Das Institut bündelt in eine neue interdisziplinäre Struktur

Fraunhofer LBF richtet sich neu aus

Ziel ist es, Industriepartner künftig mit durchgängigen Forschungs- und Entwicklungsleistungen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg zu unterstützen – von der Materialauswahl über Komponenten- und Systembewertung bis hin zu Validierung, Betriebsüberwachung und Kreislauffähigkeit.

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Das Foto zeigt das Transferzentrum Adaptronik (TZA) des Fraunhofer-Instituts LBF.

Mit der Neuaufstellung reagiert das Institut auf wachsende industrielle Anforderungen an zuverlässige, sichere und zugleich wirtschaftlich entwickelte Hightech-Produkte. Dafür verbindet das Fraunhofer LBF seine Material-, Struktur- und Systemkompetenz konsequent mit digitalen Methoden, Simulation, Künstlicher Intelligenz und digitalen Zwillingen.

Ab 2026 bündelt das Institut seine bisherigen Schwerpunkte Betriebsfestigkeit, Adaptronik und Kunststoffe in einer interdisziplinären Struktur. Zentrales Element ist der Bereich Research and Development (RD) mit sechs Forschungsabteilungen. Die Schnittstelle zu Markt und Industrie stärkt der Bereich Innovation, Transfer and Cooperation (ITC), der Trends identifiziert und den schnellen Transfer in die Anwendung unterstützt. Die neue Abteilung Test Bench Design, Implementation and Operation (TIO) bündelt zudem die Versuchsinfrastruktur des Instituts.

Inhaltlich richtet das Fraunhofer LBF sein Angebot auf sechs Leistungsfelder aus, darunter Digital Twins & Simulation, Reliability Assessment & Lifetime Prediction, Validation & Prototyping sowie Sustainability & Circularity. Ziel ist es, Unternehmen frühzeitig belastbare Entwicklungsentscheidungen zu ermöglichen und zuverlässige sowie kreislauffähige Lösungen schneller in die Anwendung zu bringen.

„Dank jahrzehntelanger Erfahrung und praxisnaher Zusammenarbeit liefern wir Lösungen, mit denen unsere Kundinnen und Kunden Effizienz und Qualität in der Produktentwicklung steigern und Nachhaltigkeit sowie Kreislauffähigkeit systematisch vorantreiben können“, sagt Institutsleiter Prof. Dr. Tobias Melz.