Im Fokus: nachhaltigen Verpackungspapiere

Heinzel Group treibt Transformation voran

Die Heinzel Group entwickelte 2025 ihr Verpackungspapier-Portfolio weiter. Besonders im Fokus stand der erfolgreiche Umbau der Papiermaschine PM11 in Laakirchen – ein zentrales Investitionsprojekt für den Wachstumsmarkt Wellpappenrohpapiere.

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Mit einer Investition von rund 140 Mio. Euro wurde die Papiermaschine 11 (PM11) 2025 auf Wellpappenrohpapiere umgebaut.

Im April 2025 nahm die Heinzel Group die umgebaute PM11 im Werk Laakirchen (Österreich) offiziell in Betrieb. Die Maschine wurde vollständig von der Produktion grafischer Papiere auf die Herstellung von Wellpappenrohpapieren auf Altpapierbasis umgestellt. Damit stärkt das Unternehmen seine strategische Ausrichtung hin zu nachhaltigen, kreislauffähigen Verpackungslösungen.

Der Umbau der PM11 gilt als eines der wichtigsten Meilensteine des vergangenen Geschäftsjahres. Mit der Investition reagiert die Gruppe sowohl auf die anhaltend schwache Nachfrage im grafischen Bereich als auch auf das stabile Wachstum im Verpackungsmarkt. Die Umstellung ermöglicht die Produktion moderner, recyclingfähiger Wellpappenrohpapiere – ein Segment, das von der weiter steigenden E-Commerce-Nachfrage profitiert.

Produktion deutlich auf Packaging fokussiert

2025 produzierte die Heinzel Group insgesamt 780.284 t Papier, ergänzt durch 414.120 t Marktzellstoff. Mit der PM11 stehen nun zusätzliche Kapazitäten für Wellpappenrohpapiere zur Verfügung, die langfristig zur Stärkung der europäischen Versorgung beitragen sollen.

Parallel dazu setzt die Gruppe auf verstärkte Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. So wurden die CO₂-Emissionen (Scope 1 & 2) gegenüber 2021 um 39,9 % gesenkt. Und: 72 % des Energieverbrauchs stammen inzwischen aus erneuerbaren Quellen. Diese Fortschritte sind Teil der bis 2030 gültigen, von der Science Based Targets Initiative validierten Klimastrategie.

Trotz eines volatilen Marktumfelds mit Preisdruck und schwankender Nachfrage gelang es der österreichischen Gruppe, mithilfe von Kosten- und Cashflow-Steuerung ein stabiles Ergebnis zu erreichen. Für 2026 erwartet das Unternehmen weiterhin anspruchsvolle wirtschaftliche Rahmenbedingungen, sieht aber insbesondere im Verpackungsgeschäft weiteres Potenzial. CEO Sebastian Heinzel: „2025 haben wir entscheidende Schritte in unserer Transformation gesetzt. Der Umbau der PM11 zeigt, wie konsequent wir unser Portfolio in Richtung nachhaltiger Verpackungslösungen weiterentwickeln.“