CEO Thomas Herrmann übergibt

Herrmann Ultraschall: Wechsel an der Unternehmensspitze

Beim Karlsbader Maschinenbauer Herrmann Ultraschall steht zum 1. April 2026 ein Führungswechsel an. Der bisherige Chief Sales Officer (CSO) André Deponte übernimmt die Position des CEO von Thomas Herrmann, der sich künftig auf die technologischen Kernbereiche des Unternehmens konzentriert.

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Thomas Herrmann (links) ÜBERGIBT den Staffelstab als Vorsitzender der Geschäftsführung von Herrmann Ultraschall an André Deponte :

Deponte ist seit 2018 in leitenden Funktionen bei Herrmann Ultraschall tätig. Der Mechatronikingenieur verantwortete zunächst den Aufbau des Geschäftsbereichs Metals, bevor er 2023 die Führung der internationalen Headquarters und 2024 den globalen Vertrieb übernahm. Als künftiger CEO sieht Deponte Potenzial insbesondere in der stärkeren Vernetzung der weltweit rund 650 Beschäftigten an 27 Standorten. Zudem sollen digitale Prozesse und Anwendungen künstlicher Intelligenz eine wachsende Rolle in der Unternehmenssteuerung und Marktbearbeitung spielen.

Thomas Herrmann, der das Unternehmen seit 2007 in zweiter Generation geführt hat, bleibt Teil der Geschäftsführung. Sein Fokus liegt künftig auf Forschung & Entwicklung, IT sowie Finanzen. Mittelfristig strebt Herrmann den Übergang in eine stärker strategisch ausgerichtete Gesellschafterrolle an. Unter seiner Leitung hat sich die Organisation nach Unternehmensangaben sowohl bei Umsatz als auch Beschäftigtenzahl vervierfacht. 2021 wurde er von EY als „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet.

Deponte und Herrmann betonten, dass der Führungswechsel auch vor dem Hintergrund internationaler Marktentwicklungen sowie eines Generationenwechsels auf Kundenseite erfolgt. Beide sehen in der neuen Rollenverteilung eine Stärkung der organisatorischen und technologischen Weiterentwicklung des Familienunternehmens.