Am 13. Mai ging die Interpack 2026 zu Ende, geschätzte 127.000 Besucher lockte der Branchentreff in diesem Jahr nach Düsseldorf. Für Verpackungsmaschinenbauer Gerhard Schubert waren es sieben Tage voller Erfolg für Strategie, Vertrieb und Kundenbindung.
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Der Stand von Schubert in Halle 14 war gut besucht.Gerhard Schubert
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Die Gerhard Schubert GmbH zeigte in Halle 14 auf 784 m2 Standfläche, was das Unternehmen auszeichnet – strategisch wie technologisch. Der in drei Bereiche gegliederte Stand spiegelte die Portfoliostruktur, die mit den Linien TLM, Lightline und TOG Lösungen für nahezu jede Verpackungsaufgabe bereithält.
Gleich am ersten Messetag nutzte Schubert die großzügig gestaltete Fläche, um beim Medienbriefing auf das vergangene Geschäftsjahr und den Status quo einzugehen: Marcel Kiessling, Geschäftsführer Vertrieb und Service, und Ralf Schubert, geschäftsführender Gesellschafter, vermittelten, wie Schubert sich trotz herausfordernder Marktlage behauptet: Zuwächse bei der Gesamtleistung der Gruppe, ein starkes Turnkey-Geschäft und eine positive Auftragsentwicklung in den Kernmärkten lassen den Maschinenbauer positiv nach vorne blicken.
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Strukturiert in die Zukunft
Markus Schindler, Bereichsleiter Strategische Unternehmensentwicklung, beim Presserundgang am ersten Tag der Interpack 2026.Redaktion
Einen großen Anteil daran dürfte das klar strukturierte Portfolio haben, das Schubert in je eigenen Themenbereichen für TLM, LIGHTLINE und TOG zeigte und während eines Standrundgangs näher erläuterte.
„Die Interpack 2026 war für uns der Startpunkt, um unsere Produktstrategie erstmals der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und so die Weichen für die Zukunft zu stellen“, bringt Kiessling das Standkonzept auf den Punkt
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Ein Highlight war sicherlich die neue Generation der Schubert TLM-Technologie, die am ersten Messetag erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Eine neue Gestellkonstruktion, optimierter Bahnplanung der Roboter und Steuerungstechnologie ermöglichen mehr Leistung auf gleichbleibender Fläche.
Dauerbrenner PPWR
Ein Thema mit mindestens ebenso viel Gewicht lautete PPWR: Die ab August 2026 rechtsverbindliche EU-Verordnung zur Reduktion von Verpackungsmüll beschäftigt die Branche seit Jahren. Fragen der Umsetzung, Maschinengängigkeit und Materialwahl gilt es zu beantworten, um auch über 2030 hinaus rechtskonform in der EU verpacken zu können.
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Entsprechend groß war der Bedarf an Orientierung, Austausch und Lösungen für nachhaltigere Verpackungen, der das Team von Schuberts Packaging Competence Center und Fachbesucher ins Gespräch kommen ließ. Mit dem PCC bietet Schubert eine Plattform, die technische und regulatorische Verpackungsfragen adressiert.
„Die EU-Verordnung erfordert ein enges Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure, vom Verpackungsmaschinenbauer bis zum Recycler und Materiallieferanten“, erläutert Michael Graf, Leiter des PCC von Schubert. „Welchen Beitrag wir als Maschinenbauer leisten können, interessierte die Fachbesucher ausgesprochen stark – und verdeutlicht, dass das PCC als Bindeglied zwischen verpackenden Unternehmen, Maschinenbau und weiteren Industrien eine entscheidende Funktion übernimmt.“