu Ende.
Redaktion
Vom 7. bis 13. Mai kamen in Düsseldorf 2.804 Aussteller aus 65 Ländern sowie Fachbesucher aus 161 Nationen zusammen – so viele wie nie zuvor.
Was sich in den Abschlussstatements der Messeleitung widerspiegelt, wurde auch in den Messehallen unmittelbar sichtbar: Die Branche arbeitet mit Hochdruck an konkreten Lösungen für die Zukunft. Hohe Besucherzahlen, intensive Gespräche und eine durchgehend internationale Präsenz prägten das Bild.
Im Mittelpunkt standen dabei nicht abstrakte Trenddebatten, sondern umsetzbare Ansätze. Themen wie nachhaltige Materialien, vernetzte Produktion, Automatisierung sowie regulatorische Anforderungen – allen voran die europäische Verpackungsverordnung PPWR – bestimmten viele Gespräche und Exponate.
Aus Gesprächen mit Ausstellern und Branchenvertretern lässt sich dieses Bild klar bestätigen: Viele Unternehmen befinden sich nicht mehr in der Konzeptphase, sondern in der konkreten Umsetzung. Investitionsentscheidungen werden wieder stärker vor Ort getroffen, Projekte unmittelbar angestoßen. Die Messe fungierte damit erneut als zentraler Beschleuniger für Innovation und Geschäft.
Dialog und Austausch als Erfolgsfaktor
Die Interpack 2026 hat ihre Rolle als globaler Treffpunkt der Branche bestätigt. Persönliche Begegnungen stehen dabei mehr denn je im Mittelpunkt – trotz aller Digitalisierung.
In unseren zahlreichen Gesprächen vor Ort wurde deutlich, wie hoch der Bedarf an Austausch ist: Hersteller, Markenartikler, Zulieferer und Lösungsanbieter diskutieren zunehmend systemisch, also entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Genau diese Perspektive prägt auch die Messe selbst, die alle relevanten Segmente – von Materialien über Maschinen bis zur Prozesstechnik – zusammenführt.
Die Folge: Kooperationen entstehen schneller, Anforderungen werden klarer formuliert, und Innovationen gelangen zügiger in den Markt.
Redaktion mittendrin: interpack news als Branchenbarometer
Ein besonderer Einblick in das Messegeschehen ergab sich durch die Arbeit des Teams von neue verpackung an der offiziellen Messezeitung interpack news. Die redaktionelle Begleitung hat einmal mehr verdeutlicht, wie breit das Themenspektrum ist – und wie stark sich die Schwerpunkte verschieben.
Ob Berichte über neue Maschinenkonzepte, Materialien oder digitale Lösungen: Auffällig war die konsequente Ausrichtung auf Effizienz, Nachhaltigkeit und Umsetzbarkeit.
Hier können Sie noch einmal alle Ausgaben nachlesen:
interpack news Ausgabe 1
interpack news Ausgabe 2
interpack news Ausgabe 3
Hot Topics treffen Realität
Die von der Messe definierten Hot Topics – Smart Manufacturing, Innovative Materials und Future Skills – hatten in den Hallen eine spür- und sichtbare Präsenz:
- Smart Manufacturing zeigte sich in datengetriebenen, vernetzten Produktionslösungen
- Innovative Materials reichten von recyclingfähigen Konzepten bis zu neuen Funktionsmaterialien
- Future Skills wurden in vielen Gesprächen rund um Fachkräftemangel und Qualifizierung konkret
In der Praxis verschwimmen diese Themen zunehmend und werden als integrierte Lösungsansätze gedacht.
Fazit: Mehr als eine Messe
Die offizielle Abschlussmeldung spricht von einem „klaren Signal“ für die Branche. Dieses Signal ist auf mehreren Ebenen angekommen:
• Die Branche ist in Bewegung – und zwar schneller und konkreter als oft angenommen
• Interpack bleibt der zentrale Knotenpunkt für Innovation, Austausch und Geschäft
• Persönlicher Dialog ist durch nichts zu ersetzen
Die interpack 2026 war damit mehr nur eine Leistungsschau, sondern ein Arbeitsraum der Branche. Hier wurden nicht nur Trends diskutiert, sondern Entscheidungen vorbereitet und Zukunft gestaltet.